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April 15th, 2007

Vaccines 2.0. Oder: "Science is getting solid!"

Der Verein Vienna Vaccines hat zum dritten Mal nach Baden zur <a href=http://www.viennavaccines.com>Semmering Conference</a> geladen. Der Chemie Report hat einige Eindrücke gesammelt - darüber, wohin es das Impfstoff-Business hinzieht. Und warum es sonst noch überaus euphorisch ist. Vaccines 2.0. Oder: "Science is getting solid!" <% image name="Injektion1" %><p> <small> Die Vakzine-Industrie: Chance auf rund 10 % vom Weltpharma-Umsatz. </small> "Mikroben, sie sind verdammt clever", bringt es Jeffrey Almond, Vice President von <a href=http://www.spmsd.com>sanofi pasteur</a> und ein Kapazunder der Impfstoffszene auf den Punkt. "Aber mit neuen Ansätzen lassen sich diese cleveren Systeme durchaus überlisten. Und das hat enormes Potenzial." Generell machen den Immunologen die mit den Menschen koexistierenden Organismen die größten Schwierigkeiten. Im Universum der Targets formen dabei rund <b>50 Haupt-Ziele</b> den Medical Need - Angriffsziele, die sich im Laufe der Zeit durchaus wandeln. "Jedenfalls sind wird in einer besseren Position als noch vor 10 Jahren, um sie zu verstehen und zu bekämpfen - das Wissen um die Pathogene nimmt rasant zu." Und zwar mit Ansätzen, welche die <b>Host-Pathogen-Interaktion</b> um Potenzen verständlicher machen. Es sind die in den 1990er Jahren etablierten <b>Tools</b>, die das Impfstoffbusiness wesentlich vorantreiben: "Wir können heute Hochdurchsatz-Screenings durchführen. Wir können uns Proteine anschauen. Und sie vermessen", beschreibt es etwa Jacques-François Martin von <a href=http://www.parteurop.fr>Parteurop Développement</a>. Es ist eine <b>Systembiologie in statu nascendi</b>, welche die extrem komplexen Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen und seiner mikrobiologischen Umwelt fassbarer macht. Das braucht Geduld. Denn die "neuen Vakzine" von heute basieren allesamt noch auf den seit Jahrzehnten etablierten Technologie-Plattformen. Die Resultate mit den neuen Tools - die "Vaccines 2.0" - schlummern dagegen aufgrund regulatorischer Vorgaben mit einer relativ langen Latenz-Zeit im Hintergrund. Und dieses Wissen um die <b>immunologischen Prozesse</b> gelte es vermehrt zu forcieren. <a href=http://www.intercell.com>Intercell</a>-CSO Alexander von Gabain meint: "Die Mikrobiologie braucht auf jeder Universität dieser Erde mindestens 1-2 Chairs." Schließlich gelte es immerhin, <b>globale Risken</b> in den Griff zu bekommen. Globale Risken? Usus ist heute nach wie vor, dass die klinischen Studien meist abgekoppelt von der Dritten Welt durchgeführt werden. "Und wenn sie sich nicht in den USA oder anderen entwickelten Märkten bewähren, sind sie auch nicht anderswo erhältlich", gibt Regina Rabinovich zu bedenken. Sie leitet das "Infectious-Diseases"-Programm der <a href=http://www.gatesfoundation.org>Gates Foundation</a> - einer jener Organisationen, die maßgeblich die weltweite Forschung sowie verträgliche Lizenzierungsmodelle bei speziell in Entwicklungsländern endemischen Infektionskrankheiten vorantreibt. Dass die Vakzine-Industrie allerdings aus überheblichen Profitinteressen die <b>Impfstoff-Entwicklung und -Versorgung der Dritten Welt</b> ausklammere, will Martin nicht gelten lassen: "Alleine sanofi hat in den letzten 25 Jahren an Impfstoffen gearbeitet, ohne verwertbare Resultate damit zu erzielen. Wissenschaftliche Ergebnisse müssen zuallererst einmal vorhanden sein!" Und abgesehen davon seien nun einmal die Erreger von Malaria oder Tbc extrem schwierig handzuhaben. Zudem sind <b>500 Mio $ für eine neue Vakzine</b> eher die untere Latte. Bei alldem gilt: Der Immunisierungs-Markt ist zwar klein - von den Weltpharmaumsätzen von nicht ganz 400 Mrd $ entfallen etwa 8 Mrd $ auf Vakzine -, aber <b>äußerst profitabel</b>. "Und das, obwohl die Preise dafür in den letzten Jahren drastisch gefallen sind", so Martin. Almond fügt hinzu: "Einen Anteil von 10 % am Gesamtumsatz könnten die Impfstoffe durchaus erreichen." Sofern die Forschungsbemühungen entsprechend weiter angekurbelt werden. Da die öffentlichen Ausgaben dafür im Impfstoffbereich verschwindend gering sind, ist das in der Regel der Job der Industrie. Für von Gabain tut daher ein "Mehr an Grundlagenforschung" not: "Die Industrie sollte deren Erkenntnisse dann übersetzen und straight-forward entwickeln." Überhaupt, so sind sich die Impfstoff-Experten einig, würden die weltweiten <b>Regierungen</b> der Immunisierung noch nicht den richtigen Stellenwert beimessen. Und heterogene Regularien zu den weltweiten Bemühungen äußerst kontraproduktiv wirken: "Aber dass Technologien wie die Gentechnologie in manchen Ländern angewendet werden dürfen, in manch anderen dagegen nicht - das entscheiden letztlich die jeweiligen Nationen." Aus deren jeweiliger Gestimmtheit heraus. Sagt von Gabain, der Forscher.

