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August 25th, 2005

Angst vor der Vogelgrippe

Veterinärmediziner diskutieren die Möglichkeiten einer Eindämmung der Vogelgrippe. Experten fürchten, dass durch Zugvögel das hoch ansteckende Virus H5N1 nach Europa kommen könnte. <% image name="Huehner" %><p> Die EU-Kommission hat bereits <b>erste Vorbeuge-Maßnahmen</b> getroffen: <u>Importe lebender Vögel und Geflügelprodukte wie rohes Fleisch und Federn aus Asien und Russland wurden verboten.</u> Dieses Importverbot gilt nicht für Hühnerfleischprodukte, die auf mehr als 70 &deg;C erhitzt wurden. In Deutschland und Holland sollen zudem alle Freilandhennen eingesperrt werden. Am 22. Juli haben Russische Behörden den Ausbruch eines Vogelgrippefalls an der Grenze zu Kasachstan gemeldet. Am 2. August bestätigte Kasachstan einen weiteren Ausbruch in Gänsen und am 8. August konnten Wissenschaftler in Zugvögeln in der Mongolei das Virus isolieren. Daher hat die EU nun reagiert. Aus Brüssel fließen zudem 12,5 Mio €, um Vakzine und andere Technologien zur Bekämpfung von H5N1 zu finden. Pharmariesen wie Sanofi Pasteur, Roche und GlaxoSmithKline dürfen sich jedenfalls über <u>potenzielle Geschäfte</u> freuen. Roche spendete bereits 30 Mio Tamiflu-Pillen an die WHO und rät Österreich, sich ehest in großem Stil mit den teuren Pillen einzudecken. Sanofi Pasteur hat der US-Regierung 2 Mio Einheiten seines Impfstoffes verkaufen können und empfiehlt Österreich, gleich einen Extra-Vorrat an Grippe-Mittel anzulegen. <small> Nach ersten Schätzungen hat die Vogelgrippe seit 1997 8-12 Mrd $ an Schaden verursacht. Mehr als 50 Todesopfer waren zu beklagen, 125 Mio Vögel wurden in Südostasien aus Angst vor weiteren Infektionen getötet. Die Angst, dass H5N1 sich so verändert, dass es auch von Mensch zu Mensch übertragen wird, bleibt weiterhin bestehen. </small> Angst vor der Vogelgrippe

Rasenheizung für das Ernst-Happel-Stadion

Die Verlegearbeiten für die neue Rasenheizung im Ernst-Happel-Stadion in Wien wurden von Rehau binnen fünf Tagen erfolgreich abgeschlossen. Um in Zukunft die Bespielbarkeit auch bei winterlichen Witterungsverhältnissen zu garantieren, wurde <a href=http://www.rehau.at>Rehau</a> beauftragt, ein komplexes Rasenheizungssystem zu liefern. 25.000 Meter Rohr erwärmen künftig eine Fläche von 7.000 m². <% image name="rohrverleger" %><p> Dabei wurden in 25 cm Tiefe unter der Grasnarbe im Abstand von jeweils 30 cm die Rohrleitungen über Schienen verlegt, wodurch gewährleistet wird, dass die beheizte Fläche gleichmäßig an allen Stellen enteist und zudem keine mechanischen Schäden durch die Rasenpflege entstehen können. Die im Niedertemperaturbereich arbeitende Lösung hält die Betriebskosten gering und wird von einer witterungsabhängigen Regelungsautomatik auf 0° bis +2° Celsius gesteuert, um eine Schädigung der Rasenwurzel zu vermeiden. Während der Wintermonate wird das Einfrieren der Anlage durch ein Glykol/Wassergemisch verhindert. In Österreich ist dieser Auftrag neben dem Tivoli-Stadion in Innsbruck, dem Franz-Fekete-Stadion in Kapfenberg und dem Stadion "Auf der Gugl" in Linz bereits der vierte Auftrag über ein Rehau-Rasenheizungssystem. Rasenheizung für das Ernst-Happel-Stadion

