Der neue hochscherende HS T10-Mischer von <a href=http://www.millipore.com/bioprocess>Millipore</a> ist durch seine kompakte Größe ideal zur Anwendung im kleinen Produktionsmaßstab für Mischvolumina bis zu 75 l geeignet. <% image name="Millipore_HST10" %><p>
Der HS T10-Mischer bietet die gleichen Vorteile wie die bewährten NovAseptic-Mischer: Aufgrund des magnetischen Antriebs wird keine Welle durch die Behälterwand geführt. Dadurch wird die Gefahr für Leckagen, welche die Sterilität des Behälters gefährden könnten, drastisch reduziert.
Die Integrität des Behälters bleibt erhalten und es besteht keine Kontaminationsgefahr. Die am Behälterboden montierten Mischer sind wartungsfreundlich und ermöglichen das Mischen bei fast leerem Behälter. Millipores Mischer können in eingebautem Zustand vollständig gereinigt und sterilisiert werden.Neuer Millipore-Mischer für kleine Maßstäbe
Die <a href=http://www.basf.de>BASF</a> steigt aus dem Lysin-Geschäft aus und wird ihre Produktionsanlage in Gunsan, Südkorea, Mitte 2007 schließen. Lysin ist die einzige Aminosäure im Portfolio des Arbeitsgebiets Ernährung der BASF.BASF schließt Lysin-Produktion in Südkorea<% image name="Lysin" %><p>
Steigende Rohstoffpreise, Überkapazitäten und die hohe Abhängigkeit von Exporten haben das Lysingeschäft unprofitabel gemacht. Die Produktionskapazität von Lysin in Gunsan beträgt derzeit rund 100.000 t im Jahr.
Am Standort Gunsan beschäftigt die BASF derzeit 180 Mitarbeiter, in ganz Südkorea rund 1.200. Die Schließung der Lysin-Anlage ist Teil der laufenden Feinchemie-Restrukturierung, das die BASF Anfang 2006 gestartet hat. Darin wurden etwa die Human- und Tierernährung zur Einheit „Ernährung“ zusammengelegt und der <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/5138>Verkauf der Prämix-Aktivitäten</a> auf dem Gebiet der Tierernährung begonnen.
Wolfgang Büchele, der Leiter der BASF-Feinchemie, will künftig die „Aktivitäten auf die Produktion und Vermarktung von Vitaminen, Carotinoiden, Enzymen und organischen Säuren“ konzentrieren.
Forscher des Uniklinikums Heidelberg haben herausgefunden: Ein Gen, das vor Jahrmillionen in den ersten Wirbeltieren entstanden ist und sich seither kaum verändert hat, sorgt beim Embryo dafür, dass sich der Taktgeber des Herzens - der Sinusknoten - in der Wand des rechten Herzvorhofs entwickelt.Für ein Herz im Takt: Gen steuert Sinusknoten <% image name="ECG" %><p>
An genetisch veränderten Mäusen wurde die Funktion dieses Gens und die Folgen seines Ausfalls untersucht. "Auch beim Menschen wird dieses Gen während der Embryonalentwicklung aktiv, etwa 3-4 Wochen nach der Befruchtung", erklärt Gudrun Rappold vom Institut für Humangenetik. "Ein Fehler in diesem Gen könnte daher beim Menschen vergleichbar zur Maus zu einer Erkrankung des Herzens führen."
Das Gen <b>Shox2</b> ist hauptsächlich im Herzen ungeborener Wirbeltiere aktiv. Rüdiger Blaschke wies nun nach, dass Mäuseembryonen bereits nach kurzer Zeit im Mutterleib absterben, wenn Shox2 in den Zellen des entstehenden Herzens nicht abgelesen werden kann. Die Embryonen tragen sichtbare Zeichen eines Herz-Kreislauf-Versagens wie perikardiale Ödeme (Wasseransammlungen im Herzbeutel) sowie Blutansammlungen in den peripheren Blutgefäßen. Bei ihnen ist der Bereich des Herzens verkümmert, aus dem später der rechte Herzvorhof mit dem Sinusknoten entsteht: Die Entwicklung des Taktgebers des Herzens ist gestört.
