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August 5th, 2005

Solare Wasserstoffherstellung mit Zink

Wissenschaftlern des <a href=http://solar.web.psi.ch/daten/projekt/elprod/elprod.html>Weizmann Institute of Science</a> in Rehovot ist es gelungen, Wasserstoff billiger und umweltfreundlicher herzustellen: Mit Hilfe von Solartechnologie soll Zink extrahiert werden. Solare Wasserstoffherstellung mit Zink Daraus kann sodann Wasserstoff gewonnen werden, indem Wasser darüber gegossen wird. Zwar ist die Methode noch nicht ausgereift, aber sie scheint nach Ansicht der Experten viel versprechend. <% image name="weizmann" %><p> Den Chemikern war schon lange bekannt, dass manche Metalle wie Zink Wasser spalten können. Gescheitert sind diese Versuche meist daran, dass Zink stets zu unrein war. Zur Herstellung von reinem Zink war eine Reihe chemischer Prozeduren erforderlich. Diese machten den Einsatz von Säuren und großen Mengen Strom erforderlich. Die Forscher haben nun einen besseren Weg gefunden: 64 sieben Meter hohe Spiegel fokussieren einen Lichtstrahl auf einen Turm mit Zinkoxid und Holzkohle. Der Strahl mit einer Leistung von 300 kW heizt den Reaktor auf bis zu 1.200 Grad C an und schafft die Herstellung von bis zu 50 kg Zink/Stunde. Derartige Solarkraftwerke könnten rund um den mediterranen Raum zur Zink-Produktion verwendet werden. Das Zink kann zudem auch zur Herstellung von Batterien verwendet werden. Ganz zufrieden sind die Forscher mit dem Prozess allerdings noch nicht, da die Verbrennung der Kohle Kohlenmonoxid produziert. Sie wollen eventuell die Kohle durch organische Abfälle aus der Landwirtschaft ersetzen. Dazu müsste die Hitze allerdings auf 1.800 Grad erhöht werden, dann könnte Zink ohne Kohlenstoff extrahiert werden.

