Die <a href=http://www.salzburg-ag.at>Salzburg AG</a> startet österreichweit mit Erdgas-Tankstellen und will das Netz bis 2010 auf insgesamt 200 Anlagen ausbauen. Salzburg AG plant 200 Erdgastankstellen<% image name="Zapfsaeule" %><p>
Mit der Kooperation mit Agip Austria konnte dafür der erste internationale Konzern ins Boot geholt werden. In Salzburg werden derzeit 12 Erdgas-Tankstellen betrieben, heuer sollen drei weitere dazukommen. Außerhalb Salzburgs sollen es heuer 30 werden, dann sollen 40 bis 50 weitere pro Jahr folgen.
Neben Agip kooperiert die Salzburg AG auch mit dem Linzer Tankstellenbetreiber Stiglechner (Shell, IQ), der rund 200 Tankstellen betreibt. Auch mit einigen kleineren privaten Betreibern habe man bereits Verträge geschlossen. Gespräche gebe es auch mit der OMV.
Das Paket, das die Salzburg AG anbietet, umfasst die Planung, das Behördenverfahren, die Finanzierung, den Bau und die Inbetriebnahme der Tankstelle. Geliefert wird das Erdgas ebenfalls von der Salzburg AG.
Wissenschaftler unter der Leitung von Lutz Heide von der Uni Tübingen haben herausgefunden, dass im Boden vorkommende, gentechnologisch veränderte Streptomyces-Bakterien neuartige Antibiotika herstellen können.Bodenbakterien als Antibiotika-Produzenten<% image name="Pilz_und_Moos" %><p>
<small> Die Forscher wollen auf der Grundlage dieser Erkenntnis nun Antibiotika entwickeln, die etwa gegen MRSA-Bakterien eingesetzt werden können. </small>
Wichtigste Quelle für die Herstellung von Antibiotika sind Bodenbakterien und Pilze. Davon wurden aber bereits fast alle Arten untersucht - die Möglichkeiten sind daher bald erschöpft. Die Forscher versuchen daher, die Bakterien nun genetisch dermaßen zu verändern, dass eine neue Stoffwechselreaktion auftritt und die Bakterien neue Antibiotika hervorbringen.
Die Wissenschaftler haben zwei der natürlichen Antibiotika der Streptomyces-Bakterie namens Novobiocin und Clorobiocin näher untersucht, um herauszufinden, welche Teile der Moleküle essenziell für die Wirkung gegen Bakterien sind. Sie hoffen, auf diese Weise Antibiotika entwerfen zu können, die gegen Krankheitserreger im Menschen aktiver sind und weniger Nebenwirkungen aufweisen. Die Wirkung der Antibiotika Novobiocin und Clorobiocin beruht darauf, dass sie die richtige Verpackung des Erbguts in den Bakterienzellen verhindern. In menschlichen Zellen können sie keinen Schaden anrichten, weil die DNA dort auf andere Weise verstaut wird.
Heide erwartet, dass es 10-20 Jahre dauern wird, bis gentechnologisch hergestellte Antibiotika tatsächlich angewendet werden können.
Die Pigmentpräparation Eupolen PE Blau 69-1501 von <a href=http://www.basf.de/pigment>BASF</a> hat die FCN-Zulassung (Food Contact Notification) der FDA erhalten. Damit kann Eupolen PE Blau 69-1501 in Konzentrationen bis zu 2 % in Kunststoffen eingesetzt werden, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen.FDA-Zulassung für Eupolen PE Blau 69-1501<% image name="Getraenkedose" %><p>
<small> Dazu zählen Verschlusskappen von Getränkeflaschen, Obst- und Gemüsekisten, Gefrier- und Getränkedosen, Becher, aber auch Verpackungsfolien. Die eingefärbten Bedarfsgegenstände dürfen dann bis 70 °C eingesetzt werden. </small>
Eupolen PE Blau 69-1501 ist ein hoch konzentriertes, ausdispergiertes Monopigmentkonzentrat auf Polyolefinbasis. Es kombiniert die Eigenschaften eines Phthalocyaninpigmentes und exzellente Dimensionsstabilität (Low warping) mit den Vorteilen des Monopigmentkonzentrates. Und das bedeutet: Hohe Farbstärke, gute Licht- und Wetterechtheit, konstante Koloristik, gute Dosierbarkeit und staubarme Lieferform.
