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November 19th, 2007

Neues Mini-(Über-)Druckhalteventile von BOLA

Das BOLA-Mini-(Über-)Druckhalteventil von <a href=http://www.bola.de>Bohlender</a> kann als Überdruckventil mit variabel einstellbarem Öffnungsdruck oder als Druckhalteventil zur Verhinderung von Druckabfall bei Befüllungen eingesetzt werden. <% image name="BOLA_Druckhalteventil" %><p> Der Anwendungsdruck liegt zwischen 0,1 und 5 bar und lässt sich mittels einer Stellschraube verändern. Eine Kontermutter dient zur Fixierung des eingestellten Wertes. Es ist universell chemisch beständig, da das Medium nur mit PTFE in Berührung kommt. <% image name="BOLA_Druckhalteventil2" %><p> Bei der Konstruktion des medienberührenden Innenraums wurde besonders auf ein kleinstmögliches Totvolumen geachtet. 2 durchgehende Bohrungen erlauben eine Schalttafelmontage. Die Anschlussgewinde UNF 1/4" 28 G ermöglichen eine einfache und sichere Verbindung. Neues Mini-(Über-)Druckhalteventile von BOLA

HZI-Molekül wird Krebsmedikament in den USA

Bristol-Myers Squibb (<a href=http://www.bms.com>BMS</a>) bringt jetzt ein Krebsmedikament gegen metastasierenden Brustkrebs namens <a href=http://www.ixempra.com>Ixempra</a> auf den US-Markt. Der darin enthaltene Wirkstoff ist von Epothilon B abgeleitet, einem Naturstoff, den Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (<a href=http://www.helmholtz-hzi.de>HZI</a>) in Braunschweig entdeckt und erforscht haben. HZI-Molekül wird Krebsmedikament in den USA <% image name="Reichenbach_Bodenproben" %><p> Bereits in den 1980er Jahren haben Forscher um den Chemiker Gerhard Höfle und den Biologen Hans Reichenbach die Epothilone entdeckt. Diese neue Klasse biologisch aktiver Naturstoffe stammt aus den im Boden lebenden Myxobakterien. Epothilone wirken auf die Mikrotubuli in Körperzellen. Diese mikroskopisch kleinen Proteinröhrchen teilen die Chromosomen während der Zellteilung auf die Tochterzellen auf. <% image name="F_EpothilonB_Modell" %><p> <small> Kommen Epothilone in die Zelle, blockieren sie die Mikrotubuli – die Zellen können sich nicht teilen, sterben ab und werden abgebaut. Da Krebszellen sich besonders häufig teilen, reagieren sie sehr empfindlich auf das Epothilon. Die Folge: Tumore werden im Wachstum gebremst, schrumpfen und verschwinden. </small> Am Anfang des Entwicklungsprozesses stand die Beobachtung, dass ein spezieller Stamm von Myxobakterien eine interessante Substanz produziert, die lebende Zellen abtötet. Die Substanz wurde in Folge in reiner Form hergestellt und deren chemische Struktur aufgeklärt. Dann folgten weitere Jahre intensiver Forschung: Neben der Optimierung der chemischen Struktur musste die Produktion des Epothilons verbessert werden. Dafür wurden die Myxobakterien genetisch verändert und ihre Lebensbedingen in Bioreaktoren so optimiert, dass sie das potenzielle Krebsmittel in ausreichender Menge herstellten. Dieser Produktionsprozess diente BMS dann als Basis für die Herstellung des Medikaments. Danach entwickelte BMS eine halbsynthetische Variante des Epothilon B und führte die vorklinischen sowie dann die weltweiten klinischen Studien am Menschen durch, um die Zulassung zu beantragen. BMS hat die Epothilon-Technologie 1997 vom HZI einlizenziert und bis zur Marktreife weiter entwickelt. Mediziner in den USA können das Medikament nun gegen Brustkrebs einsetzen, der bereits Metastasen gebildet hat und gegen andere Medikamente resistent ist. In Europa wird Ixempra voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2008 zugelassen. <% image name="Hoefle_Reichenbach" %><p> <small> Ausdauer und wissenschaftliche Kreativität war Höfles und Reichenbachs Schlüssel zum Erfolg: Jetzt ernten sie die Früchte von 30 Jahren biologischer und chemischer Forschungsarbeit. </small>