2004: Chemie-Industrie in Österreich legt zu

Österreichs Chemie-Industrie darf mit 2004 zufrieden sein: 10 Mrd € Umsatz bedeuten + 4,5 % gegenüber 2003. Kritisiert werden Ökostrom-Zuschläge, CO<small>2</small>-Zertifikate sowie ineffektives Forschen im Biotech-Sektor. <table><tr><td>Eingedenk extremer Volatilitäten beim Euro-Dollar-Verhältnis und den Rohölpreisen sowie keiner nachhaltigen Konjunkturerholung nennt es Fachverbands-Obmann Peter Untersperger „eine eindrucksvolle Leistung der Branche". Sie konnte vor allem von der EU-Osterweiterung profitieren: Die Exportdynamik hat deutlich zugenommen und zeigt vor allem für die Nachbarstaaten ein Plus von bis zu 20 %. Ab 250 km Entfernung gebe es allerdings noch Nachholbedarf.</td><td><% image name="Untersperger" %></td></tr></table> <b>Osteuropa als Treiber.</b> Insgesamt stiegen die Chemie-Exporte um 3,2 % auf 9,5 Mrd € (nach 1,4 % 2003). Dem gegenüber stehen Importe im Wert von 11 Mrd € (+ 4,5 %). Der Negativsaldo von 1,5 Mrd € erklärt sich aus der geringen Ausfuhrdynamik bei Pharmazeutika. Neben den hohen Zuwachsraten bei Exporten in die mittel- und osteuropäischen Länder fragten auch Frankreich, Spanien und die Niederlande österreichische Chemieprodukte stark nach, während Deutschland stagnierte und Italien rückläufig war. Für Untersperger ist jedenfalls klar, "dass eine hohe Wertschöpfung im Export künftig nur noch mit Hilfe von Zukäufen billiger Grundstoffe aus Asien oder Osteuropa möglich sein wird". Also müsse man "aufpassen, nicht zur Chemie-Handelsplattform zu verkommen" - Investitionen müssten auch im Inland gehalten werden. Damit dem auch noch in Zukunft so sei, appelliert er an die Gewerkschaften: "Mehrere Kollektivvertrags-Verhandlungen wie den letzten kann sich die Wirtschaft nicht leisten." Betriebsräte würden mittlerweile die Situation verstehen, im Match gegen die Gewerkschaftsbosse jedoch machtlos sein. Für das zweite Halbjahr wird eine Abschwächung der Auslandsnachfrage erwartet, sodass Ende 2005 ein Plus von 3,5 % stehen sollte. <b>Brain Drain befürchtet.</b> Untersperger spart indessen auch nicht mit Kritik: "Sollte sich an den politischen Rahmenbedingungen nicht viel ändern in Österreich, ist ein enormer brain drain Richtung Asien und Nordamerika zu befürchten." Gentechnik-Verbot und rigoroses Verbot der Stammzellenforschung seien wieder zu überdenken. Überhaupt würde in der Forschung "viel zu oft nur das Risiko, kaum jedoch auch die Chance gesehen". Schließlich konstatiert Untersperger ein teilweise ineffektives Forschen durch "doppelte Ambitionen auf Länderebene". Hinzu komme eine <b>problematische Zuteilung der CO<small>2</small>-Zertifikate</b>: "Hier wurde nicht berücksichtigt, dass Österreichs Industrie bereits die hochwertigsten Anlagen einsetzt und eine Effizienz-Steigerung daher so gut wie ausgeschlossen ist. Obwohl die Wirtschaft seit 1997 um rund 50 % zugelegt hat, hat der CO<small>2</small>-Ausstoß nur um 5 % zugelegt - der Emissionshandel ist daher unserer Ansicht nach eine Verschwendung von Volksvermögen. Nachdem die Entkopplung der Industrieproduktion vom CO<small>2</small>-Ausstoß gelungen ist, sehen wir darin ein Arbeiten an der falschen Baustelle." Schließlich ist auch noch der stark geförderte <b>Ökostrom</b> ein besonderer Dorn im Auge: "Trotz eigener, sehr effizienter Ökostrom-Anlagen in der Produktion muss die Industrie die überaus ineffizienten Anlagen Dritter mitfinanzieren. Das ist unhaltbar. Die industrielle Ökostrom-Eigenerzeugung muss daher bei den Förderungen angerechnet werden. Die Ökostromzuschüsse sollten zudem nach Effizienzkriterien vergeben werden - das würde automatisch die Förderungen stark drosseln." <hr> Der Pharmasektor konnte das Tief des Jahres 2004 (- 13,3 %) in den ersten Monaten 2005 mit zweistelligen Zuwachsraten wieder überwinden. Kunststoff-Rohstoffe legten 2004 um 18 % zu - zurückzuführen jedoch vor allem auf hohe Rohölpreise. Im höheren einstelligen Bereich bewegen sich auch Kunststoff- und Kautschukwaren sowie Chemiefasern. Auch die übrigen Branchen verzeichneten großteils Wachstumsraten. Die Investitionen gingen nach dem Rekordjahr 2003 (954 Mio €) auf 744 Mio € zurück und bewegten sich somit wieder im Bereich der Vorjahre. <hr> 2004: Chemie-Industrie in Österreich legt zu

Lackindustrie befürchtet Rezepturprobleme

Österreichs Lackindustrie - 28 Unternehmen mit 3.000 Mitarbeitern - konnte 2004 den Ausstoß um 2,3 % auf 127.000 t erhöhen. Der Produktionswert erhöhte sich um 2,7 % auf 361 Mio €. Hubert Culik, Geschäftsführer der Wiener Rembrandtin Lack, freut sich über hohe Export-Zuwächse der Branche in die Ostmärkte - insbesondere nach Tschechien (+ 48 %), die Slowakei (+ 26 %) und Ungarn (+ 17 %), vergisst aber auch nicht, einen "sehr hohen Importdruck aus Deutschland" zu erwähnen: 79.192 der 131.045 in Österreich selbst nachgefragten Tonnen wurden 2004 durch deutsche Produkte abgedeckt. <% image name="lackindustrie_FCIO" %><p> Neben hohen Rohölpreisen und teuren Stahlblechverpackungen war 2004 mitunter von Rohstoffknappheiten gekennzeichnet - insbesondere asiatische Märkte würden bestimmte Monomere regelrecht leer kaufen und dort in der Herstellung von Notebooks und LCD-Schirme einsetzen. <b>Innovationsbremsen.</b> Die Lackindustrie ist als formulierende Branche besonders vom Schutz geistigen Eigentums betroffen. Durch das von der EU geplante Chemikalien-Management REACH wird daher – neben dem „enormen bürokratischen Aufwand“ – vor allem eine Rezepturproblematik befürchtet, da dieses eine Offenlegung entlang der gesamten Wertschöpfungskette vorsieht. Mit Patenten und Gebrauchsmustern werde in der Lackindustrie nur bei der Polymerzubereitung sowie in der Kunstharzherstellung agiert: "Wir sind alle sehr interessierte Patent-Leser", sagt Culik, "Patente liefern letztlich mehr an Wissen an Dritte aus als sie vorgeben zu schützen". Die Lackindustrie lässt bei REACH jedenfalls die klare Abgrenzung zu anderen Rechtsgebieten vermissen. Doppelregelungen, Auslegungsprobleme und Verkomplizierung wären die Folge. Neben REACH drohen der Lackindustrie weitere Bestimmungen. Angedacht sind in Brüssel eine Verordnung für Korrosionsschutz sowie die Lösungsmittelverordnung. Und: Das <b>Biozid-Produkte-Gesetz</b>. Vor allem bei der Umsetzung der biozidrechtlichen Regelungen stehen bürokratische Hürden bei der Zulassung und Registrierung bevor. Ab 1. September 2006 dürfen Biozidprodukte nur mehr mit notifizierten Wirkstoffen auf den Markt gebracht werden. Das Gesetz sieht etwa für jedes Holzschutzmittel ein separates Zulassungsverfahren vor, ehe es auf den Markt gebracht werden kann. „Schon kleinste Änderungen bei Farbtönen würden so zu einer neuen Registrierung führen. Durch die hohen Kosten bei der Notifizierung droht der Verlust von etwa 50 % aller Wirkstoffe, die in Holzschutzmitteln eingesetzt werden“, so Klaus Grüninger von der Henelit Lackfabrik. Lackindustrie befürchtet Rezepturprobleme

