<a href=http://www.abbott.com>Abbott</a> wird das HIV-Medikament Kaletra/Aluvia (Lopinavir/Ritonavir) einer größeren Zahl von Patienten in den Entwicklungsländern durch ausgewogene Maßnahmen verfügbar machen. Pro Patient und Jahr sollen dort nicht mehr als 1.000 $ anfallen.<% image name="Aidstest" %><p>
Um dem Bedarf derjenigen Länder zu entsprechen, die sich für eine Ausweitung der HIV/AIDS-Behandlung einsetzen, wird Abbott den Regierungsstellen von über 40 Ländern mit niedrigem bis niedrig-mittlerem Einkommen (bemessen an den Kriterien der Weltbank) sowie nichtstaatlichen Organisationen diesen neuen Preis einräumen. Er unterbietet die Preise aller derzeit am Markt befindlichen Generika des Medikaments und liegt 55 % unter dem Durchschnittspreis in den betreffenden Ländern.
Abbott wird unverzüglich Gespräche mit einzelnen Ländern aufnehmen, in denen die Patente von Abbott anerkannt werden, um - dank des neuen Preises - möglichst vielen Patienten zu Kaletra/Aluvia Kapseln und Tabletten zu verhelfen.
Derzeit sind Kaletra-Kapseln in 118 Ländern zugelassen - es ist damit das weltweit bestverfügbare HIV-Medikament. Die Kaletra/Aluvia-Tabletten werden nach Abschluss des Zulassungsverfahrens in mehr als 150 Ländern approved sein.
<small> <b>Kaletra</b> (Lopinavir/Ritonavir) ist in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen zur Behandlung HIV-1-infizierter Erwachsener und Kinder im Alter über 2 Jahren indiziert. Die größte Erfahrung mit Kaletra stammt vom Einsatz des Mittels bei antiretroviral-naiven Patienten. Daten zu bereits stark mit Proteasehemmern vorbehandelten Patienten stehen nur begrenzt zur Verfügung. Es gibt auch nur Teilergebnisse zu Salvage-Therapien bei Patienten, die auf eine Kaletra-Therapie nicht ansprachen. </small>Abbott verbilligt Kaletra/Aluvia in Dritte-Welt-Ländern
<a href=http://www.dsmelastomers.com>DSM Elastomers</a> hat bei der Katalysatortechnologie von <a href=http://www.novachem.com>NOVA Chemicals</a> einen Durchbruch erzielt und wird daher 2008 mit der Produktion eines speziellen EPDM-Kautschuks im Rahmen einer weltweiten, exklusiven Lizenzvereinbarung beginnen.Maßgeschneiderter EPDM-Kautschuk dank Keltan ACE<% image name="DSM_Keltan" %><p>
<small> Markenname für diese neue Technologie ist Keltan ACE, wobei ACE für Advanced Catalysis Elastomers steht. </small>
DSM Elastomers Präsident Bob Hartmayer dazu: "Mit dieser neuen Katalysator-Generation können wir maßgeschneiderte EPDM-Kautschuks herstellen, deren Eigenschaften in keiner Weise mehr vergleichbar mit Resultaten der Ziegler-Natta-Technologie sind."
Patentiert hat DSM Elastomers unter anderem eine neue EPDM-Kautschuk-Klasse, die einen hohen Anteil an VNB (2-Vinyl-5-Norbornen) als dritte Monomerkomponente enthält und Gelbildung oder ungewollte Polymerverzweigung verhindert.
Damit lässt sich bei der Peroxidvulkanisation der Anteil an Peroxid herabsetzen. Zudem ist es möglich, die Compounds bei gleichen Materialeigenschaften wesentlich stärker zu beladen.