November 16th

Österreichs Bauern verdienten 2006 um 15 % mehr

Die traditionelle Gesamtschau über die Situation der Landwirtschaft in Österreich liegt auch heuer wieder in Form des <a href=http://www.gruenerbericht.at>Grünen Berichts</a> 2007 vor. Die Einkünfte aus der Land- und Forstwirtschaft sind 2006 gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt aller Betriebe um 15 % gestiegen. <% image name="Getreidefeld" %><p> Der <b>Produktionswert</b> erhöhte sich 2006 um 7,4 % auf rund 7,1 Mrd € (Landwirtschaft: 5,7 Mrd €, Forstwirtschaft: 1,5 Mrd €). Der gesamte Sektor erzielte damit eine reale Steigerung des Faktoreinkommens um 13,4 % (nominell +15,4 %) je Arbeitskraft. Der Anteil der Land- und Forstwirtschaft bzw. Fischerei an der Bruttowertschöpfung der Volkswirtschaft machte insgesamt 1,7 % aus. <b>In der EU-25</b> stieg das landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitseinheit 2006 um 3,8 %. Die stärksten Zunahmen waren in den Niederlanden (+15,1 %) und Polen (+10,6 %) zu verzeichnen. Deutliche Rückgänge gab es in Irland (-13,3 %) und Finnland (-7,8 %). Der <b>Außenhandel mit Agrar-Produkten</b> und Lebensmitteln hat auch 2006 sowohl bei den Exporten als auch bei den Importen wieder zugelegt. Die Ausfuhren machten 6,65 Mrd € (+10,7 %) aus, die Einfuhren stiegen auf 6,73 Mrd € (+7,1 %). Insgesamt stammten 84 % aller importierten Agrargüter aus dem EU-Raum bzw. wurden 72 % aller exportierten Güter in EU-Staaten verbracht. Beim <b>Getreideanbau</b> (Erntemenge: 4,44 Mio t) gab es einen leichten Rückgang der Anbaufläche, das Erzeugungsvolumen fiel deutlich hinter das Vorjahresniveau zurück. Die Getreidepreise stiegen infolge des knappen Angebots gegenüber 2005 um mehr als ¼. Bei <b>Ölfrüchten</b> erhöhte sich das Erzeugungsvolumen insbesondere bei Ölraps und Ölkürbis. Bei den <b>Zuckerrüben</b> kam es im ersten Jahr der Umsetzung der Zuckermarktreform zu einer deutlichen Reduktion der Anbaufläche. Der <b>Erdäpfelanbau</b> (+43,3 %) profitierte vom Anstieg der Erzeugerpreise. Der Produktionswert von <b>Gemüse</b> stieg infolge deutlich höherer Erzeugerpreise um 28,4 %, der von <b>Wein</b> um +5,7 %, bei <b>Obst</b> blieb er auf Vorjahresniveau. Die <b>Rinder</b>-Erzeugung wurde leicht ausgedehnt und die Erzeugerpreise befanden sich weiterhin im Hoch (Produktionswert: +6,1 %). Ähnlich hoch fiel der Anstieg des Produktionswerts von <b>Milch</b> aus (+6,3 %), sowohl das Produktionsvolumen als auch der Erzeugerpreis stiegen. Die <b>Schweinehaltung</b> (+2,9 %) profitierte vom neuerlichen Anstieg der Erzeugerpreise. Der <b>Holzeinschlag</b> legte 2006 um 16,2 % auf 19,1 Mio Erntefestmeter zu. Die Holzpreise stiegen 2006 um 10 %. Die <b>Einkünfte</b> aus Land- und Forstwirtschaft je Betrieb sind mit 22.263 € um 15,2 % höher als 2005. Für den Ergebnisanstieg waren vor allem höhere Erträge aus der Forstwirtschaft verantwortlich, weiters die öffentlichen Gelder mit einer höheren Milchprämie sowie Zuwächse bei der Betriebsprämie. Auch die besseren Erträge im Marktfruchtbau sowie bei Rindern und Schweinen durch gestiegene Erzeugerpreise trugen dazu bei. Bei den Biobetrieben lagen die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft um fast 8 % über dem Durchschnitt aller Betriebe. <b>Die Förderungen</b> und Leistungsabgeltungen betrugen 2006 insgesamt 2,37 Mrd € (-2 % zu 2005). Davon finanzierte die EU 59 %, der Bund 20 % und die Länder 21 %. <small> <b>In Österreich</b> beträgt die Zahl der Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft 189.591. Die &Oslash; Betriebsgröße liegt bei 18,8 ha LF (landwirtschaftlich genutzte Fläche) bzw. 34,7 ha Kulturfläche. Die in Österreich bewirtschaftete LF macht 3,27 Mio ha aus, davon entfallen 1,4 Mio ha auf Ackerland, 1,79 Mio ha auf Dauergrünland, 50.119 ha auf Weingärten, 15.396 ha auf Obstanlagen und 7.677 ha auf Hausgärten, Reb- und Baumschulen sowie Forstbaumschulen. Die forstwirtschaftlich genutzte Fläche beträgt 3,31 Mio ha. In Österreich stehen 2,01 Mio Rinder auf 80.200 Betrieben. Der Schweinebestand lag bei rund 3,14 Mio Tieren. Weiters werden 312.000 Schafe und 53.000 Ziegen gehalten. <b>In der EU-27</b> liegt die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe bei 14,5 Mio. Sie bewirtschaften 172 Mio ha LF. Davon entfallen 105 Mio ha bzw. 61 % auf Ackerland. 69 % der Betriebe in der EU-27 bewirtschaften weniger als 5 ha LF. </small> Österreichs Bauern verdienten 2006 um 15 % mehr