Untersuchungen an Zebrafischen zeigten zudem, dass Shox2 nicht nur bei Mäusen eine lebenswichtige Funktion besitzt: Wird bei Fischlarven Shox2 ausgeschaltet, leiden diese unter Herzrhythmusstörungen.
Da das Gen bei allen Wirbeltieren vorhanden ist und bei ihnen eine vergleichbare Funktion übernimmt, ist eine ähnliche Wirkungsweise beim Menschen anzunehmen. Die entwickelten Tiermodelle sollen künftig dabei helfen, die molekularen Stoffwechselwege, die zur Entwicklung eines gleichmäßigen Herzschlags führen, zu identifizieren.
Xeloda: EU-Zulassung bei fortgeschrittenem Magenkrebs
<a href=http://www.roche.com>Roche</a> hat für Xeloda in Kombination mit einer Platin-haltigen Chemotherapie die EU-Zulassung für die Erstbehandlung von fortgeschrittenem Magenkrebs erhalten. Das oral zu verabreichende Xeloda ersetzt die intravenöse Standardtherapie mit 5-Fluorouracil (5-FU) bereits in der Behandlung anderer Krebsarten des Magen-Darm-Traktes.<table>
<td><% image name="Xeloda" %></td>
<td align="right"> Xeloda (Capecitabin) ist der intravenösen Chemotherapie punkto Wirksamkeit und Sicherheit nicht nur ebenbürtig, es reduziert zudem die Zeit, welche die Patienten im Spital verbringen müssen, von 5 Tagen alle 3 Wochen auf nur 1 Tag alle 3 Wochen. Bisher wurde die Standardtherapie mittels intravenöser Pumpen verabreicht, was jedoch unangenehm ist.
Die Zulassung für die kombinierte Anwendung mit einer Platin-haltigen Chemotherapie (mit oder ohne Epirubicin) stützt sich auf die Studien ML17032 und REAL2. Diese zeigten, dass Patienten, die mit Xeloda behandelt wurden, mindestens ebenso lang lebten wie die Patienten, die 5-FU erhielten. </td>
</table>
<small> Neue wirksame Behandlungsmöglichkeit mit Tablette reduziert die im Spital verbrachte Zeit um 80 %. </small>
REAL-2 zeigte sogar, dass die Patienten, die Epirubicin, Oxaliplatin und Xeloda erhielten, signifikant länger lebten als Patienten, die mit Epirubicin, Cisplatin und 5-FU behandelt wurden.
Als Monotherapeutikum ist Xeloda bereits für die Behandlung von anderen Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes zugelassen. Für Xeloda wurde in den USA kürzlich das Zulassungsgesuch für die Erst- und Zweitlinientherapie (mit oder ohne Avastin) von fortgeschrittenem Dickdarmkrebs eingereicht. Weitere Einreichungen von Xeloda und Avastin als Kombitherapie sind für die nahe Zukunft geplant. Daneben führt Roche ein groß angelegtes Phase-III-Prüfprogramm durch, das die Wirksamkeit von Xeloda+Oxaliplatin (XELOX) mit oder ohne Avastin zur Behandlung von Dickdarmkrebs im Frühstadium untersucht.Xeloda: EU-Zulassung bei fortgeschrittenem Magenkrebs
Avastin wird EU-Standard bei Brustkrebs-Metastasen
Die EU-Kommission hat das gegen den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) gerichtete Avastin von <a href=http://www.roche.com>Roche</a> in Kombination mit einer Paclitaxel-Standardchemotherapie für die Erstbehandlung von metastasierendem Brustkrebs zugelassen. <% image name="Avastin" %><p>
<small> Bahnbrechende Therapie gibt Brustkrebspatientinnen die Chance, doppelt so lange ohne Fortschreiten der Krebskrankheit zu leben. </small>
Die Zulassung stützt sich auf eine Phase-III-Studie (E2100), die gezeigt hat, dass sich bei Frauen mit metastasierendem Brustkrebs die Überlebenszeit ohne Fortschreiten der Krebskrankheit verdoppelt, wenn sie nicht nur mit Paclitaxel allein, sondern mit Paclitaxel+Avastin behandelt werden.