Eupolen PE Blau 69-1501 ist auch für den Einsatz in Spritzgussteilen aller Art geeignet. Die gute Verträglichkeit mit anderen Pigmenten bietet einen breiten Spielraum bei der Farbgestaltung. Die rieselfähige und staubarme Lieferform ermöglicht eine saubere und problemlose Verarbeitung.
Das Independent Data Monitoring Committee hat GlaxoSmithKline (<a href=http://www.glaxosmithkline.de>GSK</a>) dazu geraten, die Rekrutierung für eine Phase-III-Studie mit Lapatinib wegen viel versprechender Resultate vorzeitig einzustellen. Lapatinib bei Brustkrebs vielversprechend<% image name="Lapatinib" %><p><p>
Im Rahmen dieser Studie wurde die Wirksamkeit des neuen Tyrosinkinase-Hemmers Lapatinib (Tycerb) in Kombination mit Capecitabin (Xeloda von Roche) versus Capecitabin in Monotherapie bei Frauen mit fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-positivem Mammakarzinom untersucht. Aufgrund der ermutigenden Zwischenergebnisse plant GSK nun, die Zulassungsanträge bereits in der zweiten Jahreshälfte 2006 einzureichen.
An der Studie waren Frauen mit fortgeschrittenem oder bereits metastasiertem Mammakarzinom beteiligt, bei denen eine Therapie mit Trastuzumab oder andere chemotherapeutische Optionen versagt hatten. Die Rekrutierung für diese Studie wurde nun vorzeitig beendet, weil der primäre Endpunkt, die Time to Disease-Progression (TTP), für Frauen unter dem Kombinationsregime mit Lapatinib und Capecitabin erreicht worden war. Der primäre Endpunkt war dann erreicht, wenn die Kombinationsbehandlung zu einem 50%igen Anstieg der TTP im Vergleich zur Monotherapie mit Capecitabin geführt hatte.
Für die Therapie mit Lapatinib sprechen nicht nur die guten Effektivitätsdaten, sondern auch die Tatsache, dass der Wirkstoff oral appliziert werden kann. Lapatinib gehört zur Klasse der 'small molecules' und inhibiert die Tyrosinkinasen von ErbB1- und ErbB2-Rezeptoren. Diese Rezeptoren sind an zahlreichen pathogenetisch relevanten Prozessen der Tumorprogression und der Metastasierung entscheidend beteiligt.
<a href=http://www.bayerhealthcare.com>Bayer HealthCare</a> und <a href=http://www.nuvelo.com>Nuvelo</a> haben mit der Patientenrekrutierung für die zweite Phase III-Zulassungsstudie von Alfimeprase namens NAPA-3 (Neuartige arterielle Perfusion mit Alfimeprase-3) begonnen.<% image name="Phase_III" %><p>
NAPA-3 ist die zweite von 2 sich überschneidenden internationalen Studien im Phase-III-Programm von Alfimeprase für die akute PAKV (periphere arterielle Verschlusskrankheit). Beide vergleichen bei 600 Patienten 0,3 mg/kg Alfimeprase gegenüber Placebo. Der primäre Endpunkt ist jeweils das Vermeiden eines offenen gefäßchirurgischen Eingriffs innerhalb von 30 Tagen nach der Therapie.
Bereits veröffentlichte Ergebnisse der NAPA-1-Studie, einer Dosissteigerungsstudie der Phase II, haben gezeigt, dass Alfimeprase den arteriellen Blutfluss innerhalb von 4 h nach der Gabe
wiederherstellen kann und ein günstiges Sicherheitsprofil bei minimalen Blutungskomplikationen aufweist. Darüber hinaus konnte bei einer Mehrzahl der Patienten innerhalb von 30 Tagen nach der Therapie ein offener gefäßchirurgischer Eingriff vermieden werden.