August 24th

Sanofi Pasteur: Bereit für Vogelgrippe-Impfstoff

Sanofi Pasteur konnte mit seinem Impfstoff eine adäquate Immunantwort auf die Vogelgrippe erzielen und verspricht, im Falle einer Pandemie rasch hohe Mengen herstellen zu können. Die zuletzt in Russland und Kasachstan aufgetretenen Vogelepidemien wurden durch ein Virus verursacht, das schon mehrfach die Fähigkeit gezeigt hat, auch Menschen zu infizieren. <% image name="huehner" %><p> Erfahrungen aus Südostasien zeigen, dass Übertragungen auf Menschen bisher selten sind. Jeder humane Erkrankungsfall eröffnet dem Virus jedoch weitere Mutationsmöglichkeiten und erhöht sein humanpathogenes Potenzial. Das Auftreten eines H5N1-Stammes, der rasch von Mensch zu Mensch übertragen wird, kennzeichnet dann den Beginn der Pandemie. Seit 1997 hat die Vogelgrippe 57 von 112 an Vogelgrippe erkrankten Personen getötet, die meisten davon in Asien. Sanofi Pasteur arbeitet seit längerer Zeit an einem Pandemie-Impfstoff. Jetzt konnte gegen <b><u>H5N1</u></b> in einer ersten Studie an 452 gesunden Erwachsenen eine adäquate Immunantwort erzielt werden. Der Impfstoff wird in den nächsten Monaten weiter getestet, könnte aber im Fall einer Pandemie sehr rasch eine Zulassung erhalten. Die US-Regierung hat bisher 2 Mio Dosen des Impfstoffes gekauft. Die Fähigkeit der Hersteller, im Bedarfsfall rasch ausreichende Mengen an einem Grippeimpfstoff herstellen zu können, hängt untrennbar mit den Produktionskapazitäten klassischer Grippeimpfstoffe zusammen. Dies ist auch mit ein Grund, weshalb die WHO "interpandemische Impfraten" von 30 % in der Gesamtbevölkerung und 75 % bei den Risikogruppen fordert. Die österreichische Impfrate liegt derzeit mit rund 10 % deutlich unter dem geforderten Niveau. <small> <a href=http://www.spmsd.at>Sanofi Pasteur MSD</a> ist das einzige Unternehmen in Europa, das sich ausschließlich der Herstellung und dem Vertrieb von Impfstoffen widmet, und kann auf die die Erfahrungen von Sanofi Pasteur, Frankreich, und Merck, USA, zurückgreifen. </small> Sanofi Pasteur: Bereit für Vogelgrippe-Impfstoff

EU ermittelt gegen Methacrylat-Kartell

Die <a href=http://europa.eu.int/comm/index_de.htm>EU-Kommission</a> ermittelt gegen mehrere Spezialchemie-Unternehmen wegen des Verdachts auf Preisabsprachen im Markt für Methacrylate. Es ist gegen mehrere europäische Chemiehersteller ein formelles Kartellverfahren eingeleitet worden. Zu den Unternehmen, gegen die ermittelt wird, gehören BASF, Degussa und die britische ICI. <% image name="europaflagge" %><p> Die EU-Kommission verfüge über Beweise, dass zwischen den Konzernen Preisabsprachen getroffen und Kunden untereinander aufgeteilt worden seien. Zudem sollen die Konzerne die Abwälzung zusätzlicher Servicekosten auf die Kunden abgesprochen und kommerziell relevante und vertrauliche Marktinformationen sowie unternehmensrelevante Informationen ausgetauscht haben. Die beiden Schweizer Spezialchemiehersteller Clariant und Ciba sind nach eigenen Angaben nicht von der Untersuchung betroffen. EU ermittelt gegen Methacrylat-Kartell

