Die <a href=http://www.gerresheimer.com>Gerresheimer Gruppe</a> hat mit der dänischen Superfos Pharma A/S einen führenden europäischen Anbieter von pharmazeutischen Kunststoffverpackungen erworben.Gerresheimer erwirbt Superfos Pharma Der Verpackungshersteller Superfos Pharma hat seinen Sitz im dänischen Vaerlose und erzielt mit 120 Mitarbeitern 25 Mio € Umsatz. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet maßgeschneiderte Kunststoffverpackungen für den Pharma- und Gesundheitsmarkt.
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Die Akquisition reiht sich ein in die jüngsten Aktivitäten der Gerresheimer Gruppe zum weltweiten Ausbau des Geschäfts mit Pharmaverpackungen und -systemen. Erst im Oktober hatte Gerresheimer Pharmageschäfte in den USA und China übernommen. CEO Axel Herberg erklärte zum Erwerb von Superfos Pharma: "Mit den beiden Akquisitionen werden wir unseren Pharma-Umsatz innerhalb von wenigen Monaten um mehr als 70 Mio € steigern und haben gleichzeitig eine wichtige Position in Ostasien."
Gerresheimer produziert an 19 Standorten in Europa, Amerika und Asien und beschäftigt weltweit 5.100 Mitarbeiter. Der Umsatz erreicht weltweit über 560 Mio €.
Thalidomid als Zusatz bei multiplem Myelom erfolgreich
<a href=http://www.pharmion.com>Pharmion</a> präsentierte Studien, bei denen die Funktion von Thalidomid als Behandlungsmöglichkeit bei allen Stadien von multiplem Myelom untersucht wurde. <% image name="Pharmion_Logo" %><p>
Die Datenanalyse unterstreicht die Wirksamkeit von Thalidomid bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplen Myelom. Und zwar als Zusatz zur gängigen Kombinationstherapie von oralem Melphalan und Prednison. Patienten, die auch Thalidomid erhielten, erreichten Gesamtansprechraten von 76 % im Vergleich zu 48 % bei Mephalan und Prednison allein. Thalidomid erhöhte auch das mediane progressionsfreie Überleben (33 vs. 14 Monate) sowie die Zwei-Jahres-Überlebensraten (82 vs. 65 %).
<b>Thalidomid</b>, das bei rezidiviertem/refraktärem Myelom häufig angewendet wird, könnte daher auch bei der First-Line-Therapie eine vielversprechende Rolle spielen.
Allerdings kann das Medikament erhebliche Nebenwirkungen nach sich ziehen: Selbst eine einmalige Dosis kann bei Schwangeren Geburtsschäden beim Kind hervorrufen - unrühmliche Bekanntheit erreichte der Wirkstoff in Form von Contergan, das insbesondere in Deutschland zu Tausenden mißgebildeter Kinder führte.
Bekannt sind unter anderem auch bleibende Nervenschäden sowie die Abnahme weißer Blutkörperchen, Hautreaktionen, Hypotonie, Anstieg oder Abfall der Thrombozythen, Anämie sowie ein Anstieg der HIV-Virusbelastung bei HIV-Patienten.Thalidomid als Zusatz bei multiplem Myelom erfolgreich
Elektroporation adhärenter Zellen in der Petrischale
<a href=http://www.cellectricon.com>Cellectricon</a> hat die beiden neuen Systeme Cellaxess CX1 und CX3 für die Elektroporation adhärenter Zellen auf Grundlage der patentierten Kapillar-Elektroporationsmethode präsentiert. Diese Methode eröffnet neue Möglichkeiten bei schwer zu transfizierenden Zellen.Elektroporation adhärenter Zellen in der Petrischale<% image name="Cellectricon_Logo" %><p>
Bei <b><u>CX1</u></b> handelt es sich um ein mikromanipulatorbasiertes System für den gezielten Zugriff auf einzelne Bereiche direkt in Zellkultur-Schalen. Das CX1-System wird auf invertierten Mikroskopen angebracht und ermöglicht sofortiges Ablesen nach erfolgter Elektroporation. Bei <b><u>CX3</u></b> handelt es sich um ein paralleles 3-Kanal-System, das für die Elektroporation auf 96-Well-Platten und Zellkultur-Schalen mit einem Ø von mindestens 35 mm gedacht ist.
