Forscher der <a href=http://www.felmi-zfe.tugraz.at>TU Graz</a> konnten zeigen, dass die Kombination nanoanalytischer Methoden unerwartete Erkenntnisse über Stoffe und ihre Strukturen bringt. Die Steirer verfügen dazu über das beste Transmissionselektronen-Mikroskop Mitteleuropas.Steirische Forscher kombinieren Nano-Analysen<% image name="Mikroskop" %><p>
Das Forschungsprojekt "Multimethodenanalytik von Nanoteilchen und Nanoteilchenverbunden" - es wurde aus Mitteln des Zukunftsfonds des Landes Steiermark und der Industrie gefördert - ist abgeschlossen. Während der dreijährigen Grundlagenforschung wurden Werkstoffproben auf unterschiedliche Weise untersucht.
"Wir haben etwa Elektronenmikroskope, eine Atomsonde und sogar Synchrotronstrahlung eingesetzt", erläutert Projektleiter Ferdinand Hofer. "Es ist erstaunlich, welch buntes Bild sich durch die verschiedenen Analysemethoden ergibt. Wir bekommen so mehrere Blickwinkel auf die Nanoteilchen, die wir untersuchen", so der Vorstand des Instituts für Elektronenmikroskopie und Feinstrukturforschung der TU Graz.
Da die Auflösung herkömmlicher optischer Mikroskope für Untersuchungen im Nano-Bereich nicht ausreicht, arbeiteten die Forscher mit speziellen Elektronen- und Rasterkraftmikroskopen. Dabei hatten sie besonders günstige Voraussetzungen: Das beste Transmissionselektronen-Mikroskop Mitteleuropas steht an der TU Graz. "Wir verfügen seit drei Jahren über das Gerät mit der höchsten Auflösung", zeigt sich Hofer stolz.
Eine Phase-III-Studie an Patienten mit fortgeschrittenem Hautkrebs, die <a href=http://www.nexavar.com>Nexavar</a> in Kombination mit den Chemotherapeutika Carboplatin und Paclitaxel erhalten haben, hat ihren primären Endpunkt - eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens - nicht erreicht. <% image name="Nexavar" %><p>
Die von Bayer und Onyx finanzierte internationale, doppelblinde und randomisierte Melanom-Studie der Phase III bewertete die Sicherheit und Wirksamkeit von Nexavar in Kombination mit einer Chemotherapie. Etwa 270 Patienten mit fortschreitender Erkrankung nach einer vorangegangenen systemischen Chemotherapie - entweder mit Dacarbazin oder Temozolomid - wurden in die Studie aufgenommen. In dem dreiwöchigen Standard-Therapiezyklus mit Carboplatin und Paclitaxel haben die Patienten zusätzlich entweder Nexavar oder Placebo erhalten.
Primärer Endpunkt war die progressionsfreie Überlebenszeit (die Lebensspanne des Patienten, in der der Tumor nicht wesentlich wächst). Das Nebenwirkungsprofil von Nexavar + Carboplatin + Paclitaxel war mit dem vergleichbar, das bereits früher für diese Substanzen als Kombibehandlung berichtet wurde.
"Das Ergebnis ist für uns enttäuschend und noch viel mehr für die Patienten mit fortgeschrittenem Hautkrebs, für die es nur wenig
Behandlungsmöglichkeiten gibt", so Gunnar Riemann, Leiter des Geschäftsbereichs Pharma von Bayer HealthCare. "Allerdings hat sich durch diese Studie unsere Einstellung zu Nexavar nicht verändert und wir hoffen, den Nutzen des Präparates bei einer großen Vielfalt von Tumoren zeigen zu können."
Nexavar, ein von <a href=http://www.bayerhealthcare.de>Bayer HealthCare</a> und <a href=http://www.onyx-pharm.com>Onyx Pharma</a> entwickeltes Krebsmedikament, wird in zahlreichen Ländern erfolgreich zur Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzell-Karzinoms eingesetzt und befindet sich gegenwärtig in Phase-III-Studien zur Behandlung des fortgeschrittenen Leberkrebses, des metastasierenden Melanoms sowie an Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom.