BASF erhöht Kapazität an Dimethylaminopropylamin

Die BASF wird ihre DMAPA-Kapazität von 21.000 auf 35.000 t/Jahr erhöhen. Die weltweite Nachfrage an dem Zwischenprodukt für die Herstellung hautfreundlicher Körperpflegemittel ist stark gestiegen. BASF erhöht Kapazität an Dimethylaminopropylamin Die BASF produziert DMAPA in jeweils einer Anlage in Ludwigshafen und Geismar (Louisiana). Die Kapazitätserweiterung wird durch die Produktionsoptimierung an der Anlage in Ludwigshafen realisiert. „Als führender Anbieter von Aminen haben wir unsere DMAPA-Kapazität bereits 2003 erhöht und werden das Wachstum unserer Kunden in Europa, Nafta und Asien weiterhin unterstützen“, so Walter Gramlich, Leiter des Unternehmensbereichs Zwischenprodukte der BASF. BASF ist der einzige Produzent, der die beiden Rohstoffe Dimethylamin und Acrylnitril selbst herstellt. <% image name="geschirrspueler" %><p> Der Großteil von DMAPA wird zu speziellen Tensiden weiterverarbeitet, die als Einsatzstoffe für Körperpflegeprodukte dienen. Sie sorgen für die milde Wirkung von Shampoos, Duschgels, Flüssigseifen und Geschirrspülmitteln. Die Wirkung: Die Mittel brennen nicht in den Augen, ergeben einen angenehm feinporigen Schaum und vertragen sich gut mit anderen Shampoozusätzen. Auch nach Gebrauch bietet der Einsatz von DMAPA Vorteile, da es besonders gut biologisch abbaubar ist. <small> Der BASF-Bereich <a href=http://www.basf.de/intermediates>Zwischenprodukte</a> entwickelt, produziert und vermarktet das umfassendste Sortiment an Zwischenprodukten weltweit. Zu den bedeutendsten der 600 Produkte zählen Amine, Diole, Polyalkohole und Säuren. Sie dienen als Ausgangsstoffe für Coatings, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilfasern, Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Der Unternehmensbereich agiert aus 15 Produktionsstandorten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika und erzielte 2004 mit 2.850 Mitarbeitern einen Umsatz von 2 Mrd €. </small>

August 23rd

Tiroler forschen am Diamant-Sensor

Innsbrucker Forscher entwickeln Methoden zur Funktionalisierung nanokristalliner Diamantschichten. Bis 2006 soll der Prototyp eines Biosensors auf Diamant-Basis hergestellt werden. Tiroler forschen am Diamant-Sensor Am Institut für Physikalische Chemie der Uni Innsbruck werden derzeit industriell hergestellte Diamantfilme in Kleinstgröße – ultrananokristalline Diamanten (UNCD) – auf deren Zusammensetzung, Charakterisierung, Funktionalisierung und Leitfähigkeit hin untersucht und getestet. <% image name="Diamantschicht1" %><p> <small> Herkömmlicher Diamantfilm (oben) und ultrananokristalliner Diamantfilm. </small><p> <% image name="Diamantschicht2" %> „Ziel ist es, nanoskopische Schaltelemente auf UNCD-Basis für die Medizin, die Elektronik und die Biosensorik herzustellen“, so der Instituts-Vorstand Erminald Bertel. Weitere Anwendungen wären bessere und langlebigere Zahnimplantate und Hörgeräte. Möglich ist auch die Kombination der Biofunktionalisierung von Diamantoberflächen mit den elektrischen Eigenschaften der Diamantfilme: Durch die Anbindung von Enzymen an die Oberfläche lassen sich hochempfindliche Sensoren für Biomoleküle bauen. UNCD-Schichten sind enorm stabil – weder Säuren noch Bakterien können ihnen etwas anhaben. Trotzdem kann man mit relativ einfachen Verfahren erreichen, dass Biomoleküle ebenso wie Wirkstoffe an der Oberfläche gebunden werden. UNCD haben im Vergleich zu herkömmlichen Diamantfilmen eine extrem kleine Korngröße und besitzen daher eine Oberfläche mit sehr geringer Rauhigkeit. Das Innsbrucker Institut für Physikalische Chemie ist einer von sieben Partner im Verbundprogramm NADINE, das 2004 von Österreichs Nano-Initiative ins Leben gerufen wurde. Inhaltlich liegt die Verantwortung dafür bei der in Steinach am Brenner ansässigen <a href=http://www.rhobest.com>Rho-Best</a>. Bis 2006 soll der erste Prototyp eines Biosensors entwickelt werden.