Beide Systeme wurden speziell für die Direkttransfektion von adhärenten Zellkulturen konzipiert und sind sowohl für schwer zu transfizierende Zellen (z. B. Primär- und Stammzellen) als auch für herkömmliche immortalisierte Zelllinien geeignet. Dabei wird die Zelloberfläche lokal einem elektrischen Feld und Transfektionssubstanzen gleichzeitig ausgesetzt.
Dank der Verwendung von Kapillarelektroden lassen sich adhärente Zellen problemlos direkt in der Zellkultur-Schale elektroporieren, in der sie gezüchtet werden. Der Experimentieraufwand wird so auf ein Minimum reduziert, da die Notwendigkeit von Suspensionsschritten, der Übertragung auf spezielle Elektroporationsküvetten oder der Neukultivierung nach der Elektroporation entfällt. Während des gesamten Prozesses ist die vollständige Kontrolle über die transfizierten Zellen gewährleistet.
"Wir haben die neuen Cellaxess-Systeme als Antwort auf den lauter werdenden Ruf nach einer effektiven Transfektionsmethode für Primär- und Stammzellen entwickelt, insbesondere im schnell wachsenden Bereich der RNAi ", erläutert Ulf Jonsson, CEO von Cellectricon.
BASF bietet fünf neue Varianten ihres Schaumstoffs <a href=http://www.basf.de/neopolen>Neopolen P</a> an. Neopolen P ist ein Spezialschaumstoff aus expandiertem Polypropylen (EPP), der vor allem gute Stoßdämpfung aufweist.Neue Neopolen-VariantenDie neuen Typen werden bereits zur Herstellung des Riesenbausteins für Kleinkinder namens „Max-der-Spielstein“ von Firma DVHV verwendet. Auch bei wärmedämmenden Transportboxen für heißes und kaltes Essen nutzt man die Farbigkeit zur Unterscheidung. Besonders bei den Verpackern von Elektrogeräten wie Plasmabildschirmen ist der weiße EPP-Schaumstoff beliebt. Im Gegensatz zu Styropor ist die Neopolen P-Verpackung jedoch deutlich stabiler und bietet Schutz vor wiederholten Stößen.
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<small> Die Spezialtype 9235 wurde für die Herstellung von Sonnenblenden im Auto entwickelt. </small>
Neopolen P vereint hohe Energieabsorption mit geringem Gewicht, gutem Rückstellvermögen und isotropem Verformungsverhalten. Die Kombination von Eigenschaften, zu denen auch geringe Wasseraufnahme, gute Chemikalienbeständigkeit und gutes Wärmedämmvermögen gehören, öffnet auch ganz andere Einsatzfelder wie im Kunstrasen, für die Isolierung von Heißwasserboilern und als Abdeckung von Schlittschuhbahnen.
Neue flammwidrige Varianten des PUR-Schaumstoffsystems Bayfit Tec von <a href=http://www.bayermaterialscience.de>Bayer MaterialScience</a> erreichen die hohen Bewertungen HF-1 oder HBF der US-Brandschutznorm UL 94.Bayer hat flammwidrige Varianten des Polyurethan (PUR)-Schaumstoffsystems Bayfit Tec speziell für die Elektroindustrie entwickelt. Hochwertige Staubsauger, Geschirrspülmaschinen und andere Elektrogeräte können davon hörbar profitieren.
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Anders als herkömmliche Dämmmatten füllen PUR-Formschäume Zwischenräume passgenau aus, selbst wenn diese eine komplizierte Geometrie besitzen. Zudem können sie chemisch so eingestellt werden, dass sie gut an den umgebenden Materialien haften und somit auch bei starken Schwingungen nicht verrutschen. Die Folge ist eine sehr gute Vibrationsdämpfung. Mit den neuen Schaumstoffen lassen sich etwa Gehäuse und Motor von Elektrogeräten akustisch weitgehend voneinander entkoppeln.