<small> <b>Das Melanom</b> macht 4 % der Hautkrebsfälle aus, es verursacht aber 77 % der Todesfälle. 2006 wurde bei etwa 132.000 Personen weltweit (mehr als 60.000 Amerikaner) ein Melanom diagnostiziert. Mehr als 40.000 Patienten (fast 8.000 Amerikaner) versterben jedes Jahr daran. </small>Nexavar kann bei Hautkrebs nicht überzeugen
Energiekorn könnte schon im nächsten Winter in Oberösterreich zum Einsatz kommen. Denn das nachwachsende Heizmaterial stehe kurz vor der Marktreife, so der Chef der <a href=http://www.saatbaulinz.at>Saatbau Linz</a>, Karl Fischer.Oberösterreich plant Einsatz von Energiekorn<% image name="Getreidefeld" %><p>
In langjähriger Selektion wurden 4 Sorten des "Powerkorns" entwickelt - Weizen- und Triticale-Züchtungen mit speziellen Eigenschaften. Ein hoher Stärkegehalt soll dabei einen effizienten Wirkungsgrad gewährleisten, ein besonders niedriger Eiweißanteil sorgt dafür, dass möglichst wenig Stickoxide aus dem Kamin kommen.
Der Jahresbedarf einer 25-kW-Anlage für einen landwirtschaftlichen Betrieb werde dabei mit etwa 2 ha Energiekornfläche gedeckt. Vor allem Ackerbauern, die selbst kein Holz erzeugen, könnten ihre Bracheflächen - von denen es derzeit mehr als 15.000 ha in Oberösterreich gibt - für die Energiekorngewinnung verwenden.
Bereits jetzt werden in Oberösterreich 290 Mio l Heizöl/Jahr durch nachwachsende heimische Rohstoffe - Hackschnitzel, Pellets, Stroh oder Elefantengras - ersetzt.
<a href=http://www.novasep.com>Novasep</a>, ein französischer Anbieter von Synthese- und Trenntechnologien, wird für 425 Mio € durch eine Investorengruppe unter Leitung von <a href=http://www.gilde.nl>Gilde</a> und unter Beteiligung von Banexi Capital Partenaires sowie dem Novasep-Management übernommen.<% image name="Logo_Novasep" %><p>
Bisher war Novasep zu 78,6 % im Besitz von Rockwood und zu 21,4 % im Besitz seines Managements. Nach dem Einstieg der Investorengruppe sowie dem Management-Buyout wird das Management von Novasep 28 % des Kapitals besitzen.
Novasep wird weiter durch zwei sich ergänzende operative Bereiche betrieben, die gemeinsam etwa 280 Mio € Umsatz erwirtschaften. <u>Novasep Synthesis</u> bietet kundenspezifische Synthesen durch Nutzung von Nischentechnologien zur Herstellung komplexer Moleküle für die Pharmaindustrie an und produziert und vermarktet eigene, meist generische Produkte. <u>Novasep Process</u> ist Marktführer im Bereich der Chromatographie mit ausgeprägter Stärke in kontinuierlichen Verfahren. Sie liefert maßgeschneiderte Reinigungstechnologien für industrielle Biotech-, Pharmazeutik- und die wachsende Biopharmaindustrie.
Novasep mit Hauptsitz im französischen Pompey ist vor allem in Europa tätig und verfügt über Töchter in den USA, China und Japan mit 1300 Mitarbeitern an neun Standorten.
Novasep-CEO Roger Marc Nicoud kommentiert: "Bei der Fusion von Novasep und Dynamic Synthesis 2004 war unsere gemeinsame Vision eine zeitlich begrenzte Kooperation mit Rockwood. Nun ist für Novasep die Zeit gekommen, sich wieder unabhängiger zu machen und den erfolgreichen Weg des Wachstums weiter zu gehen. Die äußerst wichtige Beteiligung des Managements garantiert ein hohes Niveau an Beständigkeit."Novasep bekommt neue Eigentümer
Pfizer forscht an 11 Fronten. Aber: Aus für Torcetrapib.
<a href=http://www.pfizer.com>Pfizer</a> hat wegen Sicherheitsbedenken die Entwicklung des Cholesterin-Mittels Torcetrapib/Atorvastatin eingestellt, in das große Umsatzerwartungen gesetzt wurden. Dennoch: Eine prall gefüllte Pipeline soll gemeinsam mit einem "aggressiven Business Development" ab 2010 zu einer ganzen Reihe an neuen Produkten führen.Ein unabhängiges Gremiums hatte eine Studie zur Erprobung von Torcetrapib ausgewertet - und den Stopp empfohlen. Für Pfizer ist das ein schwerer Rückschlag. Torcetrapib sollte die Einnahmeverluste in Milliardenhöhe ausgleichen, die wegen des Ablaufs des Patentschutzes für eine Reihe seiner wichtigsten Produkte drohen. Für die Entwicklung von Torcetrapib wurden rund 800 Mio $ investiert.