April 13th

Kunststoff-Cluster schließt Projekt in NÖ ab

„TOSP – Thermische Optimierung von Spritzgießprozessen“ ist der Name des ersten Kooperationsprojekts, das im Rahmen des Kunststoff-Clusters in Niederösterreich gestartet wurde. Jetzt wurde das Projekt abgeschlossen. <% image name="TOSP" %><p> Im Jänner 2005 starteten ecoplus und die Clusterland Oberösterreich GmbH eine Zusammenarbeit: Der Kunststoff-Cluster wurde mit einem eigenen ecoplus-Büro in Wiener Neustadt auf Niederösterreich ausgeweitet. Beim Projekt „TOPS“ gelang es 4 Unternehmen aus Niederösterreich (Pollmann Austria OHG, Lechner Kunststoffteile GmbH, Buzek Kunststoffverarbeitung GmbH und Komarek Kunststoffverarbeitung) sowie 3 Betrieben aus Oberösterreich (GMB Kunststofftechnik und Formenbau GmbH, Praher Kunststofftechnik und Quo Vadis tools & manufacture GmbH) via Infrarottechnologie und Simulationssoftware ihren Spritzgießprozess zu optimieren. Für Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann ist bei diesem Projekt besonders hervorzuheben, „dass es dadurch gelungen ist, die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Firmen gegenüber asiatischen Anbietern deutlich zu steigern. So konnten auch Aufträge, die bereits verloren geglaubt waren, wieder nach Österreich geholt werden.“ Harald Bleier, der ecoplus-Manager des Kunststoff-Clusters, fügt hinzu „Mit der Zusammenarbeit über Bundesländergrenzen haben wir in Niederösterreich Neuland betreten. Dass gleich das erste abgeschlossene Projekt so große wirtschaftliche Erfolge vorweisen kann, beweist, dass unsere Arbeit in die richtige Richtung geht.“ Kunststoff-Cluster schließt Projekt in NÖ ab

Zertifizierungen für deutsche thinXXS

Das Qualitätsmanagement der <a href=http://www.thinxxs.de>thinXXS Microtechnology AG</a> wurde gemäß DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 13485 zertifiziert. Dieser Prozess garantiert, dass Produkte von der Entwicklung bis zur Fertigung und Endkontrolle einem gleich bleibend hohen Standard entsprechen. <% image name="thinXXS_Lab_on_a_Chip" %><p> Produkte, die unmittelbar am Menschen zum Einsatz kommen können oder zur Diagnose dienen, unterliegen besonders hohen Qualitätsanforderungen. Als Produzent von Lab-on-a-Chips, Mikropumpen und kundenspezifischen, mikrostrukturierten Bauteilen im Hochpräzisions-Kunststoffspritzguss sieht sich thinXXS besonderen Anforderungen verpflichtet. Spezialisiert ist thinXXS auf mikrofluidische Systeme, die das Mischen, Trennen, Filtern und Transportieren kleinster Flüssigkeits- und Gasmengen ermöglichen. Haupteinsatzgebiete sind die Bereiche Pharma, Diagnostik, Umweltanalytik, Medizin-, Labor- sowie Brennstoffzellentechnik. Zertifizierungen für deutsche thinXXS