Die neuen Bayfit Tec-Varianten erreichen die bestmögliche Bewertung nach der strengen US-Brandschutznorm UL 94. Getestet wird dabei, ob und wie schnell ein Schaumstoff-Prüfkörper abbrennt, nachdem er eine Minute lang einer Flamme ausgesetzt wurde, und ob Material, das durch die Hitze abtropft, einen Wattebausch entzündet.
Die Flammschutzausrüstung von Bayfit Tec beruht auf speziellen PHD-Polyolen, die fein dispergierten Polyharnstoff enthalten (PHD steht für Polyharnstoff-Dispersion). Die äußerst fein verteilten PHD-Partikel sind sedimentationsstabil und gewährleisten so eine gleich bleibende Produktqualität. Auf dieser Basis können die hohen Brandklassifizierungen ohne den Zusatz halogenhaltiger Flammschutzmittel erreicht werden.PUR-Schäume für die Elektroindustrie
<a href=http://www.basf.de/biotechnologie>BASF Plant Science</a> erwirbt von <a href=http://www.cropdesign.be>CropDesign</a> exklusive Lizenzrechte an pflanzlichen Eigenschaften, so genannte Traits. Beide Firmen starten zudem eine mehrjährige Zusammenarbeit, um zusätzliche Ertragseigenschaften bis zur Marktreife zu entwickeln. Ziel ist es, biotechnologisch den Ertrag bedeutender Nutzpflanzen zu erhöhen und sie widerstandsfähiger gegen widrige Umweltbedingungen wie beispielsweise Trockenheit zu machen. Unter einem Trait versteht man eine wirtschaftliche wichtige Eigenschaft einer Nutzpflanze, die durch entsprechende Gene gesteuert wird.
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Im Gegenzug erhält CropDesign Zahlungen in mehrstelliger Millionenhöhe. Diese setzen sich aus Voraus- und Erfolgszahlungen sowie Lizenzgebühren für die verkauften Produkte zusammen.
"Die Funktion von Genen zu kennen, ist der Schlüssel zum Erfolg in der Pflanzenbiotechnologie. CropDesigns bedeutendes Trait-Portfolio wird unsere Produktlinien signifikant stärken und ergänzen", so Hans Kast, Geschäftsführer von BASF Plant Science.BASF Plant Science und CropDesign kooperieren
<a href=http://www.siemens.de>Siemens</a> hat einen neuen Computertomographen (CT) entwickelt, der Aufnahmen des schlagenden Herzens in bisher ungekannter zeitlicher Auflösung macht und dabei nur die Hälfte der Strahlendosis einsetzt.<% image name="Computertomograf_Siemens" %><p>
Der Somatom Definition besitzt als erster CT der Welt 2 parallel arbeitende Aufnahmesysteme, die beide 3 x pro Sekunde um den Patienten rotieren. Dadurch ist er deutlich schneller als jede bestehende Technologie und kann sich schnell bewegende Organe "einfrieren". In Kombination mit einer Auflösung von weniger als 0,4 mm sind selbst deren winzige Gefäße zu sehen.
Bei der Herzbildgebung können Ärzte bei dem neuen Gerät auf die Verabreichung von Betablockern zur Senkung der Herzfrequenz verzichten. Obwohl das Gerät 2 Röntgenstrahler verwendet, benötigt es dabei nur die Hälfte der Strahlung, weil das System doppelt so schnell ist wie herkömmliche Scanner mit nur einer Röntgenquelle/Detektor-Kombination.
Die beiden Aufnahmesysteme des Geräts bestehen aus jeweils einer Röntgenröhre und einem Detektor. Die Röhren senden Röntgenstrahlen aus, die den Körper des Patienten durchdringen und auf den gegenüberliegenden Detektor treffen. Aus den dabei gemessenen Daten errechnet ein Computer die Bilder aus dem Körperinneren.