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<td><% image name="Pfizer_Logo" %></td>
<td>Pfizer verfügt derzeit über die größte Pipeline in der Firmengeschichte. Mehr Kandidaten, mehr Versuche und mehr Studienprogramme denn je zuvor werden aktuell von der weltweiten Nummer Eins im Pharmabusiness durchgeführt - insgesamt 242 Programme, die 11 therapeutische Ziele ansteuern.
</td>
</table>
John LaMattina, President of Pfizer Global Research and Development, ist überzeugt: "Wir haben bedeutende Forschungsprogramme insbesondere in den Bereichen Arteriosklerose, Onkologie, Diabetes, Fettsucht, rheumatoide Arthritis, HIV, Schizophrenie, Lebererkrankungen sowie Alzheimer. Unser Portfolio an neuen Molekülen hat sich seit 2000 nahezu verdreifacht. Wir erwarten, dass sich die Zahl an Phase III-Studien zwischen 2006 und 2009 ebenso verdreifachen wird. Ab 2011 sollen vier davon jährlich starten."
Pfizer wird dabei die traditionelle Stärke bei <b>kardiovaskulären Krankheiten</b> ausbauen und versuchen, bei metabolischen und endokrinen Erkrankungen stärker zu punkten: Arteriosklerose, Fettsucht, Diabetes, Knochen- und Muskelerkrankungen sowie Thrombosen. Ein Top-Kandidat ist hier etwa <u>CP-945,598</u> - eine potenziell neue Behandlung gegen Fettsucht, die derzeit in Phase III untersucht wird.
Pfizer hat auch massiv in die <b>Krebsforschung</b> investiert und will nun mit zahlreichen neuen Wirkstoffen an den erfolgreichen Start von <a href=http://alsa.at/chemiereport/stories/3974>Sutent</a> Anfang 2006 anschließen. Pfizer untersucht dazu gleich mehrere Tumore mit den neuesten Erkenntnissen molekularer Genetik. In der Late-stage befindet sich etwa der monoklonale Antikörper <u>CP- 675,206</u> gegen metastatische Melanome, sowie <u>Axitinib</u>, ein Kandidat zur Anti-Angiogenesis, der 2007 in Phase III gegen Brusts-, Schilddrüsen- und Lungenkrebs erprobt werden soll.
In der <b>Neurologie</b> visiert Pfizer zahlreiche neue Targets in den Bereichen Alzheimer, Schmerzen, Wahrnehmung und ADHD, Depression und Angst sowie Schlaf. <u>Lyrica</u> ist Pfizers neue Medizin gegen neuropathischen Schmerz, die zur Behandlung des Fibromyalgie-Syndroms (FMS) untersucht wird.
Im Bereich der <b>Infektionskrankheiten</b> ist der am meisten fortgeschrittene Kandidat der CCR5-Inhibitor <u>Maraviroc</u>, den Pfizer demnächst bei Behandlungs-erfahrenen HIV-Patienten austesten will. <u>PF-3,491,390</u> soll 2007 in Phase III gegen chronische Leberkrankheiten getestet werden. Der orale Wirkstoff <u>CP-690,550</u> befindet sich in Phase II und zielt auf Janus Kinase 3 - in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis zeigte er bisher gegenüber dem monoklonalen Antikörper Humira exzellente Vergleichswerte.
Insgesamt ergeben Diabetes, Neurologie, Infektionskrankheiten sowie Onkologie ein gemeinsames Marktvolumen von mehr als 200 Mrd $ - auf diese Indikationen will Pfizer daher in den nächsten Jahren auch das Hauptaugenmerk legen.Pfizer forscht an 11 Fronten. Aber: Aus für Torcetrapib.
<a href=http://www.sud-chemie.com>Süd-Chemie</a> und <a href=http://www.inco.com>Inco</a> wollen mit dem Joint-venture "Alantum" Diesel-Katalysatoren und -Rußpartikelfilter für Pkw und leichte Lkw entwickeln und von 2008 an im oberbayrischen Heufeld produzieren. <% image name="Suedchemie_Katalysatoren" %><p>
Alantum wird sich zunächst auf die Entwicklung von Dieseloxidationskatalysatoren und Rußpartikelfiltern für den europäischen Markt für Personenkraftwagen (PKW) und leichte Lastkraftwagen (LKW) konzentrieren.
Süd-Chemie bringt in das 50:50-Joint-venture ihr Know-how in der Katalysatorentechnologie ein, Inco dagegen eine ausgereifte Metallverarbeitungs-Technologie und ein innovatives Katalysatorenträgermaterial. Dieses beruht auf einem neuartigen Hochtemperaturmetallschaum auf Nickelbasis, was erhebliche Vorteile gegenüber konventionellen keramischen Trägern verspricht.