Knochenaufbau: Weitere Zulassungen für Cerasorb M

Die deutsche <a href=http://www.curasan.de>curasan</a> hat die Medizinprodukte-Zulassungen für ihr synthetisches Knochenaufbaumaterial Cerasorb M in Südkorea, Brasilien und Mexiko erhalten. <% image name="Curasan_Logo" %><p> Cerasorb M ist ein vollständig resorbierbares Knochenaufbaumaterial zur Implantation in Knochendefekte. Wegen seiner vollsynthetischen Herstellung sind bei Verwendung von Cerasorb materialbedingte Infektionsrisiken ausgeschlossen. <% image name="Cerasorb_M_REM" %><p> <small> REM-Aufnahme von Cersorb M. </small> Das Material enthält keine Bestandteile menschlicher oder tierischer Herkunft und wird innerhalb weniger Monate vom Körper abgebaut und gleichzeitig von ortsständigem vitalen Knochen ersetzt. Verwendung findet das Produkt vor allem in der Zahnheilkunde (Aufbau von Knochen im Kieferkamm zur Vorbereitung von Zahnimplantationen, nach Extraktionen und Wurzelspitzenresektionen, bei Parodontitis) und in der Gesichtschirurgie, aber auch in der Orthopädie (z.B. Hand- und Wirbelsäulenchirurgie), Traumatologie und in der Sportmedizin. Knochenaufbau: Weitere Zulassungen für Cerasorb M

Unis wollen Biotech-Ressourcen in Österreich bündeln

Vertreter der TU Graz und der Wiener BOKU bekräftigten während der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Biotechnologie (<a href=http://www.oegbt.org>ÖGBT</a>) in Graz ihr Interesse, im Biotech-Bereich die Kräfte zu bündeln. <table> <td><% image name="Aguilar_Schwab_Suenkel" %></td> <td align="right"> Alfredo Aguilar, Direktor für Biotechnologie in der EU-Kommission, präsentierte bei der ÖGBT-Jahrestagung das hohe Biotech-Potenzial. Und warnte zugleich: "Die EU-Staaten dürfen den Anschluss nicht verlieren." Denn während die USA 2,66 % und Japan 3,18 % ihres BIP für Biotech-F&E aufwenden, leistet sich Europa hier nur 1,86 %. Dabei erziele 1 Forschungs-Euro eine bis zu siebenfache Rendite. </td> </table> <small> Alfredo Aguilar von der EU-Kommission (Direktion Biotechnologie), ÖGBT-Vorsitzender Helmut Schwab und Hans Sünkel, Rektor der TU Graz. © ÖGBT </small> Helmut Schwab, Professor für Molekulare Biotechnologie und ÖGBT-Vorsitzender, sagt: "Antworten auf Zukunftsfragen wie Rohstoffknappheit, Erdölmangel, gesunde Lebensmittel, saubere Umwelt und Gesundheit findet die Biotechnologie. Die Forschung in Graz, aber auch an anderen österreichischen Standorten wie Wien und Innsbruck ist gut aufgestellt." In einer Diskussionsrunde mit Vertretern der österreichischen Biotech-Industrie und den für Forschung verantwortlichen Vizerektoren der TU Graz und der Wiener BOKU wurde festgestellt, dass eine Konzentration der Ressourcen in einem gemeinsam getragenen Forschungsnetzwerk, etwa im Rahmen eines K2-Kompetenzzentrums, notwendig ist. Nur so könne man im internationalen Wettlauf mithalten. Im <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/5911>Chemie Report</a> hat sich Herfried Griengl, der Leiter des Grazer Kompetenzzentrums für Angewandte Biokatalyse, bereits im Sommer für einen österreichweiten Biokatalyse-Cluster ausgesprochen. Unis wollen Biotech-Ressourcen in Österreich bündeln