Micromet: Erfolge mit MT103

Das Krebsmedikament MT103 von Micromet hat in einer vorklinischen Studie die bereits bei Mäusen untersuchten Eigenschaften auch bei Primaten bestätigt. Micromet: Erfolge mit MT103 <% image name="Phase_I" %><p> MT103 ist ein BiTE-Molekül, das die Zielstruktur CD19, die auf den meisten bösartigen B-Zellerkrankungen vorkommt, erkennt. Es wird zur Zeit im Rahmen einer Phase-I-Studie zur Behandlung von Lymphdrüsenkrebs (B-Zelllymphom) getestet und mit MedImmune entwickelt. Die neue Studie zeigt, dass MT103 in Primaten die gleiche Wirksamkeit entfaltet, wie zuvor bereits in Mäusen und Zellkultur-Experimenten beobachtet. Schon die Gabe von einmal 0,06 µg/kg pro Woche war ausreichend, um die ruhenden T-Zellen (spezielle Killer-Zellen des Immunsystems) der untersuchten Primaten in großem Umfang und reversibel zu aktivieren. Damit ging eine schrittweise und langfristige Eliminierung der peripheren B-Zellen einher. Insgesamt wurde die Behandlung mit MT103 gut vertragen. <a href=http://www.micromet.de>Micromet</a> arbeitet derzeit an einem Dosierungsschema, um T-Zellen über einen längeren Zeitraum hinweg zu aktivieren. Dadurch könnten B-Lymphomzellen vielleicht vollständig aus dem Körper entfernt werden.

NÖM: Frischmilch ist gentechnikfrei

Die NÖM-Frischmilch ist gentechnikfrei: Die Milchgenossenschaft Niederösterreich verzichtet auf gentechnisch verändertes Soja als Futtermittel. Nachdem sich die Mehrkosten durch Logistik, gentechnikfreie Futtermittel und Kontrollen in Grenzen halten, hat sich die <a href=http://www.noem.at>NÖM</a> entschlossen, das gesamte Frischmilch-Angebot als erster Anbieter in Europa auf gentechnikfreie Produktion umzustellen. Die Mehrkosten für die Bauern will die NÖM tragen, zusätzlich erhalten die 2.100 Lieferanten, die sich bereit erklärt haben, auf gentechnisch verändertes Soja zu verzichten, 0,5 Cent mehr pro Kilo. Bisher haben 2/3 der Lieferanten auf gentechnisch veränderte Futtermittel verzichtet. <% image name="noem" %><p> NÖM-Vorstand Alfred Berger spricht von 1,5 bis 3 Cent an Mehrkosten/kg. Diese sollen durch eigene Mittel gedeckt werden. Langfristig verspricht er sich einen höheren Absatz durch die gentechnikfreien Produkte. Die Qualität der gentechnikfreien Milch soll eine Futtermittelliste und Richtlinien, die von MGN und NÖM erstellt wurden, garantieren. MGN-Chef Leopold Gruber-Doberer erwartet nicht, dass gentechnisch veränderte Futtermittel weiterhin verwendet werden: "Die Zustimmung der Bauern zu diesem Projekt ist groß und durch die Umstellung entstehen für sie keine Mehrkosten." Die agroVet wird auf allen Ebenen der Produktion kontrollieren. Milch, die aus Produktion mit gentechnisch veränderten Futtermitteln stammt, wird die NÖM künftig für weiter verarbeitete Produkte verwenden. NÖM: Frischmilch ist gentechnikfrei