Die FDA hat den resorbierbaren chirurgischen Faden "TephaFLEX Absorbable Suture" von <a href=http://www.tepha.com>Tepha</a> zugelassen. Es ist das erste Medizinprodukt, das auf einer neuen Klasse von Biopolymeren beruht, die Tepha mit einem rekombinanten DNA-Verfahren entwickelte, das vom MIT lizenziert wurde. <% image name="Chirurg" %><p>
Im Vergleich zu synthetischen Polymeren wie Polymilchsäure (PLA) und Polyglykolsäure (PGA) ist TephaFLEX widerstandsfähiger und flexibler und bietet eine Resorptionsrate und ein Abbauprofil, die für die Wiederherstellung und den Ersatz menschlichen Gewebes bestens geeignet sind. Anders als andere Biopolymere wie Kollagen und Hyaluronat ist das TephaFLEX-Polymer jedoch thermoplastisch und kann deshalb mithilfe einer ganzen Reihe herkömmlicher Schmelz- und Lösungsverfahren in jede beliebige Form und Gestalt gebracht werden (Faser, Film, Schlauch, Schaum, Gewebe, Mikrokugel, formgepresste Strukturen).
Der resorbierbare TephaFLEX-Faden ist eine der festesten bekannten resorbierbaren Fäden und bietet eine um 50 % höhere Zugbelastbarkeit als andere, derzeit am Markt befindliche einfädige resorbierbare Fäden. Neben der hohen Reißfestigkeit bietet der resorbierbare TephaFLEX-Faden dem Chirurgen höhere Flexibilität und gute Knotenfestigkeit und verliert seine hohe Festigkeit nach der Implantation sehr viel langsamer. Nach der Heilung werden die Biopolymere im Körper auf zellfreundliche Art und Weise zu natürlichen Stoffwechselprodukten abgebaut.
Das TephaFLEX-Material besitzt biologische und mechanische Eigenschaften, die es besonders geeignet für Implantate machen. Tepha und seine Partner - <a href=http://www.aesculap.de>Aesculap</a>, <a href=http://www.hemcon.com>HemCon Medical Technologies</a>, <a href=http://www.lifecell.com>LifeCell</a>, <a href=http://www.nmtmedical.com>NMT Medical</a> und <a href=http://www.tornier-us.com>Tornier</a> - gehen einer ganzen Reihe medizinischer Anwendungen für die TephaFLEX-Technologie nach: Nahtfäden, chirurgische Netze für orthopädische Anwendungen und bei Hernien, Antihaft-Filme, Arterienklemmen, intrakardiale Implantate, resorbierbare Stents, Reparatur und Ersatz von Bändern und Sehnen, therapeutische Embolisierung und wirkstoff-freisetzende Systeme.
<small> <b>Tepha</b> ist ein Schwesterunternehmen von <a href=http://www.metabolix.com>Metabolix</a>. Beide haben sich auf die Vermarktung neuer Polymere spezialisiert, die mit der vom MIT lizenzierten rekombinanten DNA-Technologie hergestellt werden. Die Entwicklung von TephaFLEX wurde durch die National Institutes of Health und das US-Handelsministerium unterstützt. </small>DNA-Technologie verbessert chirurgische Fäden
<a href=http://www.novagali.com>Novagali Pharma</a> hat in Phase III positive Ergebnisse mit Vekacia bei Kindern erzielt, die unter Keratokonjunktivitis vernalis (VKC, Frühjahrskatarrh) leiden. Novagali will jetzt für die Arznei mit Orphan-Drug-Status Mitte 2007 die Marktzulassung für Europa beantragen.Positive Phase-III-Ergebnisse mit Vekacia bei VKC <table>
<td><% image name="Auge" %></td>
<td> Es konnte gezeigt werden, dass bei der seltenen Krankheit die Symptome bei Patienten, die Vekacia erhielten, zurückgingen. Die Studie wurde von David Ben Ezra vom Unikrankenhaus Jerusalem geleitet, der als erster über die potenzielle Wirksamkeit von Cyklosporin A zur Behandlung der VKC berichtet hatte. </td>
</table>
<b>Vekacia</b> ist eine topische, kationische Cyklosporin-A-Emulsion, die eine bisher unerreichte Wirkstoffabsorption im Augengewebe und somit optimale therapeutische Wirksamkeit bietet. Diese firmeneigene, ophthalmologische Emulsion ist das erste therapeutische Arzneimittel, das speziell zur Behandlung einer derart schweren Augenerkrankung entwickelt wurde.