Alfimeprase wird nicht nur für die akute PAKV untersucht, sondern außerdem noch in SONOMA (Speedy Opening of Non-functional and Occluded catheters with Mini-dose Alfimeprase), einem noch laufenden Phase-III-Programm für die Behandlung bei Katheterverschluss.
Ferner kündigte Nuvelo Pläne an, in der zweiten Jahreshälfte 2006 eine Phase-II-Studie von Alfimeprase zur Behandlung eines ischämischen Schlaganfalls sowie 2007 eine zusätzliche Phase-II-Studie von Alfimeprase zur Behandlung von TVT einzuleiten.
<small> Bayer hält die weltweiten Vermarktungsrechte an Alfimeprase außerhalb der USA. </small>Zweite Phase-III-Studie zu Alfimeprase
Die Schweizer AE&E-Tochter Von Roll Inova hat den Zuschlag für den Bau einer thermischen Abfallbehandlungsanlage in Lüttich erhalten.<% image name="Schlot" %><p>
Das Gesamtvolumen des Projektes des belgischen Zweckverbands zur Abfallentsorgung Intradel, zu dem sich 72 Gemeinden der Region zusammengeschlossen haben, beträgt rund 140 Mio €. Die französische Tochter Inova France wird dabei als Generalunternehmer fungieren. <a href=http://www.aee.co.at>AE&E</a> hofft, nach der Fertigstellung im Jahr 2009 auch den Betrieb der Anlage mit einem zusätzlichen Volumen von 15 Mio € übernehmen zu können.
Die geplante Abfallbehandlungsanlage wird alle Haushalts- und Gewerbeabfälle aus der Region verwerten, nachdem die bisherige Anlage den gestiegenen Anforderungen an eine umweltgerechte und ökonomisch sinnvolle Abfallentsorgung nicht mehr genügt.
AE&E-Chef Jürgen Wild erläutert die Größenordnung der Anlage: „Mit dem Neubau wird für eine effiziente energetische Verwertung von 320.000 t Abfall pro Jahr gesorgt, zusätzlich werden jährlich rund 200.000 MW/h Strom produziert und ins örtliche Stromnetz eingespeist. Das entspricht dem Energieverbrauch von 50.000 Haushalten“. Baubeginn der Anlage ist im August 2007, bereits Ende 2008 soll der Probebetrieb starten.
AE&E hofft, in den nächsten Monate weitere der ausgeschriebenen Abfallentsorgungsprojekten, die aufgrund der strengen EU-Gesetzgebung in ganz Europa notwendig werden, akquirieren zu können.AE&E: Großauftrag für Müllverbrennung in Belgien
Wie verarbeiten wir Zahlen? Der komplexen Antwort auf diese scheinbar simple Frage nähert sich ein neues FWF-Projekt an. Es baut dabei auf jüngste Forschungen aus Innsbruck.<% image name="Hirnforschung_Innsbruck" %><p>
<small> Durch Messen des Sauerstoffverbrauchs erlaubt die Magnetresonanztomographie das Visualisieren aktiver Hirnbereiche. F: Liane Kaufmann </small>
Diese belegen, dass Kinder und Erwachsene Zahlen zwar gleich gut verarbeiten, dafür aber jeweils andere Regionen des Hirns nutzen. Im neuen Forschungsprojekt werden nun die Hirnaktivitäten von Kindern mit und ohne Rechenstörungen verglichen und so noch detailliertere Erkenntnisse über die Vorgänge bei der numerischen und räumlichen Mengenverarbeitung von Kindern geschaffen.
Selbst wenn die Bedeutung von "mehr" auf die Anzahl der Objekte reduziert wird, erfordert die Beantwortung dieser Frage eine beachtliche Abstraktionsleistung unseres Hirns. Denn die räumliche Ausdehnung der Objekte muss von ihrer Anzahl getrennt werden. 15 Smarties nehmen zwar weniger Raum ein, sind aber trotzdem "mehr" als 5 Spielzeug-Autos.