Weitere Phase III-Studien untersuchen derzeit die Wirksamkeit von Avastin zur Erstbehandlung von metastasierendem Brustkrebs in Kombination mit Docetaxel (AVADO) und anderen häufig eingesetzten Chemotherapien, einschließlich Xeloda (RIBBON-1). Vor Kurzem wurde eine weitere Phase-III-Studie (AVEREL) mit Avastin begonnen, welche die Wirksamkeit in Kombination mit Docetaxel+Herceptin zur Erstbehandlung von HER2-positivem Brustkrebs untersucht. Das gesamte gemeinsam mit Genentech durchgeführte Prüfprogramm mit Avastin wird voraussichtlich 40.000 Patienten umfassen.
<small> <b>Avastin</b> unterbindet die Blutzufuhr zum Tumor, was dessen Metastasierung bremst. Der Angiogenese-Hemmer bewirkt sowohl bei Dickdarm-, Lungen-, Brust- als auch Nierenzellkrebs eine Verbesserung der Gesamtüberlebensdauer und/oder der Überlebensdauer ohne Tumorwachstum. </small>Avastin wird EU-Standard bei Brustkrebs-Metastasen
Mit der weltgrößten Brücke aus Kohlefaserverbundstoff tritt Holland als Pionier auf der JEC-Messe in Paris auf. Nie zuvor ist eine Brücke, komplett mit Geländer und Fahrbahnbelag, in einem Stück auf einem Lastwagen nach Paris transportiert worden.<% image name="FiberCore" %><p>
<small> Die Brücke ist 24,5 m lang, 5 m breit und wiegt lediglich 12 t. Damit ist sie etwa 30 x leichter als eine vergleichbare Betonbrücke. </small>
Die Brücke ist von der Rotterdamer <a href=http://www.fibercore-europe.com>FiberCore Europe</a> für die holländische Gemeinde Dronten entworfen und gefertigt worden. Die Präsentation auf der Pariser Messe ist durch DSM Resins finanziert worden, die das Granulat für den Brückenbau geliefert hat. Das Material ist leicht, härter als Stahl und von nahezu unbegrenzter Lebensdauer. Anfang Mai wird die Brücke innerhalb einer Stunde installiert werden.Weltgrößte Brücke aus Kohlefaserverbundstoff
<a href=http://www.ingenuity.com>Ingenuity Systems</a> hat mit IPA-Tox eine pfadgestützte Lösung im Bereich der molekularen Toxikologie eingeführt. Sie ermöglicht es Forschern, mit neuen Wirkstoffkandidaten assoziierte Sicherheitsprobleme zu verstehen. Neue Toxikologie-Lösung von Ingenuity <% image name="Laborglaeser" %><p>
IPA-Tox ist vollständig in die Software Ingenuity Pathways Analysis 5.0 (IPA) integriert und bietet Softwaretools, die rasch die Toxizität und Sicherheit von Verbindungen einschätzen können. Damit werden Forscher in die Lage versetzt, komplexe biologische Systeme als Modell zu entwerfen, zu analysieren und zu verstehen. IPA unterstützt die Analyse von allen experimentellen Plattformen und wird in allen Stadien der Wirkstoffentdeckung und -entwicklung bis hin zur Biomarkeridentifizierung, in der prädiktiven Toxikologie sowie der Pharmakogenomik verwendet.