Case Study: UV-Licht behandelt Kühlwasser

Der dänische Verpackungshersteller Styropack spart mit einem UV-Desinfektionssystem zur Behandlung des Wassers in seinem offenen Kühlturm. Das Kühlwasser wird für Kompressoren, Produktionsanlagen und einen Dampfkessel verwendet. Bevor <a href=http://www.styropack.com>Styropack</a> auf UV umstieg, hatte es Probleme mit dem Wasserkühlsystem gegeben. Organisches Material und Bakterien setzten sich auf den Lamellen der Kühltürme ab. Die Lamellen mussten folglich alle sechs Monate gereinigt werden. Bedingt durch die reduzierte Effizienz der Kühlturmlamellen liefen dann die Kühlturmventilatoren auf Hochtouren, wodurch die Stromrechnung des Unternehmens erheblich anstieg. Ein weiteres Problem bestand darin, dass mehr Füllwasser in der Anlage verbraucht wurde. <% image name="BersonInLine" %><p> Styropack versuchte zunächst, das Lamellen-Problem mit einem teuren Biozid zu lösen. Es stellte sich dabei jedoch als schwierig heraus, die richtige Dosis zu berechnen und so wurde regelmäßig überdosiert. Schließlich entschied sich das Unternehmen für das UV-Desinfektionssystem <a href=http://www.bersonuv.com>bersonInLine</a>. Die dabei eingesetzte UV-Lampe zerstört DNS, RNS und Enzyme von Mikroorganismen und tötet diese dadurch irreversibel ab. Ein UV-Sensor überwacht die Aktivität der UV-Lampe und modifiziert bei Bedarf die UV-Dosis. Außerdem sorgt ein automatischer Wischer dafür, dass der Quarzmantel, der die UV-Lampe umgibt, sauber bleibt. Der Wartungsaufwand reduzierte sich so auf das jährliche Auswechseln der UV-Lampe. Seit das UV-System vor etwas über einem Jahr installiert wurde, muss der Kühlturm nur noch jährlich im Rahmen der Routinewartung inspiziert werden. Die Turmventilatoren laufen jetzt auch nur noch mit der minimal erforderlichen Leistung und es ist keine Biozid-Dosierung mehr erforderlich. Die Kosten wurden folglich drastisch gesenkt und das Wasser im offenen Kühlbecken ist jetzt so klar, dass man den Boden sehen kann. Case Study: UV-Licht behandelt Kühlwasser

Igeneon: Partnerschaft mit Südkorea

Die österreichische Igeneon AG hat einen Lizenz-Vertrag mit der südkoreanischen Celltrion geschlossen. Celltrion erhält von Igeneon die Lizenz für den künftigen Vertrieb des Krebspräparats IGN311 in Asien. Im Gegenzug erhält Igeneon Lizenzzahlungen von 6 Mio $. Celltrion wird für <a href=http://www.igeneon.com>Igeneon</a> sowohl das Upscaling von IGN311 vorantreiben als auch die gesamte Menge des Präparats, die für weitere klinische Studien benötigt wird, zur Verfügung stellen. Den Wert dieser Leistungen beziffert Igeneon mit rund 10 Mio $. <% image name="ruediger_igeneon" %><p> Celltrion wird für die klinische Entwicklung und die Zulassung des Präparats in Asien verantwortlich sein. Nach der Zulassung von IGN311 wird Igeneon darüber hinaus umsatzabhängige Lizenzzahlungen auf die in Asien erzielten Umsätze mit IGN311 erhalten. "Diese Partnerschaft ist ein gewaltiger Schub für IGN311, dessen weitere Entwicklung jetzt noch breiter abgesichert ist. Das Engagement von Celltrion bestätigt auch das klinische Potenzial von IGN311 und die in Wien gemeinsam mit den klinischen Gruppen in Graz und Augsburg geleistete Entwicklungsarbeit, die erst durch unsere Investoren und die Unterstützung öffentlicher Stellen ermöglicht wurde", so Igeneon-Vorstand Manfred Rüdiger. Celltrion ist zudem in der Lage, das Präparat nach der erfolgreichen Entwicklung auch für die weltweite Marktversorgung herzustellen. Igeneon: Partnerschaft mit Südkorea