Aufgrund der sich weiter verschärfenden gesetzlichen Abgasregelungen in Europa bieten sich hier gute Wachstumsmöglichkeiten. Hans Jürgen Wernicke, Mitglied des Vorstandes der Süd-Chemie AG, sagte: „Dieses Projekt ist von hoher strategischer Bedeutung für uns. Wir sind eines der weltweit führenden Unternehmen in der Katalysatorentechnologie und wollen auch im künftigen Wachstumsmarkt für Dieselabgaskatalysatoren eine bedeutende Position erreichen. Wir sind stolz, mit dem weltweit führenden Nickelproduzenten einen idealen Technologiepartner gefunden zu haben.“Süd-Chemie baut mit Inco Diesel-Partikelfilter
Battenfeld HM: Kürzeste Spritzgießmaschine am Markt
<a href=http://www.btg.battenfeld.com>Battenfeld</a> hat die Baureihe HM im Schließkraftbereich von 320 - 500 t ausgebaut. Das Ergebnis: Die neuen Spritzgießmaschinen sind die kürzesteten horizontalen Spritzgießmaschinen ihrer Leistungsklasse am Markt. Sie bieten dennoch einen großen Werkzeugeinbauraum und verfügen über Präzisionshydraulik zur effektiven Spritzgussfertigung.Battenfeld HM: Kürzeste Spritzgießmaschine am Markt<% image name="Battenfeld_HM" %><p>
<small> Baureihe HM - hydraulische Spritzgießmaschinen von 320 t bis 500 t. </small>
Das kompakte Modell bietet die größten Holmstichmaße ihrer Schließkraftklasse – die Werkzeuggewichte sind praktisch nicht limitiert. Vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten erlauben zudem die Anpassung an spezielle Fertigungsanforderungen.
4 symmetrisch angeordnete Schließzylinder gewährleisten mit außen liegenden Schnellhubzylindern und zentral angeordneten Auswerfern eine symmetrische Krafteinleitung und einen schnellen und gleichmäßigen Schließkraftaufbau. Durch die außen liegenden Schnellhubzylinder mit Differentialschaltung können zudem hohe Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten und damit kurze Trockenlaufzeiten realisiert werden.
Es steht ein leistungsstarkes Spritzaggregat für eine große Verarbeitungsbreite mit einer steifen Konstruktion zur Verfügung. Durch das konstante L/D-Verhältnis von 22 für alle verfügbaren Schnecken, einem Spritzdruck bis zu 3.000 bar und dem 5D Einspritzhub ist die Spritzeinheit in Hinblick auf die Anforderungen der Anwender optimiert. Dabei werden hohe Plastifizierleistungen erreicht. Spritzdrücke bis zu 3.000 bar und Einspritzgeschwindigkeiten bis zu 300 mm/s können erreicht werden.
Es werden Spritzeinheiten zwischen 60 und 5.100 mm bei Schneckendurchmessern von 14 - 95 mm angeboten. Eine Zylindereinheit kann dabei für unterschiedliche Spritzeinheiten eingesetzt werden. Die Baureihe wird mit der neuen Steuerung UNILOG B6 angeboten – sie kann über einen 15“-Touchscreen-Monitor und ein zentrales Eingabe- und Anzeigefeld angewählt werden. Peripheriegeräte können via Windows XP andocken.
Die EU-Kommission hat ihre Entscheidungen über 10 Nationale Allokationspläne für die zweite Handelsphase (2008 bis 2012) im europäischen Emissionshandel (NAP II) vorgelegt.EU kappt NAP II-Zuteilungen von 10 Ländern<% image name="Schlot" %><p>
Die beantragten Zuteilungspläne wurden dabei insgesamt um 7 % gekürzt.