Neue Einsichten in die Mechanismen toxikologischer Reaktionen wie die oxidative Stressreaktion, Wechselwirkungen von Arzneimitteln mit einzelnen Enzymen und des xenobiotischen Stoffwechsels. Dies ist nützlich bei der Entdeckung von Biomarkern, der Bestimmung der Toxizität beim Menschen und der Beurteilung der Brauchbarkeit von neuen toxikologischen Modellen für die Risikoeinschätzung.“
IPA-Tox ermöglicht die Einschätzung der Toxizität und Sicherheit interessanter Verbindungen in der Frühphase der Entwicklung, das Offenlegen von assoziierten klinisch-pathologischen Endpunkten, die Generierung neuer Hypothesen, das Aufklären des Toxizitätsmechanismus und die Identifizierung von potenziellen Toxizitätsmarkern sowie den einfachen Zugriff auf wichtige Ergebnisse in der wissenschaftlichen Literatur. Experimentelle Daten vieler Quellen können zudem unkompliziert hochgeladen werden.
Linde startet Roll-out für CO<small>2</small>-Textilreinigung
<a href=http://www.linde.com>Linde</a> wird sein umweltfreundliches Verfahren zur Textilreinigung auf CO<small>2</small>-Basis unter der Marke "Fred Butler" in den kommenden Jahren europaweit ausrollen. Bis 2011 sind 200 Fred Butler-Areas in Europa geplant.<% image name="Ultraphor" %><p>
"Fred Butler ist ein Paradebeispiel für die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Industriegasen", so Linde-Chef Wolfgang Reitzle. "Wir werden dieses Geschäftsmodell konsequent weiterentwickeln und bis 2011 rund 50 Mio € in den Aufbau von Filialen und Reinigungsanlagen investieren."
Das Textilreinigungsverfahren von Fred Butler beruht auf der Nutzung von recyceltem CO<small>2</small>. Dabei kann sowohl auf giftige Chemikalien als auch auf starkes Schleudern verzichtet werden. Das verhindert Hautreizungen und sorgt für eine um 30-40 % verlängerte Lebensdauer der Kleidung. Zudem können durch das Verfahren auch Kleidungsstücke gereinigt werden, bei denen dies bisher nicht möglich war - wie Leder oder extrem verschmutzte Arbeitskleidung aus der Industrie.
<small> Fred Butler ist eine Marke der Cleaning Enterprises GmbH, einer Tochter von Linde Group. Cleaning Enterprises mit Stammsitz in Pullach beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter. </small>Linde startet Roll-out für CO<small>2</small>-Textilreinigung
Die BASF erweitert ihre Produktionskapazitäten für den Dämmschaumstoff <a href=http://www.neopor.de>Neopor</a> in Ludwigshafen und produziert ihn erstmals auch in Korea. Neopor erzielt bei wesentlich geringerem Materialeinsatz die gleiche Dämmleistung wie Styropor.<% image name="BASF_Neopor" %><p>
Die Neoporkapazitäten in Ludwigshafen sollen stufenweise von 60.000 auf 190.000 Jahrestonnen steigen. Ein Teil davon erfolgt durch Umwidmung vorhandener Styroporkapazitäten. Die erste Erweiterung auf 100.000 Jahrestonnen soll bereits Anfang 2008 abgeschlossen sein. Für die weiteren 90.000 t wird eine neue Anlage gebaut, die voraussichtlich Ende 2008 in Betrieb gehen soll.
Als weltweit zweiter Produktionsstandort für Neopor soll das Material auch im südkoreanischen Ulsan bald produziert und so der regionale Markt intensiv bearbeitet werden. Bisher wurde das Material für diesen Markt aus Deutschland importiert.
<% image name="BASF_Neopor2" %><p>
Neopor bildet die Basis für eine neue Generation von Wärmedämmmaterialien. Das silbergraue aufschäumbare Kunststoff-Granulat dient zur Herstellung von Wärmedämmplatten für Wände und Dächer. Chemisch ist es eine Weiterentwicklung des bekannten Styropor (EPS: expandierbares Polystyrol) und bietet ein deutlich verbessertes Dämmvermögen: Das Granulat enthält spezielle, kleine Graphit-Teilchen, die wie ein Spiegel die Wärmestrahlung reflektieren und so den Wärmeverlust im Haus verringern.BASF erweitert Kapazitäten für Neopor-Schaumstoff
Laut der Europäischen Bioethanol-Treibstoff-Vereinigung (EBIO) hat die Bioethanolerzeugung in der EU-25 im Jahr 2006 1,56 Mio m3 erreicht und wuchs damit im Jahresabstand um 71 %. Verbraucht wurden 1,7 Mio m3 - Brasilien lieferte 230.000 m3. <% image name="Pischelsdorf" %><p>
Laut der EBIO-Statistik hat
• Deutschland 2006 mit 431.000 m3 (2005: 165.000 m3) Bioethanolerzeugung
• Spanien mit 402.000 m3 (2005: 303.000 m3) als größter Produzent in der EU überholt.