BDI-Anlagen in Litauen und Spanien eröffnet

In Klaipeda und Sevilla wurden weitere Biodiesel-Anlagen des österreichischen Anlagenbauers <a href=http://www.bdi-biodiesel.com>BDI - BioDiesel International</a> eröffnet. Mit der Fertigstellung dieser Anlagen verstärkt die BDI ihre internationale Ausrichtung. BDI-Anlagen in Litauen und Spanien eröffnet <% image name="BDI_Litauen" %><p> <small> Handshake vor dem Werksgebäude in Klaipeda: BDI-Technikvorstand Helmut Gössler, Auftraggeber Darius Zubas und BDI-Chef Wilhelm Hammer. </small> Die in Litauen eröffnete Anlage von <a href=http://www.mestilla.lt/en>UAB Mestilla</a> befindet sich in der Hafenstadt Klaipeda, verarbeitet 100.000 t/Jahr Pflanzenöle zu normgerechten Biodiesel und hat rund 37 Mio € gekostet. Mestilla gehört zur Unternehmensgruppe Linas Agro, die mit einer langjährigen Tradition im Agrarhandel im gesamten osteuropäischen Bereich und der ehemaligen Sowjetunion tätig ist. Dadurch ergibt sich ein hervorragender Zugang zu Rohstoffen, auf den das Konzept von Mestilla aufbaut. Als Investor der Anlage konnte auch die norwegische Statoil gewonnen werden – diese deckt ihren Biodieselbedarf für die in der EU vorgeschriebene Beimischung auch als Kunde der Anlage ab. <% image name="BDI_Spanien" %><p> <small> Vertragsunterzeichnung vor der neuen Biodiesel-Produktionsanlage in Sevilla. </small> <b>In Sevilla</b> wurde nach einer Anlage in Huesca, Saragossa, die zweite Biodiesel-Anlage von <a href=http://www.entaban.com>Entaban</a> eröffnet. Die 36 Mio € teure Multi-Feedstock-Anlage von BDI verarbeitet mit einer Kapazität von 50.000 t/Jahr Pflanzenöle, Altspeiseöle und tierische Fette. Eine Besonderheit ist die Kombination von Entschleimung und Entwachsung im Rahmen des Prozesses, der damit die Verarbeitung von unbehandeltem Sonnenblumenöl ermöglicht. Wirtschaftlich ist die Anlage durch die Lage am Hafen. Sie ist eine von 4 BDI-Anlagen, die Entaban in Auftrag gegeben hat. Einer der Hauptkunden von Entaban ist die spanische Repsol. Der Biodiesel aus der Anlage von Entaban soll zudem in Sevilla für den öffentlichen Verkehr eingesetzt werden.