Biodieselanlage in Enns eröffnet

Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und Neckermann Renewables GmbH haben Österreichs größte Biodiesel-Anlage in Enns mit einer Produktionskapazität von 110.000 t (124 Mio l/Jahr) eröffnet. Die Anlage wird mit Rapsöl gefahren und ein Drittel des österreichischen Bedarfs an Biodiesel abdecken. Biodieselanlage in Enns eröffnet <% image name="Biodiesel_Enns" %><p> <small> Könnte 1/3 des österreichischen Biodieselbedarfs produzieren: Anlage in Enns. </small> Hauptabnehmer des in Enns hergestellten Biodiesels wird die OMV sein. Der dafür notwendige Raps stammt nur zu etwa einem Zehntel aus Österreich, der Rest wird aus Tschechien und Ungarn importiert. <% image name="Ennshafen" %><p> 35 Mio € wurden in die Anlage investiert, 31 Arbeitsplätze damit in der Region geschaffen. Seit Jänner 2007 wurde die Produktion sukzessive hochgefahren, mittlerweile läuft Österreichs größte Biodieselanlage im Normalbetrieb. In Österreich hat die Kapazität zur Produktion von Biodiesel in den letzten Jahren stark zugenommen: 2005 wurden rund 100.000 t Biodiesel in Österreich produziert, heuer wird die Kapazität auf rund 400.000 t ansteigen.

Mikrotiterplatten-Dispenser für Nanoliter-Proben

<a href=http://www.thermofisher.com>Thermo Fisher Scientific</a> hat den <a href=http://www.thermo.com/multidrop>Multidrop Combi nL</a> Mikrotiterplatten-Dispenser vorgestellt. Er bietet für Laboratorien eine genaue, gleichbleibende Dosierung über einen Mengenbereich von 50 nL bis 50 &#956;L bei hohem Durchsatz. <% image name="Thermo_Fisher_Multidrop" %><p> <small> Multidrop Combi nL: Dosiert zuverlässig extrem kleine Mengen und eignet sich daher insbesondere in der Wirkstoffforschung, der Biotechnologie sowie HTS-Anwendungen. </small> Der einfach zu wartende Multidrop Combi nL kann für die Dosierung aller gebräuchlichen Reagenzien, Verdünner, Puffer und Lösungsmittel sowie Viskoselösungen, Zellen und Beads verwendet werden, wodurch er sich für eine Vielzahl von Assays und Abläufen eignet. Das Gerät besitzt einen Reagenzien-Druckbehälter mit Ventilen, die eine sehr präzise Kontrolle der Flüssigkeit bei allen Volumensbereichen sicherstellen. Dadurch werden Reagenzienverluste verringert und Proben optimal genutzt. Am Gerät sorgt eine grafische Benutzeroberfläche für eine einfache Einstellung und Nutzung, via PC-Software lässt sich die Funktionalität und die Erstellung von Protokollen noch verbessern. Zudem können Protokolle für die Nutzung ohne PC auf das Instrument übertragen werden. Ein automatischer Ausgleich von Höhenunterschieden erfolgt bei Mikrotiterplatten mit 96, 384 und 1536 Wells, sodass sich der Multidrop Combi nL leicht in automatisierte Lösungen für die Dosierung kleiner Mengen mit hohem Durchsatz integrieren lässt. Mikrotiterplatten-Dispenser für Nanoliter-Proben