• Es folgen Frankreich mit 250.000 m3 (2005: 144.000 m3),
• Italien mit 128.000 m3 (2005: 8.000 m3),
• Polen mit 120.000 m3 (2005: 64.000 m3
• und Schweden mit 140.000 m3 (2005: 153.000 m3).
Nicht in diesem Ranking enthalten ist Ungarn, das ein besonders ehrgeiziges Bioethanolprogramm verfolgt: Hier soll die Bioethanolproduktion bis 2008 auf 500.000 t verdreifacht werden und schließlich 2009 oder 2010 auf 800.000 t anwachsen.
<u>In Österreich</u> gilt derzeit eine Beimischpflicht von 2,5 %, ab 1.10. wird sie 4,3 % und ab 2008 schließlich 5,75 % betragen. Eine weitere Anhebung ist in Vorbereitung. Um dieses Ziel zu erreichen, entsteht derzeit für 125 Mio € im niederösterreichischen Pischelsdorf die erste großindustrielle Bioethanolanlage Österreichs.
Das Investment der Agrana und des Verbandes "Die Rübenbauern" wird im Herbst in Betrieb gehen. Es wird im Vollbetrieb aus einem Rohstoffmix von bis zu 450.000 t Weizen, Rübendicksaft und Mais jährlich 240.000 m3 Bioethanol, fast den ganzen Bedarf von 260.000 m3 für eine 10%ige Beimischung in Österreich, erzeugen. Als Nebenprodukt entstehen bis zu 170.000 t hochwertiges Eiweißfuttermittel als Ersatz für Sojaimporte.
<b>Trends.</b> Die Entwicklung der Bioethanol-Produktion, die derzeit primär aus zucker- und stärkehaltigen Rohstoffen erfolgt, schreitet generell schnell voran. Erste Pilotanlagen zur Produktion von Biokraftstoffen der zweiten Generation verwenden bereits Stroh und andere biologisch abbaubare Reststoffe. So ist Chinas staatliches Getreide-Handelsunternehmen COFCO gemeinsam mit dänischen Enzymherstellern guter Dinge, bis 2008 einen Durchbruch bei der Erzeugung von zellulose-basiertem Ethanol erreichen zu können. Eine Pilotanlage in Zhaodong in der nordöstlichen Provinz in Heilongjiang soll eine jährliche Kapazität von 5.000 t erreichen.
Es wird erwartet, dass China in naher Zukunft einen Fünf-Jahresplan für den Biotreibstoff-Sektor erstellt. Dieser dürfte darauf abzielen, die Ethanol-Produktion des Landes auf 5 Mio t bis 2010 und auf 10 Mio t bis 2020 zu steigern. Obwohl Peking seit Dezember keine neuen Bioethanol-Projekte gebilligt hat, baut es derzeit 4 Ethanol-Anlagen mit Kapazitäten zwischen 100.000 und 300.000 t pro Jahr in Guangxi, Hebei, Liaoning und Hubei.
Unterdessen will die deutsche Unternehmensgruppe <a href=http://www.muellergroup.com>Theo Müller</a> demnächst den Bau der weltweit ersten Anlage zur Bioethanol-Herstellung aus Permeat - Reststoffe der Käseproduktion - starten. Permeat, wird dabei via Hefe vergoren. 1,5 Jahre wurde an dieser Technik bereits geforscht, ab 2008 soll damit jährlich 10 Mio l des Kraftstoff-Zusatzes produziert werden. Dafür sind Investitionen von 20 Mio € vorgesehen.EU: Bioethanol-Erzeugung stieg 2006 um 71%