<small> <b>Das schlagende Herz</b> stellt die Aufnahmetechnik dabei vor besondere Herausforderungen. Es muss in der Ruhephase zwischen 2 Schlägen aufgenommen werden. Dazu wird die Aufnahme mit einem EKG synchronisiert. Bei Untersuchungen in bisherigen Geräten wurde der Puls auf Werte um 60 Schläge/min künstlich gesenkt, um scharfe Bilder zu erhalten. Die dabei eingesetzten Betablocker können Ärzte aber nicht jedem Patienten verabreichen, da sie etwa die Atemwege verengen können und so der Einsatz bei Asthmatikern oder Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen mit einem erhöhtem Risiko verbunden ist. Ebenso bedenklich werden die Wirkstoffe bei Diabetes sowie Nieren- und Leberleiden eingeschätzt. Beim Somatom Definition spielt die Höhe des Pulses nun keine Rolle mehr. Wegen des ausgeklügelten Aufnahmeverfahrens können auch Patienten mit hoher Herzfrequenz oder Herzrhythmusstörungen untersucht werden - ohne Medikamente. </small>
Das Gerät besitzt eine Gantryöffnung von 78 cm und einen Scanbereich von 200 cm. Zusammen mit seiner hohen Geschwindigkeit, seiner Detailgenauigkeit und der doppelten Röhrenleistung erlaubt der neue CT sicherere und schnellere Diagnosen als je zuvor - unabhängig von Größe, Statur und Zustand des Patienten.
Der erste Somatom Definition ist bereits an der Uni Erlangen installiert. Anfang 2006 wird ein Gerät am Klinikum Großhadern in München stehen, weitere Installationen an der Mayo Klinik in Rochester im US-Bundesstaat Minnesota und weiteren US-Kliniken folgen.Neue Dimension in der Computertomographie
Der FH Studiengang "Medizinische und Pharmazeutische Biotechnologie" an der IMC FH Krems bietet 2006 erstmals Schulungen im modernsten Schulungsreinraum Europas für die Industrie an.Das Kursprogramm für die Kremser Reinraumschulung wurde festgelegt - es läuft unter dem Titel "Allgemeine Arbeitstechniken und Risikoanalysen für Reinraum User".
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Kernpunkt dabei ist der in Europa einmalige Schulungsreinraum der IMC FH Krems, der es erlaubt, Fehler, die bei Tätigkeiten in diesem besonderen Arbeitsumfeld entstehen, sichtbar zu machen.
"Durch diese einmalige Möglichkeit der Visualisierung wird den Mitarbeitern aus Reinräumen ein besseres und tieferes Verständnis der umfangreichen gesetzlichen Vorschriften für Arbeiten in Reinräumen ermöglicht", so Bernhard Wittmann, Geschäftsführer der Sigmapharm.
So wird etwa auch mit Vertretern der Firma EcoLab in einem Modul der Schulung das richtige Reinigen eines Reinraums mit speziellen Visualisierungsmethoden geübt. Die Besonderheiten der messtechnischen Instrumente für Reinräume werden durch Vertreter der Firma Thermo den Teilnehmern näher gebracht. Im Gegensatz zu den am Markt befindlichen Schulungsprogrammen liegt der Schwerpunkt des Kurses an der IMC FH Krems an praktischen Übungen im Schulungsreinraum selbst.
Dieses Schulungsprogramm bietet neben einer Fortbildungsmöglichkeit für Angestellte von Pharmafirmen auch die richtige Plattform für Pharmazeuten bzw. Apotheker, die in naher Zukunft unter ähnlichen Bedingungen arbeiten müssen.Reinraumschulungen an der FH Krems
Die <a href=http://www.degussa.de>Degussa</a> strafft ihre Führungsorganisation und beendet damit die strategische Neuausrichtung. Der Aufsichtsrat gab zudem grünes Licht, die Veräußerung der Bauchemie-Sparte zu prüfen - BASF hat prompt Interesse angemeldet. <% image name="Degussa_Headquarters" %><p>
Utz-Hellmuth Felcht, Vorstandsvorsitzender der Degussa: "Wir sind künftig in den globalen Spezialchemiemärkten noch marktnäher und schlanker aufgestellt. Dies schafft die Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung unseres Performance-Steigerungsprogramms, durch das wir unsere anspruchsvollen Rendite- und Wachstumsziele nachhaltig erreichen werden."
Der Degussa-Vorstand wird ab 2006 eine deutlich operativere Rolle wahrnehmen und hierzu um 2 auf 6 Mitglieder verstärkt. Die Zahl der Geschäftsbereiche verringert sich von 20 auf künftig 17.