Siemens Österreich erobert neue F&E-Felder

Bei <a href=http://www.siemens.at>Siemens Österreich</a> kommt es zur Neuausrichtung der F&E-Bemühungen. Bisher waren diese fast ausschließlich bei PSE angesiedelt und sehr stark auf den Telekom-Sektor konzentriert - bereits ab 2008 soll in allen Geschäftsbereichen geforscht werden. Weltweite Kompetenzzentren erhofft man sich in Wien im Energiesektor sowie der Medizintechnik. Siemens Österreich erobert neue F&E-Felder <% image name="Siemens_Ederer_Achatz" %><p> <small> Siemens Österreich-Chefin Brigitte Ederer und Reinhold Achatz, Head of Corporate Research and Technologies der Siemens AG in München. </small> Der Österreicher Peter Löscher hat beim Siemens-Konzern aufgeräumt und den Münchnern "Energy, Industry & Healthcare" auf die Fahnen geschrieben. Für Siemens Österreich bedeutet das, die seit jeher starke Ausrichtung auf das IT- und Telekombusiness drastisch zu verbreitern. Die F&E-Bemühungen - und dahinter stehen bei Siemens Österreich immerhin mehr als 750 Mio € jährlich - haben neue Innovationslinien vorgegeben. Ganz oben stehen: &#8226; Energieeffizienz & Automatisierung! &#8226; Virtualisierung & Modellierung! &#8226; Diagnostik-Tools! &#8226; Medical Workflows & Informatik der modernen Medizin! Neben den beiden bereits bestehenden Kompetenzzentren für Biometrie und für Mautsysteme will Siemens Österreich in den nächsten 5 Jahren zumindest bei drei zusätzlichen Themen Headquarters-Kompetenz anlocken. Die Ausgangssituation sei gut, sagt Reinhold Achatz, Head of Corporate Research and Technologies der Siemens AG in München. Denn Siemens Österreich sei mit seiner Verantwortung für den CEE-Raum ein Best-Practice Beispiel, das der Konzern jetzt weltweit ausrollt. Künftig werden die Landesgesellschaften der Siemens AG in Regionen eingeteilt. Österreich ist dabei das Role-Model. Österreichs Unterstützungssystem, ob direkte F&E-Förderung oder steuerliche Begünstigung, wird derzeit evaluiert. Siemens Österreich-Chefin Brigitte Ederer drängt dabei auf ein enges Zusammenwirken mit der Republik Österreich. "Siemens Österreich erwartet sich eine enge Einbindung in diesen Evaluierungsprozess", so Ederer. Ob ein F&E-Standort langfristig erhalten bleibt oder sich als ein neuer entwickelt, ist von der vorhandenen Spezialisierung (Personal, Universitäten), der regionalen Nachfrage, einer funktionierenden Patentverwertung sowie den Forschungskosten abhängig - Rahmenbedingungen, die Siemens entsprechend mit der Republik Österreich akkordieren möchte. <small> <b>International</b> liegt Siemens Österreich an dritter Stelle aller Siemens-Landesgesellschaften, wenn es um die Stärke der F&E-Leistung geht. Nach Deutschland und den USA beschäftigt Siemens Österreich mit mehr als 3.000 Personen die meisten Mitarbeiter in F&E. Insgesamt hat Siemens heuer 3,4 Mrd € in F&E investiert, bei Siemens Österreich wurden im Vorjahr 763 Mio € dafür ausgegeben. </small>

Pfizer will Coley Pharmaceutical Group übernehmen

<a href=http://www.pfizer.com>Pfizer</a> will die <a href=http://www.coleypharma.com>Coley Pharmaceutical Group</a> übernehmen. Die Biopharma-Company ist in adjuvanten Impfstoff-Technologien und einer neuen Klasse an immunomodulatorischen Wirkstoffkandidaten gegen Krebs, Allerigen, Astham und Autoimmunkrankheiten spezialisiert. Pfizer will Coley Pharmaceutical Group übernehmen <table> <td><% image name="Pfizer_Logo" %></td> <td><% image name="Coley_Logo" %></td> </table> 164 Mio $ in bar will die Nummer Eins des Pharma-Bizz für den Deal in die Hand nehmen. "Die Akquisition ist ein wichtiger Teil unserer Impfstoff-Strategie und reflektiert unser Engagement, neue und effektivere Vakzine zu erforschen. Coley’s Pipeline und Technologie haben das Potenzial, Impfstoffe und Immunotherapeutika bei zahlreichen Indikationen wie Alzheimer, Asthma und Infektionen sowie in der Onkologie, wo wir bereits starke F&E-Partnerschaften betreiben, zu verbessern", kommentiert Pfizer-Boss Jeffrey B. Kindler den Deal. Coley hat die neue Wirkstoffklasse "TLR Therapeutics" entwickelt, die wichtige Rezeptoren des Immunsystems - die Toll-like-Rezeptoren (TLRs) - stimuliert oder blockiert, die wiederum das Immunsystem im Kampf gegen Krankheiten dirigieren. Coley hat dazu proprietäre Wirkstoffkandidaten, die sich in der klinischen Entwicklung befinden, entwickelt, die auf die TLRs 7, 8 und 9 abzielen.