CAC baut Speicher Haidach für die RAG

Die Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) erhielt von der Rohöl-Aufsuchungs AG (<a href=http://www.rohoel.at>RAG</a>) den Auftrag zur Errichtung eines Erdgas-Untergrundspeichers. Die obertägige Anlage wird im oberösterreichischen Haidach im Juni 2007 ihren Betrieb aufnehmen. Für das mehrjährige Projekt erbringt die <a href=http://www.cac-chem.de>CAC</a> das Detail Engineering, die Beschaffung, die Montageüberwachung sowie die Inbetriebnahme. Die Ausführung der Anlage muss dabei höchsten Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltanforderungen genügen. <% image name="Speicher" %><p> Zum Ende der ersten Ausbaustufe wird der Speicher über ein Speichervolumen von 1,2 Mrd m³ verfügen. Dabei wird das Erdgas in verbrauchsschwachen Zeiten in den Untergrundspeicher eingelagert und nach Wiederaufbereitung entsprechend dem Bedarf der Endverbraucher wieder in das öffentliche Netz eingespeist. Der Speicher trägt damit wesentlich zur Versorgungssicherheit bei und leistet einen großen Beitrag zur Strukturierung und Absicherung des steigenden Gasbedarfs in Europa. <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/5795>Im Endausbau</a> wird der Speicher Haidach über ein Gasvolumen von 2,4 Mrd m³ verfügen, was etwa 30 % des österreichischen Gesamtjahresbedarfs an Erdgas entspricht. Damit entsteht in Haidach die größte Speicheranlage Österreichs und die zweitgrößte Erdgas-Untergrundspeicheranlage Mitteleuropas. CAC baut Speicher Haidach für die RAG

Energie AG verbrennt Kunststoff-Pellets

Die Energie AG Oberösterreich hat mit ihrer Tochter AVE ein Joint-venture mit der Linz Service gegründet. Die so entstandene Abfall Aufbereitungs Gmbh soll künftig Kunststoff-Pellets für den Einsatz im Hochofen der voestalpine Stahl erzeugen. Energie AG verbrennt Kunststoff-Pellets Dabei nutzt die <a href=http://www.ave.at>AVE</a> das bereits bei der Lenzing AG erworbene Know-how in Sachen Abfallaufbereitung. In dem Verfahren wird die hochthermische Fraktion aus dem Müll extrahiert und komprimiert. Insgesamt sollen jährlich 110.000 t Kunststoff-Pellets als Koksersatz in den <a href=http://www.voestalpine.com>voestalpine</a>-Stahlkocher eingeblasen werden. <% image name="Pellets" %><p> Im Rahmen eines Betriebsversuches im November 2005 werden vorerst 30.000 t Pellets produziert. Danach erfolgt die Entscheidung für oder gegen einen Dauerbetrieb. Erste Tests zur Pelletserzeugung verliefen positiv. Ähnliche Verfahren werden bereits bei deutschen Stahlwerken eingesetzt. Sollte sich das Verfahren bei der voestalpine bewähren, will die Energie AG die Verbrennung von Kunststoff-Pellets auch andernorts einsetzen.

August 4th

Pipelife übernimmt Pannonpipe zur Gänze

Der Kunststoffrohre-Hersteller Pipelife hat die restlichen 50 % an Pannonpipe Ungarn von Pannonplast übernommen. Pipelife übernimmt Pannonpipe zur Gänze <% image name="pipelife" %><p> Damit ist Pipelife nun alleinige Eigentümerin der ungarischen Gesellschaft Pannonpipe und deren Tochter Pipelife Rumänien. Miguel Kohlmann, CEO der Pipelife-Gruppe, kommentiert: "Mit dieser Akquisition konsolidiert Pipelife ihre führende Rolle in Osteuropa, wo ein starkes Wachstum speziell im Baugewerbe über das nächste Jahrzehnt hinaus erwartet werden kann. Zudem werden Synergien schrittweise freigesetzt." Das Joint-Venture mit Pannonplast wurde 1990 gegründet. Pannonpipe und Pipelife Rumänien erzielten 2004 mit 300 Mitarbeitern einen Umsatz von 39 Mio €. Die Pipelife-Gruppe mit Sitz in Wiener Neudorf ist ein Joint Venture zwischen Solvay und Wienerberger mit 30 Standorten in 26 Ländern. Das Unternehmen erzielte 2004 mit 2.800 Mitarbeitern einen Umsatz von 608 Mio €.

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