Fernwirken über Ethernet

Sein Fernwirksystem <a href=http://www.siemens.de/sinaut>Sinaut</a> zur automatisierten Überwachung und Steuerung entfernter Prozess-Stationen hat Siemens A&D nun um die Ethernet-TCP/IP-Kommunikation erweitert. Hauptanwendungsgebiete sind die Branchen Wasser/Abwasser, Öl und Gas, Fernwärme, Bergbau und Verkehrstechnik. Die neue Baugruppe <b>Sinaut TIM 3V-IE</b> (Telecontrol Interface Module) wird in der entfernten Prozess-Station an eine Simatic-S7-300-Steuerung angeschlossen und koordiniert dort die Übertragung der Fernwirkdaten von und zum zentralen Leitsystem. Sollte der Kommunikationsweg zur Leitstation einmal unterbrochen sein, puffert das neue Produkt bis zu 16.000 Datentelegramme einschließlich Zeitstempel. <% image name="Sinault" %><p> <small> Das Fernwirksystem Sinaut zur automatisierten Überwachung und Steuerung entfernter Prozess-Stationen spricht nunmehr TCP/IP via Ethernet. </small> Die Fernwirksoftware wurde komplett in die neue Baugruppe integriert. Somit eignet sich selbst eine kleine Simatic-S7-312- oder -312C-Steuerung für anspruchsvolle Fernwirkaufgaben. TIM 3V-IE unterstützt auch klassische Sinaut-Verbindungen via Standleitung, privatem Funknetz, Telefon-, ISDN- und GSM-Netz. Im Wählnetz spart der bedarfsabhängige Kommunikationsaufbau Verbindungsgebühren. Über die Sinaut-Projektierungssoftware und -Bausteinbibliothek können Verbindungen und zu übertragende Daten einfach projektiert werden. Parallel zur Datenübertragung lässt sich die Baugruppe und die Simatic-CPU von der Ferne programmieren und diagnostizieren. Fernwirken über Ethernet

Christ Water bietet Pharma-Fertigung aus einer Hand

Mit der neuen Liproline-Produktreihe "Liquid Process Line" bietet <a href=http://www.christwater.com>Christ Water</a> nun neben der Reinstwasser- und Reinstdampfversorgung komplette Prozesslösungen an: Mischbehälter, Ansatzlinien, CIP/SIP-Systeme sowie Anlagen zur Inaktivierung biologisch aktiver Abwässer. Die modularen Komponenten sind beliebig miteinander kombinierbar. Christ Water verspricht dadurch rasche und schnittstellenreduzierte Projekte, integrierte Steuerungen sowie eine einheitliche Dokumentation der GMP-konform gefertigten Anlage. Die neuen Ansatzlinien dienen zur Herstellung steriler Liquida und umfassen Einwaage, Ansatz, Sterilfiltration, sterile Lagerung sowie Abfüllung. Ihre Planung erfolgt auf 3D-CAD-Basis und berücksichtigt optional einen Isolator für hochaktive Substanzen oder eine Steuerung inklusive Rezeptverwaltung. <% image name="Liproline" %><p> <small> Via 3D-CAD geplante Ansatzbehälter von Christ Water. </small> Prozessleitsysteme ermöglichen eine rezeptbasierte Fahrweise mit <u>automatischer Batch-Protokollierung</u> gemäß CFR 21 Part 11. Zusätzliche Features wie Ex-Ausführung, Pulvereintrag- und Handling- oder Heiz- und Kühlsysteme sind optional wählbar. Zur CIP/SIP-Reinigung stehen drei Liproline-Anlagen zur Verfügung. Für die Behandlung kleinvolumiger Anlagen eignen sich Single Use Systeme. Für mittlere und große Prozessanlagen werden vollautomatische CIP-Systeme eingesetzt. Für eine Kreislaufreinigung mehrerer Anlagen mit großen Volumina sind die CIP-Umlaufsysteme konzipiert. Ihre Bus-Schnittstelle erlaubt die Einbindung in eine übergeordnete Gesamtsteuerung. Zur Behandlung von Pharma-Abwasser stehen die Liproline-Dekontaminationsanlagen zur Verfügung. Diese sind als vollautomatisches Batch- oder kontinuierliches Verfahren ausgelegt. Das inaktivierte Abwasser kann über das normale Werks-Abwassernetz entsorgt werden. <% image name="Liproline2" %><p> <small> Dekontaminierung von Pharma-Abwasser. </small> Mit den Liproline-Systemen für die Pharma-Abwasseraufbereitung wird den Lösungen das Wasser entzogen und dadurch das entsorgende Material stark reduziert. Darüber hinaus sorgt eine spezielle Verdampfertechnologie für eine Inaktivierung bestimmter Wirkstoffe. Je nach Anwendung kann diese auch mit UV-Geräten vorgenommen werden. Die Anlagen sind selbstentleerend und mit Dampf bis 135 °C sterilisierbar. Christ Water bietet Pharma-Fertigung aus einer Hand