April 12th

3-Mrd-$-Aufträge für "Borouge 2" vergeben

<a href=http://www.borouge.com>Borouge</a> vergab 2 Verträge im Wert von rund 3 Mrd $ für Borouge 2, das bedeutende Erweiterungsvorhaben am Produktionsstandort Ruwais in den Vereinigten Arabischen Emiraten, an <a href=http://www.tecnimont.it>Tecnimont</a> und <a href=http://www.tecnicasreunidas.es>Tecnicas Reunidas</a>. 3-Mrd-$-Aufträge für "Borouge 2" vergeben <% image name="Borstar_PE_Plant" %><p> Dabei handelt es sich einerseits um einen Turnkey-Vertrag auf Pauschalpreisbasis mit einem Volumen von 1,86 Mrd $ zur Errichtung von 3 Polyolefin-Anlagen sowie den damit verbundenen Logistikeinrichtungen für das Fertigprodukt, Labors und Schiffsanlagen an die italienische Tecnimont. Die Arbeiten für diese Polyolefin-Anlagen, deren Fertigstellung für 2010 geplant ist, starten unmittelbar. Zum anderen wurde ein auf 1,23 Mrd $ geschätzter Vertrag mit der spanischen Tecnicas Reunidas zur Errichtung der Versorgungseinrichtungen und Außenanlagen abgeschlossen. Dieser Vertrag umfasst die Lieferung für alle mit dem für das Projekt Borouge 2 verbundenen Betriebsmittel. Auch diese Arbeiten starten sofort und sollen ebenfalls 2010 abgeschlossen sein. Das Projekt Borouge 2 wird die Jahres-Produktionskapazitäten von Borouge auf 2 Mio t Polyolefine verdreifachen. Bereits unterzeichnet hat Borouge einen Vertrag im Wert von 1,3 Mrd $ über die Errichtung eines neuen Ethylen-Crackers mit <a href=http://www.linde.de>Linde Engineering</a>.

Frequenzumrichter ergänzt Simatic ET 200pro

Siemens A&D ergänzt mit einem Frequenzumrichter das Peripheriesystem ET 200pro: Der <a href=http://www.siemens.de/et200pro-fc>Simatic ET200pro FC</a> bietet durch die Integration einen schnellen Baugruppentausch und durchgängige Diagnosemöglichkeiten. <% image name="Siemens_Frequenzumrichter" %><p> <small> Durch den modularen Aufbau des Peripheriesystems ET200pro kann der Umrichter getauscht werden, ohne dass die Kommunikation zur ET-200pro-Station aussetzt. </small> Der Umrichter kann über das entsprechende Interface-Modul betrieben werden und erscheint dabei nicht als eigener BUS-Teilnehmer. Dies entlastet die Kommunikation durch eine geringere Zahl an BUS-Knoten, einen robusteren Betrieb und verminderten Montageaufwand. Weltweit einmalig sind die integrierten Sicherheitsfunktionen, die geberlos zum Schutz von Mensch und Maschine wirken. Durch die Integration der Sicherheitsfunktionen STO (Sicher abgeschaltetes Moment), SS1 (Sicherer Stopp1), SLS (Sicher begrenzte Geschwindigkeit) spart der Anwender Bauraum, Aufwand für Verdrahtung und Zusatzkomponenten. Der Simatic ET 200pro FC verfügt zudem über ein neues Einspeisekonzept, das rund 2 % weniger Eingangsstrom als ein vergleichbarer Frequenzumrichter benötigt. Das reduziert die Blindleistung, senkt die Stromkosten und ermöglicht, eine Anlage auf geringere Leistungen auszulegen. Auch der Einsatz von Netzkommutierungsdrossel und Bremswiderstand ist nicht mehr notwendig. Gleichzeitig speist der Umrichter im Bremsvorgang die Energie ins Netz zurück - bei wesentlich geringeren Netzrückwirkungen als bei Standard-Frequenzumrichtern. Frequenzumrichter ergänzt Simatic ET 200pro

Verbund droht nach NAP II mit Projektstopps

In Österreich herrscht nach der von Brüssel vorgenommenen Kürzung des NAP II (Nationaler Allokationsplan) Missmut in der Industrie sowie den Energieunternehmen. Die nun notwendig gewordenen Emissions-Einsparungen werden konsequent von A nach B weitergereicht. Verbund droht nach NAP II mit Projektstopps <% image name="Verbund_Waermekraftwerk" %> <p> Nachdem bereits der Stahlkonzern <a href=http://www.voestalpine.com>voestalpine</a> mit dem Abzug von Produktionskapazitäten ins Ausland gedroht hatte, folgt nun auch der <a href=http://www.verbund.at>Verbund</a> – bei einer weiteren Kürzung der Zuteilung an CO<small>2</small>-Zertifikaten sieht Verbund-Chef Hans Haider „Kraftwerksprojekte von wenigstens 650 Mio € und damit Österreichs Stromversorgung aus eigenen Kräften gefährdet“. Österreich würde damit künftig in noch stärkerem Maße von Stromimporten abhängig werden: „Das bedeutet allerdings nur eine Verlagerung des CO<small>2</small>-Problems ins Ausland.“ „Bedroht“ sieht Haider insbesondere die beiden geplanten Projekte Mellach und Klagenfurt. Diese Erdgas-Kraftwerke sollen Strom und Wärme zugleich produzieren, und dies mit halbem CO<small>2</small>-Ausstoß eines vergleichbaren Kohlekraftwerks. Im NAP I von 2005 bis 2007 erhielt die Verbund-Austrian Thermal Power (ATP) 3,3 Mio t an CO<small>2</small>-Zertifikaten. Im NAP II wurde diese Menge nun um 25 % auf knapp 2,8 Mio t gekürzt. Dabei reichte bereits die im NAP I zugeteilte Zertifikatsmenge nicht aus, wie der Verbund vorrechnet: Die ATP musste 2005 und 2006 insgesamt 781.000 t CO<small>2</small>-Zertifikate zukaufen, was sich mit 17 Mio € zu Buche schlug.