Für Liane Kaufmann von der Medizinischen Universität Innsbruck ist die Beantwortung einer solchen Frage ein typisches Zahlenproblem: "Für das Gehirn ist Rechnen ein Mannschaftssport. Denn gute Rechenfertigkeiten erfordern das reibungslose Zusammenspiel verschiedener Funktionsbereiche. Mathematische Aufgaben erfordern nicht nur numerische Fähigkeiten, sondern auch nicht-numerische, räumliche Denkprozesse etwa ."
Dieses Zusammenspiel ändert sich aber im Laufe der Entwicklung eines Menschen. Nutzen Erwachsene vornehmlich die seitlichen Areale, sind es bei den Kindern die frontalen Hirnregionen. Für Kaufmann ein klarer Hinweis auf die wesentlich komplexer ablaufende Informationsverarbeitung bei Kindern, die sich aber überraschenderweise nicht auf die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Problemlösungen auswirken.
Zur weiteren Erforschung der Hirnaktivitäten nützt Kaufmann ihren Hertha-Firnberg-Preis des Jahres 2005. Dieser erlaubt ihr, ein spezielles Augenmerk auf Kinder mit ausgeprägten Rechenstörungen zu richten. Dieses als Dyskalkulie bezeichnete Phänomen ist ebenso häufig wie Lese-Rechtschreib-Störungen: 3-6 % der Grundschüler sind betroffen. Die Ursachen dafür sind zwar vielfältig, doch konzentriert Kaufmann ihre Untersuchungen auf jene Form, die mit bestimmten Erberkrankungen einhergeht.
"Seit einiger Zeit wissen wir, dass bestimmte genetische Störungen wie das Turner-Syndrom, das Fragile-X-Syndrom und das Williams-Syndrom als häufiges Begleitsymptom auch Rechenstörungen aufweisen. Da die betroffenen Personen auch Probleme mit dem räumlichen Mengenverständnis haben, können wir durch genaues Beobachten ihrer Hirnaktivitäten viel über die Zusammenhänge zwischen diesen beiden Fähigkeiten lernen."
Die funktionelle Magnetresonanztomographie erlaubt dabei die Visualisierung des Sauerstoffverbrauchs von Hirnzellen und liefert damit ein Bild der Aktivitäten verschiedener Hirnareale. Zusammen mit der Analyse von Verhaltensdaten wie der Genauigkeit und Geschwindigkeit bei der Lösung von Zahlenproblemen können so Rückschlüsse auf die funktionelle Koordination verschiedener Hirnbereiche gezogen werden. Dabei vergleicht Kaufmann in ihrer Analyse Kinder mit und ohne Rechenstörungen. Zusätzlich differenziert sie zwischen erblich bedingten Dyskalkulien und solchen, die als isolierte Lernstörungen ohne organische Befunde auftreten.Ist "DREI" oder "drei" die größere Zahl?
<a href="http://www.kojair.com/in_english/products/laboratory_products/kojair_golden_line/">Kojair</a> hat die - Eigenangaben zufolge - leiseste mikrobiologische Sicherheitswerkbank der Welt vorgestellt. Das wesentliche Merkmal der neuen reinraumkompatiblen Biowizard Golden Line Class II Werkbänke ist der mit weniger als 52 dB(A) flüsterleise Betrieb. Die neuen Werkbänke bleiben damit 13 dB(A) unter dem von der Norm EN12469 festgelegten Grenzwert von
65 dB(A).
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<small> Die Biowizard Golden Line Class II Werkbank. </small>
Mitarbeiter von Laboren arbeiten häufig viele Stunden in unmittelbarer Nähe von mikrobiologischen Sicherheitswerkbänken. Ein hoher Schallpegel kann nicht nur das Gehör beeinträchtigen, sondern auch den Stress und den Blutdruck steigen lassen sowie die Konzentration, die Kreativität und das Auffassungsvermögen belasten.