November 15th

Probenerhitzer garantiert konstante Körpertemperatur

Eine für genaue Reaktionsergebnisse notwendige, gleich bleibende Probentemperatur zu erreichen und aufrechtzuerhalten stellt eine Herausforderung dar. <a href=http://www.dibaind.com>Diba Industries</a> beseitigt diese Prozessvariable mit dem neuen "Inline Probenerhitzer". <% image name="Diba_Inline_Erhitzer" %><p> <small> Der Inline Probenerhitzer bringt Proben aus der Lagertemperatur und erhält sie bei Körpertemperatur. </small> Dessen eingebettete Heizeinheit bewirkt, dass Proben in Kühltemperatur eine Reaktionstemperatur erreichen und verringert Wärmeverluste, die durch den Probentransfer von Anwärmegefäßen in Reaktionsgefäße hervorgerufen werden, wodurch präzisere Ergebnisse erzielt werden können. Indem die Probenflüssigkeit innerhalb einer einzigen, geschlossenen Einheit gehandhabt wird, kann die Probe leicht auf Reaktionstemperatur erhitzt werden, ohne kühlenden Elementen ausgesetzt zu werden. Die Probe wird in eine inerte Rohrleitung aspiriert, auf die gewünschte Temperatur erhitzt und direkt in das Reaktionsgefäß gegeben, wo es mit den Reagenzien gemischt wird. Die Einheit mit Einzelanschluss, ohne Verbindungsstellen, verhindert das Sammeln von Probenflüssigkeit in Toträumen, um Probleme durch Verschleppung zu vermeiden. Dibas Inline Probenerhitzer, verbördelte Rohrleitungen und Torque Right-Rohrverbindungen sorgen für einen kontinuierlichen Fluss und einen Innendurchmesser des Rohrs für alle Arten von Rohrleitungen, sodass undichte Stellen, Totvolumen und Probleme durch Verschleppung verhindert werden. Diba bietet auch eine komplette Reihe von ventilierten, mit Fluorpolymeren beschichteten und verkleideten Aspirat- bzw. Dispensier- und Einstichsonden mit Niveaufühlern für den Transfer von Reagenzien und Proben. Probenerhitzer garantiert konstante Körpertemperatur

OMV: Höchstes Quartalsergebnis ever

Die <a href=http://www.omv.com>OMV</a> konnte in den ersten drei Quartalen 2007 den Umsatz um 4 % auf 14,31 Mrd € steigern, unterm Strich blieben 1,26 Mrd € – ein Plus von 16 %. Im Vergleich der dritten Quartale ist der Umsatz 2007 um 6 % auf 5,14 Mrd €, das EBIT um 23 % auf 619 Mio € gestiegen. Der Periodenüberschuss kletterte gar um 40 % auf 517 Mio € – und das bedeutet das bisher höchste Quartalsergebnis der OMV. OMV: Höchstes Quartalsergebnis ever <% image name="OMV_Ruttenstorfer" %><p> <small> OMV-Boss Wolfgang Ruttenstorfer sieht alle Geschäftsbereiche mit „einer guten Performance“ und die OMV insgesamt „bestens positioniert, um die Chancen im Wachstumsgürtel Europas zu nutzen“. </small> In einer Kombination aus OMV und MOL sieht Ruttenstorfer nach wie vor „eine Chance, mit hohen Synergien Wert für die Aktionäre beider Unternehmen zu schaffen“. Das Übernahmeangebot für rund 11 Mrd € ist daher weiterhin gültig – sofern das Management der MOL einlenkt. Ruttenstorfer ist aber zuversichtlich: „Im Zuge zahlreicher Gespräche mit Aktionären der MOL haben wir zu unseren Plänen überwiegend Zustimmung erhalten.“ Von Jänner bis September 2007 hat die OMV rund 3 Mrd € investiert, etwa ein Drittel davon in die Entwicklung von Feldern in Kasachstan, Österreich, UK und Neuseeland sowie in die Modernisierung der rumänischen Petrom. Etwa ein Viertel der Investitionen betraf die Petrochemie in Burghausen und Schwechat sowie die Erhöhung der Beteiligung an der türkischen Petrol Ofisi auf 37,13 %. Knapp 100 Mio € flossen in den Ausbau der West-Austria-Gasleitung (WAG). Aktuell spricht die OMV einem „besseren Umfeld für Petrochemie und Marketing“. Für 2008 erwartet der Konzern einen „deutlich schwächeren Dollar gegenüber dem Euro sowie einen weiterhin hohen Rohölpreis mit kurzfristig deutlichen Schwankungen“. Im Bereich R&M wird der für das erste Quartal 2008 geplante Stillstand der Raffinerie Petrobrazi in das vierte Quartal 2007 vorverlegt. In Burghausen hat zu Beginn des vierten Quartals ein sechswöchiger Generalstillstand stattgefunden, wo der Cracker erweitert und eine neue Metathesisanlage in Betrieb geht. Bei Bayernoil ist die Schließung des Standortes Ingolstadt geplant. Weiters wurde mit dem Bau der Ethylen-Pipeline in Süddeutschland begonnen.

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