<u>Beantragte bzw. zugeteilte Menge (Mio t/Jahr):</u><p>
Deutschland 465 | 453,1
Griechenland 75,5 | 69,1
Irland 22,6 | 21,15
Lettland 7,7 | 3,3
Litauen 16,6 | 8,8
Luxemburg 2,95 | 2,7
Malta 2,96 | 2,1
Slowakei 41,3 | 30,9
Schweden 25,2 | 22,8
UK 246,2 | 246,2
Der europäische Salzverband <a href=http://www.eusalt.com>EuSalt</a> hat jüngste Forschungs-Ergebnisse vorgelegt - es gebe keinen Beweis dafür, dass Salz bei Gesunden zu hohem Blutdruck führt. Dennoch bleibe der Zusammenhang zwischen Salz und Blutdruck umstritten.EuSalt: Zu viele Mythen rund ums Salz<% image name="Salzstreuer" %> <p>
<small> Die Kontroverse um den Einfluss von Salz auf den Blutdruck gehört zu den am längsten geführten Auseinandersetzungen in der Medizin. Die Debatte stütze sich jedoch, so der Verband, meist auf emotionale Argumente denn auf wissenschaftliche Tatsachen. </small>
<u>Tatsache</u> ist: Ein verringerter Salzkonsum hat mit einer Verringerung um -1,27 mm HG systolisch bzw. -0,54 mm HG diastolisch nur eine äußerst geringe Auswirkung auf den Blutdruck. Doch der <u>Mythos</u>, dass bei anhaltendem Salzkonsum weltweit Mio Todesfälle zu verzeichnen sein werden, hält sich hartnäckig. Es sei eindeutig nachgewiesen, dass die Salzaufnahme vom gesunden Körper selbst geregelt wird - hauptsächlich durch die Ausscheidung des überschüssigen Natriums über die Nieren. Doch werde am Irrglauben festgehalten, dass Salzkonsum automatisch eine Zunahme des Flüssigkeitsvolumens zur Folge hat und somit eine der Ursachen für hohen Blutdruck darstellt.
Jüngste Ergebnisse zeigen, dass es ein zweites Regelsystem gibt, das die Speicherung im Körper ohne die Retention zusätzlichen Wassers regelt. Es gebe zudem Beweise dafür, dass bei Personen mit normalem Blutdruck die Blutdruckergebnisse, nachdem sie Salz zu sich genommen haben, unterschiedlich ausfallen.
Ein weiterer Mythos besteht in der Behauptung, dass ein <u>täglicher Salzkonsum</u> von 5 - 10 g etwa 10 - 20 Mal zu hoch sei. Das würde bedeuten, dass eine Salzaufnahme von täglich 0,25 - 1 g ausreichend sei. Zu gering, so der Verband, eingedenk dessen eine normale Person bei körperlicher Betätigung bereits bis zu 0,4 - 1 g Salz/h ausscheidet. Es sei darüber hinaus eine Tatsache, dass eine Ø arbeitende Person, die ihrem Alltag nachkommt, täglich mindestens 2 - 3 g Salz braucht.
Abgesehen davon weisen jüngste Forschungs-Ergebnisse auch darauf hin, dass eine <u>salzarme Ernährung zu negativen Auswirkungen</u> auf den menschlichen Körper führen kann - so etwa zur Aktivierung des Renin-Angiotensin-Systems und des sympathetischen Nervensystems, zur Zunahme der Insulinresistenz und zu hypertoner Dehydration (insbesondere bei älteren Leuten). Dies wiederum führt zu einer Erhöhung der kardiovaskulären Risikofaktoren.
Die an gesunde Personen gerichtete <u>Empfehlung</u>, den Salzkonsum zu verringern, habe daher keine eindeutigen gesundheitlichen Vorteile. Vielmehr sollten Personen mit Bluthochdruck ihr Gewicht zu reduzieren sowie die letzte Zigarette zu rauchen.
<a href=http://www.sartorius.de>Sartorius</a> hat sein Produktportfolio im Bereich thermogravimetrischer Messgeräte neu geordnet. Dabei wurde das Programm der Infrarot-Trocknungswaagen gestrafft und die Typenreihen Moisture Analyzer MA45, MA50 und MA145 zur neuen Modellreihe MA150 kombiniert.<% image name="Sartorius_MA150b" %><p>
<small>Sartorius MA150: Feuchtemessgerät mit neuem Wägesystem. </small>
Der neue MA150 ist kompakt und eignet sich insbesondere für den Einsatz im Labor sowie in der Wareneingangs- und Produktionskontrolle. Das Feuchtemessgerät hat eine maximale Heizleistung von 220 °C und arbeitet - je nach Ausführung - mit einem Quarz- oder einen Keramikstrahler, die eine schnelle und besonders homogene Wärmeverteilung auf der Probenfläche garantieren.
Das Wägesystem des MA150 ist für maximal 150 g ausgelegt und besitzt eine Wägeauflösung von 1 mg. Das Gerät verfügt über 20 individuell speicherbare Trocknungsprogramme, einen speziellen Modus zur Schnelltrocknung von temperaturstabilen (vor allem anorganischen) Proben sowie eine Ergebnisanzeige in g/l. Die gewonnenen Messdaten können über ein konfigurierbares Druckprotokoll auf einem GLP-fähigen Drucker dokumentiert oder auf einen PC übertragen werden.Sartorius hat seine Feuchtemesser aufgerüstet