Derzeit sind vier Werkbankmodelle mit Arbeitsbreiten von 885 mm, 1190 mm, 1535 mm und 1840 mm, jeweils mit 570 mm Tiefe und 740 mm Höhe erhältlich, die auf einem verstellbaren Sockel montiert sind. Die elektrisch betriebene Frontscheibe wird nach hinten (weg vom Anwender) gekippt, um freie Sicht auf den Arbeitsbereich zu gewähren. Frei verstellbare Leuchtröhren mit 750 bis 2000 Lux gewährleisten eine schattenfreie Ausleuchtung des gesamten Arbeitsbereichs. Eine Armablage erhöht den Komfort für den Bediener bei der Handhabung der Proben.Werkbank mit flüsterleiser Absaugung
Bayer hat ein Start-up für die Produktion von Leuchtfolien gegründet. 24,5 Mio € hat <a href=http://www.bayerbms.de>Bayer MaterialScience</a> in die LYTTRON Technology GmbH investiert.Bayer gründet Start-up für Leuchtfolien<% image name="Bayer_Leuchtfolien" %><p>
Bei der neuen Bayer-Tochter setzen Ingenieure eine elektrolumineszente Folie ein, die unter elektrischer Spannung leuchtet. Bisher ließen sich nur ebene Flächen realisieren. Die bei LYTTRON angewandte Technologie macht es nun möglich, die Folien beliebig zu verformen und eröffnet damit jeden nur denkbaren Gestaltungsspielraum.
Erstmals kam die Spezialfolie bei der Innenbeleuchtung von Damen-Handtaschen serienmäßig zum Einsatz. „Das kleine Licht in der Tasche sorgte weltweit für Aufsehen – wir wurden mit Anfragen von Firmen aus aller Welt und den unterschiedlichsten Branchen überschüttet“, so LYTTRON-Geschäftsführer Thilo-J. Werners.
Elektrolumineszente Leuchten bieten flächiges Licht, ohne Wärme zu entwickeln – und dies in Kombination mit größter Designfreiheit. Werners: „Als einen der größten Märkte visieren wir die Autoindustrie an. Interessant ist auch die breite Palette der Hersteller von Lifestyleartikeln wie etwa Mobiltelefon-Produzenten.“
In den kommenden Monaten sollen in Leverkusen Entwicklung, Produktion, Marketing und Verwaltung aufgebaut werden. Nach derzeitiger Planung soll LYTTRON bis 2012 mehr als 150 Mitarbeiter beschäftigen.
Spatenstich für Österreichs größte Biodieselanlage
Der Spatenstich für die größte Biodieselanlage Österreichs ist im Ennshafen bei Linz erfolgt. Die RLB OÖ und die deutsche J.C. Neckermann arbeiten seit Mai 2005 an dem mit 35 Mio € dotierten Projekt, das ab Herbst ein Drittel des heimischen Biodieselbedarfs produzieren soll.Spatenstich für Österreichs größte Biodieselanlage<% image name="Ennshafen" %><p>
Die Anlage hat eine Gesamtkapazität von jährlich 100.000 t oder 120 Mio l, Hauptabnehmer ist die OMV. Errichter und Betreiber der Anlage von Lurgi ist die Biodiesel Enns GmbH & Co KG.
Seit Herbst 2005 müssen in Österreich 2,5 % Biodiesel zum Dieselkraftstoff beigemischt werden. Dadurch ergibt sich ein jährlicher Bedarf an Biodiesel von 160.000 t oder 192 Mio l.
2004 waren in Österreich 9 großtechnische und 3 Pilot-Biodieselanlagen in Betrieb. Die Gesamtkapazität belief sich auf mehr als 100.000 t/Jahr. Laut der Österreichischen Energieagentur wird sich die Anlagenkapazität für die Biodiesel-Produktion in den nächsten Jahren vervielfachen: 2006 ist mit einer Produktionskapazität von 187.000 t/Jahr zu rechnen, für 2007 belaufen sich die Schätzungen auf 353.000 t/Jahr und 2008 auf 458.000 Jahrestonnen.