OSI übernimmt Eyetech

<a href=http://www.osip.com>OSI Pharmaceutical</a> steigt mit der Übernahme von <a href=http://www.eyetech.com>Eyetech</a> in die Behandlung von Augenkrankheiten ein. Eyetech hat unter anderem ein Medikament gegen eine Erkrankung mitentwickelt, die häufig zur Erblindung im Alter führt. <% image name="Auge" %><p> 935 Mio $ ist OSI die Übernahme von Eyetech wert. OSI erwartet 2006 einen Umsatz von 600 Mio $. Bisher stellte OSI nur Krebs- und Diabetes-Mittel her und war vom Wachstum weniger Produkte abhängig - etwa vom Krebsmittel <b>Tarceva</b>. Das soll durch die Übernahme verringert werden Die Rolle des Wachstumstreibers soll nun <b>Macugen</b> von Eyetech einnehmen. Das Mittel kann die fortschreitende Erblindung bei älteren Patienten stoppen, die an feuchter altersbedingter Makula-Degeneration leiden. Es ist seit Jänner in den USA auf dem Markt und soll bis Jahresende einen Umsatz von 175 bis 190 Mio $ einspielen. Die Zulassung in Europa soll heuer folgen. OSI übernimmt Eyetech

Diamantlinsen von Element Six

<a href=http://www.e6.com>Element Six</a> sorgt mit hochauflösenden Linsen aus synthetischen Diamanten für die Voraussetzung der nächsten Generation optischer Datenspeicherung. 1 Terabyte/Disk werden möglich. Diamantlinsen von Element Six Entscheidend bei der Erhöhung der Datenspeicherdichte ist die Fähigkeit zur Herstellung kleiner Linsen, die mit kurzen Wellenlängen klarkommen. Diese <b>Solid-Immersion Lenses</b> unterliegen engsten Toleranzen bei Durchmesser, Dicke und Oberfläche. Element Six hat einen Prozess entwickelt, der die geforderte Formgenauigkeit in 1 mm großen synthetischen Diamantkugeln liefert. <% image name="Linse" %><p> <small> Künftige Generationen optischer Medien brauchen deutlich höhere Speicherkapazitäten als heute gebräuchliche CDs. Diese Entwicklung lässt sich am Siegeszug der DVD und deren Nachfolger, der Blu-Ray-Disk, erkennen. Diamantlinsen sind dabei ein wichtiges Bauteil. Sie ermöglichen eine Speicherkapazität von bis zu einem 1 TB (1000 GB) je Disk. </small> Bewerkstelligt wird das durch die Verringerung der Wellenlängen des auslesenden Lasers und durch Erhöhen der numerischen Apertur (NA) der fokussierenden Linse. Zur Erreichung eines hohen NA-Werts wird ein Werkstoff wie der Diamant benötigt - mit hohem Brechungskoeffizienten und ausgezeichneter Transparenz. Die synthetische Diamantherstellung unter Verwendung der CVD-Technik (Chemical Vapour Deposition) wurde von Element Six nun optimiert, um das entsprechend reine optische Material herzustellen.

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