Österreich schnürt Masterplan für Umwelttechnologie

Umweltministerium, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung haben in Österreich gemeinsam den Masterplan Umwelttechnologie, kurz <a href=http://www.masterplan-umwelttechnologie.at>MUT</a>, entworfen. Mehr als 100 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände, Förderstellen und Vertreter der Politik haben ihre Ideen hier eingebracht. <% image name="Windrad_Strommast" %><p> <small> Mit diesem nationalen Schulterschluss soll die österreichische Umwelt- und Energietechnologie zu einer weltweit bekannten Marke werden. </small> Insgesamt soll die Zahl der international tätigen Umweltfirmen in Österreich – derzeit sind es 650 – bis 2010 ebenso verdoppelt werden wie der Anteil der Branche am BIP auf 8 %. Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl schwärmt: „Wie bei den Lipizzanern und den Mozartkugeln soll man international auch bei modernster Umwelt- und Energietechnik an Österreich denken.“ 4 strategische Handlungsfelder wurden erarbeitet: An erster Stelle steht die gezielte Bearbeitung zentraler Exportmärkte. Im Rahmen einer „Innovationsoffensive“ soll weiters die technologische Wettbewerbsposition und die Qualifizierung der Mitarbeiter von Unternehmen und Forschungseinrichtungen gestärkt werden. Darüber hinaus sollen technologische Lösungen und Dienstleistungen mit kundenspezifischen Finanzierungsangeboten ergänzt werden. Eine vierte Priorität ist die Dynamisierung des Heimmarktes, vor allem durch eine Steigerung der Gebäudesanierungsrate und der Erhöhung der thermischen Qualität der Sanierung. Umgesetzt soll der MUT von einer neu einzurichtenden Bundesagentur für Umwelt- und Energietechnologie werden. Österreich schnürt Masterplan für Umwelttechnologie

Lenzing übernimmt deutsche Pedex

<a href=http://www.lenzing.com>Lenzing</a> übernimmt über ihre Tochter Lenzing Plastics die Vermögenswerte des deutschen Kunststoffherstellers <a href=http://www.pedex.de>Pedex + Co. GmbH</a>. Das Unternehmen ist ein Anbieter von Spezialchemie-Filamenten und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 12 Mio €. Lenzing übernimmt deutsche Pedex <% image name="Zahnbuerste" %><p> <small> Lenzing baut die Marktstellung bei synthetischen Bürsten aus. </small> Hergestellt werden Kunststofffilamente, die vor allem im Bereich Kosmetik und Hygiene, etwa für Zahnbürsten und medizinische Geräte, aber auch im industriell-gewerblichen Bereich für Pinsel sowie im Haushaltsbedarf eingesetzt werden. „Die Übernahme von Pedex ist eine gute Ergänzung zu der vor einigen Wochen übernommenen Hahl-Gruppe, die schwerpunktmäßig im Sektor synthetische Bürsten für die Industrie tätig ist“, begründet Lenzing-Chef Thomas Fahnemann die Akquisition. Pedex kann künftig das europaweite Vertriebs-Netzwerk von Lenzing nutzen. Der Produktionsstandort der Pedex in Affolterbach (Hessen) soll bei entsprechender Nachfrage ausgebaut werden. <small> <b>Pedex</b> wurde 1967 gegründet und später von Coronet übernommen. Unter Coronet wurde die Produktion von synthetischen Bürsten, etwa für die Zahnpflege, stark ausgebaut. Der Erwerb durch Lenzing erfolgte aus einem Insolvenzverfahren heraus. Bereits für 2007 erwartet Pedex wieder ein positives Ergebnis. </small>

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