"Mit dem Abschluss unserer ersten klinischen Studie der Phase III hat unser Unternehmen einen wichtigen Meilenstein erreicht", erklärte Jerôme Martinez, CEO von Novagali, "ich bin über die Bestätigung des großen Potenzials des kationischen Emulsionsverfahrens von Novasorb und seinem erfolgreichen Einsatz bei VKC begeistert."
<small> <b>VKC</b> ist die schwere Form einer chronischen, allergischen Konjunktivitis und durch Augenbeschwerden, Schmerzen, Juckreiz und intensive Photophobie gekennzeichnet und stellt für den Patienten eine schwere Beeinträchtigung dar. Diese seltene Krankheit betrifft meist Kinder und junge Erwachsene in warmen Gegenden der Welt. </small>
Alexander Gottschalk von der Uni Frankfurt hat das Nervensystem des durchsichtigen Caenorhabditis elegans durch genetische Veränderungen für Lichtreize empfindlich gemacht. Das ermöglicht, die Nervenschaltkreise des Fadenwurms bis hinab zu einzelnen Zellen zu erforschen.<% image name="Caenorhabditis_elegans" %><p>
Der nur 1 mm kurze Fadenwurm C. elegans ist ein Modellsystem für die Erforschung von Nervengeflechten. Via Elektronenmikroskop wurden die Verschaltungen der 302 Nervenzellen exakt kartiert - welche Funktion jedoch die einzelnen Nervenzellen haben, war bisher nicht bekannt. Denn der Fadenwurm ist zu klein, um einzelne Nervenzellen von außen mit Hilfe elektrischer Reizung über eine Elektrode anzuregen.
Gottschalk nahm deshalb eine genetische Anleihe beim lichtempfindlichen Ionenkanal-Protein der Grünalge (Channelrhodopsin, ChR2). Dieses funktioniert ähnlich wie die Lichtsensor-Proteine im Auge, die durch einfallendes Licht zur Reizleitung in den dazugehörigen Nervenzellen angeregt werden.
C. elegans besitzt von Natur aus keine lichtempfindlichen Zellen. Da er aber durchsichtig ist, bot es sich an, es mit dem Gen der Blaualge auszustatten und dann zu beobachten, wie bestimmte Nerven- oder Muskelzellen auf Lichtreizung reagieren.
Wird das Gen für ChR2 in Nervenzellen eingebaut, die normalerweise auf mechanische Reize reagieren - etwa eine Fluchtreaktion bei Berührung auslösen - so konnten die Forscher zeigen, dass dieses Verhalten auch durch die Beleuchtung mit blauem Licht hervorgerufen wird: Der Wurm zieht sich zurück. In Muskelzellen führt die Aktivierung von ChR2 zu sofortigen Kontraktionen.
Das umgekehrte Verhalten, die Entspannung der Muskelzellen, konnten die Forscher durch den Einbau eines anderen photo-sensitiven Proteins erreichen, einer lichtgetriebenen Chlorid-Pumpe (Halorhodopsin), das auf gelbes Licht reagiert. Ebenso funktioniert dies auch in Nervenzellen.