Degussa hat in den letzten Monaten alle renditestarken Geschäfte mit Wachstumspotenzialen identifiziert, die noch nicht voll ausgeschöpft sind. Diese sollen gezielt ausgebaut werden. Wachstumsträger sind etwa die anorganischen Spezialitäten, Spezialanwendungen bei Lacken und Klebstoffen, Lösungen für die Kosmetik-Industrie sowie Hochleistungskunststoffe.
Die externe Berichterstattung der Degussa erfolgt ab 2006 entlang von 4 Berichtssegmenten:
<b><u>Technology Specialties</u></b> meint Spezialtechnologien wie Building Blocks, Exclusive Synthesis, C4-Chemistry, Aerosil & Silanes und Advanced Fillers & Pigments. So sind etwa Synthesebausteine für die Pharmaindustrie und Katalysatoren zur Biodiesel-Herstellung Ergebnisse von Degussas Technologie-Know-how.
<b><u>Construction Chemicals</u></b> umfasst chemische Systeme und Formulierungen für die Bauindustrie.
<b><u>Consumer Solutions</u></b> bündelt die Geschäfte, in denen Degussa als Lieferant maßgeschneiderter Substanzen für die Herstellung konsumnaher Produkte und Werkstoffe auftritt. Superabsorber, Care & Surface Specialties sowie Feed Additives sind hier zugeordnet.
<b><u>Specialty Materials</u></b> umfasst die Hochleistungsmaterialien, die durch überlegene Material-, Verarbeitungs- und Anwendungskompetenz führende Positionen einnehmen. Ein großer Teil der Produkte wird in einem Verbund auf Basis von Methylmethacrylat hergestellt. Zu diesem Segment gehören Coatings & Colorants, High Performance Polymers, Methacrylates und Specialty Acrylics.Degussa strafft die Organisation
Der Rat der Wettbewerbsminister hat sich in Brüssel auf die neue Chemikalienhandhabe geeinigt. Sowohl Umweltschutz- als auch Wirtschaftsministerium sind damit zufrieden.EU einigt sich über REACH<% image name="Euopaflaggen" %><p>
Umweltminister Josef Pröll begrüßt das Ergebnis als "Quantensprung" für den Gesundheits- und Umweltschutz in Europa: "Erstmals in der Geschichte der EU und weltweit einzigartig haben wir nun ein umfassendes Kontrollinstrument, das Verbraucher und Umwelt besser vor den Risiken gefährlicher Chemikalien schützt." Es liege ein Ergebnis vor, das als "gelungenen Ausgleich von Gesundheits- und Umweltschutz einerseits und Wirtschafts- und Arbeitsplatzinteressen andererseits" bezeichnet werden könne.
Wirtschaftsminister Martin Bartenstein freut sich ebenso - über eine Verringerung des bürokratischen Aufwands und der damit verbunden Reduktion der Kosten für Unternehmen. Diese sei insbesondere im Bereich der Zulassung und der gemeinsamen Vorlage von Daten sowie bei der Registrierung von Chemikalien in der Mengenschwelle 1 - 10 t gelungen. Von den rund 30.000 Stoffen, die mit REACH erfasst werden sollen, fallen knapp zwei Drittel in diese Größenordnung, machen aber nur einen geringen Teil des Gesamtvolumens aus.
Die Datenanforderungen für die Registrierung eines Stoffes werden nun nicht nur mengenabhängig, sondern vor allem nach dem Risiko des Stoffes bemessen. Für "ungefährliche" Stoffe reduzieren sich damit die Kosten. Im Gegenzug dazu müssen bei "risikoreicheren" Stoffen mehr Daten vorgelegt werden.
Zur reibungslosen Umsetzung von REACH wird das Lebensministerium einen eigenen "Help Desk" einrichten. Dieser soll den österreichischen Betrieben den Einstieg in das REACH-System so friktionsfrei wie möglich machen und absichern, dass die Betriebe die neuen Informationen und Kommunikationsstrukturen auch zu ihrem Vorteil und zum Vorteil des Standorts Österreich nutzen können.