Dies eröffnet die Möglichkeit, eine Nervenzelle, die beide Proteine gleichzeitig enthält, durch abwechselnde Beleuchtung mit blauem und gelbem Licht nach Belieben anzuregen oder zu hemmen.Optogenetik: Bringt Licht in den Fadenwurm
Zum dritten mal geht heuer in München (vom 16.-18. Oktober) die <a href=http://www.maintain-europe.com>maintain</a> über die Bühne und versammelt damit mehr als 250 Aussteller aus der Instandhaltungsbranche. Zu den Trends dazu hat die Messe München im Vorfeld <a href=http://www.chemserv.at>MCE Chemserv</a> und das <a href=http://www.technikum-wien.at>FH Technikum Wien</a> zum Referat geladen.Instandhaltung: "Massive Nachwuchssorgen"<% image name="maintain" %><p>
Wolf-Dietrich Müller, Prokurist der Messe München, verkauft die "Instandhaltung" als "entscheidenden Wettbewerbs- und Wertschöpfungsfaktor" in den Fertigungs- und Prozessindustrien. Er meint damit: Erhöhte Anlagenverfügbarkeit, verbesserte Produktionsabläufe und sicheres Ressourcenmanagement. Das Messekonzept der "maintain 2007" preist er nicht zufällig in Wien an: Die heimischen Maschinenbauer und große Industriedienstleister wie MCE Chemserv oder <a href=http://www.fmt.biz>FMT Industrieservice</a> zählen zu den größten Ausstellern.
Die Instandhaltungsbranche habe zwar immer noch ein wenig das Image von "blau gekleideten Männern mit Ölkanne". Die Realität sehe aber längst anders aus: Während man früher Maschinen nach einem Totalausfall reparierte, ist heute "präventive Instandhaltung" angesagt. Etwas, das Gerald Pilotto, der Chef von MCE Chemserv, bestätigt. Und er fügt schnell hinzu: "Bei diesen Dienstleistungen sind exzellent ausgebildete Fachkräfte das Um und Auf - und gerade die fehlen derzeit an allen Ecken und Enden."
<b>Europaweites Headhunting.</b> Dieser Personalmangel sei dabei nicht allein in Österreich oder Deutschland zu spüren, sondern bereits ein europaweites Phänomen geworden: "Längst wird die Suche nach Fachkräften länderübergreifend und sehr professionell betrieben, sodass auch in Ländern wie Polen oder der Ukraine der Mangel an Schweißern oder Gerüstprofis eklatant hoch ist."
Eine Folge davon ist, dass in Osteuropa die Preise für Industriedienstleistungen "jährlich um 8-12 %" in die Höhe gehen würden: "Das Spiel mit Angebot und Nachfrage wurde auch im Osten sehr schnell gelernt", sagt Pilotto.
Dem Technikermangel in der Instandhaltungsbranche versucht in Österreich etwa Fritz Schmöllebeck, der Direktor der FH Technikum Wien, gegenzusteuern, indem er an einer speziellen "Maintenance-Ausbildung" feilt: "Nachdem wir in den letzten Jahren die Basisstudien wie Elektronik oder Informatik aufgebaut haben, beginnen wir allmählich, diese zu vernetzen." Ein erster Schritt in diese Richtung sind etwa jene Praktika, die Studierende der FH Technikum Wien während der "maintain 2007" absolvieren können. In zwei Jahren will Schmöllebeck einen dezidierten Maintenance-Lehrgang verwirklicht wissen.
<b>Outsourcing-Chancen.</b> Abseits der sich zuspitzenden Situation bei den Fachkräften sieht Pilotto für seine 70 Mio € schwere MCE Chemserv insbesondere in Deutschland einige sehr gute Gelegenheiten, einzusteigen: "Unabhängige Industrie-Erhalter wurden in Deutschland nicht schon in den späten 1980er Jahren - so wie in Österreich -, sondern in der Regel erst 10 Jahre später gegründet. Jetzt zwingt sie der Kostendruck, zu verkaufen." Den "einen oder anderen Zukauf" werde man heuer also von MCE Chemserv in Deutschland wohl noch erleben.
<a href=http://www.eurand.com>Eurand</a> hat 2 Phase-III-Studien mit seinem Lead-Produktkandidaten Zentase zur Behandlung der exokrinen Pankreasinsuffizienz (EPI) positiv abgeschlossen. Die FDA-Zulassung dafür soll im zweiten Quartal 2007 beantragt werden.<% image name="Pillen_aboutpixel" %><p>
Zentase ist eine hochstabile Pankreasenzym-Substitutionstherapie unter Verwendung von Rohstoffen vom Schwein zur Behandlung der EPI. Es ist damit das derzeit einzige Pankreas-Enzym-Produkt am Markt, für das eine gleichmäßige enzymatische Bioaktivität nachgewiesen wurde, die zu vorhersehbarer Sicherheit und Wirksamkeit führt. Denn während viele Enzymprodukte heute übermäßig gefüllt sind (Overfill), um Produktionsstabilität während der Haltbarkeitszeit auszugleichen, ist das bei Zentase nicht notwendig.
Zentase erreichte alle primären und sekundären Endpunkte in 2 klinischen Studien der <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/2890>Phase III</a>. Die Ergebnisse zeigten einen signifikanten Anstieg des Fettaufnahmekoeffizienten bei mit Zentase behandelten Patienten. Der Ø Prozentsatz des CFA bei Patienten, die Zentase erhielten, lag bei 88,3 % im Vergleich zu 62,8 % bei Placebo. Laut Behandlungsrichtlinien sollte er bei Patienten mit cystischer Fibrose mindestens 85 % betragen.
Auch gaben die mit Zentase behandelte Patienten weniger Symptome an, die mit beeinträchtigter Resorption einhergehen (Völlegefühl, Blähungen, Schmerzen und Anzeichen von Fett im Stuhl).
<small> Die <b>exokrine Pankreasinsuffizienz</b> (EPI) ist ein Mangel an Verdauungsenzymen, die normalerweise von der Bauchspeicheldrüse produziert werden. Dieser Mangel führt zu Fehlernährung, Wachstumsstörungen bei Kindern und verkürzter Lebenserwartung. EPI ist üblicherweise mit cystischer Fibrose (Mukoviszidose) und chronischer Pankreatitis assoziiert. </small>Bewährt: Pankreasenzym-Substitutionstherapie
<a href=http://www.merck.de >Merck KGaA</a> hat in einer Phase-III-Studie zur Erst-Linien-Behandlung mit Erbitux (Cetuximab) in Kombination mit platinbasierter Chemotherapie den primären Endpunkt – Verbesserung des Gesamtüberlebens – bei Patienten mit rezidivierenden und/oder metastasierenden Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und Halses (SCCHN) erreicht.Erbitux überzeugt bei Kopf- und Halskrebs<% image name="Erbitux" %><p>
Bei der in Europa an mehr als 400 Patienten durchgeführten EXTREME-Studie wurde Erbitux in Kombination mit entweder Cisplatin plus 5-Fluorouracil (5-FU) oder Carboplatin plus 5-FU im Vergleich zu Cisplatin plus 5-FU bzw. Carboplatin plus 5-FU allein untersucht.
<b>Erbitux</b> ist der erste monoklonale Antikörper vom Typ IgG1, der gezielt den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) blockiert. Dadurch wird das nachgeschaltete Signalleitungssystem gehemmt, wodurch sowohl die Invasion der Tumorzellen in gesundes Gewebe als auch die Metastasierung vermindert wird.
<small> Die meisten Karzinome des Kopfes und Halses treten in der Mundhöhle (43 %) gefolgt von Rachen (33 %) und Kehlkopf (24 %) auf. Ihre Häufigkeit wird in Europa auf jährlich 140.000 mit über 65.000 Todesfällen pro Jahr geschätzt. Derzeit liegt die mediane Überlebenszeit bei rezidivierender oder metastasierender Erkrankung bei lediglich 6 Monaten. </small>
Intercell kann Phase II mit JE-Vakzine in Indien starten
<a href=http://www.intercell.com>Intercell</a> und ihr Partner <a href=http://www.biologicale.com>Biological E. Ltd.</a> (Hyderabad) haben eine Phase-II-Studie in Kindern im Alter von 1-3 Jahren für Intercells Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis (JE) in Indien genehmigt bekommen. Anfang Mai soll die Studie starten.<table>
<td><% image name="Intercell" %></td>
<td> In der Studie soll die Dosierung, Sicherheit und
Immunogenität des Impfstoffs mit dem lokal produzierten Impfstoff, der auf Maushirn hergestellt wird, verglichen werden. </td>
</table>
Intercells neuartiger JE-Impfstoff ist ein gereinigter und inaktivierter Impfstoff zur aktiven Immunisierung Erwachsener gegen das Japanische Enzephalitis-Virus. Dieses Virus ist ein durch Moskitos übertragenes Flavivirus, das bei Menschen, insbesondere bei Kindern, Enzephalitis verursacht. Die Krankheit stellt für die 3 Mrd Menschen, die in den endemischen Gebieten in Asien leben, eine Bedrohung dar.
Die im Privatbesitz befindliche <b>Biological E. Ltd.</b> produziert eine Reihe bedeutender Impfstoffe und wird Intercells JE-Impfstoff für die asiatischen Märkte produzieren und in Indien, Nepal, Bhutan und Bangladesch exklusiv vermarkten und vertreiben. Die Produkteinführung in Asien ist Ende 2008/Anfang 2009 geplant.
<small> Kürzlich erfolgreich abgeschlossene <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/4108>Phase-III-Studien</a> zeigten ein günstiges Sicherheits- und Immunogenitätsprofil für den Impfstoff. Er wird in der eigenen Produktionsanlage in Schottland hergestellt, baut auf Gewebekulturen auf und enthält zudem keine Stabilisatoren oder Konservierungsmittel. In den USA, Europa und bestimmten anderen Märkten in Asien und Lateinamerika wird der JE-Impfstoff von <a href=http://www.novartis.com>Novartis</a> vermarktet und vertrieben werden. </small>Intercell kann Phase II mit JE-Vakzine in Indien starten
Mit der Entwicklung von Daplen EF341AE hat <a href=http://www.borealisgroup.com>Borealis</a> die Grundlage für einen technologischen Durchbruch bei der Entwicklung des weltweit ersten vollständig integrierten Kotflügelmoduls geschaffen. Der thermoplastische Polyolefin-Verbundwerkstoff (TPO) wurde speziell für den neuen BMW X5 entwickelt. <% image name="Borealis_Daplen" %><p>
<small> Der hochgradig integrierte Kotflügel aus Daplen ist die komplexeste Anwendung für A-Klasse-Bauteile, die heute in der Produktion zu finden ist. </small>
Es ist dies das erste Mal, dass ein Kotflügel Teile und Funktionen wie Scheinwerferverstärkungen, Radkasten, Reinigungssysteme, Airbagsensoren und Kühler in einem Bauteil vereint. Diese integrierten Funktionen führen zu 50 % weniger Gewicht im Vergleich zu traditionellen Komponenten aus Stahl.
Mit dem speziellen Stoßdämpfer des Kotflügels erfüllt der BMW X5 bereits heute die EuroNCAP-Verordnung, die 2010 in Kraft tritt. In Übereinstimmung damit kann sich der Kotflügel bei einem Aufprall bis zu 80 mm verformen und reduziert damit die Gefahr schwerer Verletzungen von Fußgängern im Fall einer Kollision bei niedrigen Geschwindigkeiten. Zudem erfüllt Daplen EF341AE die speziellen Anforderungen des Herstellers Plastic Omnium für das separate Lackieren von Kunststoffen.Daplen ermöglicht vollständig integrierten Kotflügel