Thermo Fisher Scientific hat das neue Triple Quadrupole Massenspektrometer <a href=http://www.thermo.com/tsqvantage>TSQ Vantage</a> vorgestellt. Dieses neue Tandem LC-MS/MS-System ist bis zu 10 Mal empfindlicher als andere Triple-Quadrupole-Geräte auf dem Markt, ohne dabei ein entsprechend höheres Rauschen zu erzeugen. <% image name="Fisher_Scientific__Vantage" %><p>
<small> Viele heutige Tandem LC-MS/MS-Systeme werben zwar mit ihrer hohen Empfindlichkeit, erzielen diese aber wegen des starken chemischen Rauschens nur unter Verlust von Präzision und Spezifität. Das TSQ Vantage bietet im Vergleich zur TSQ Quantum-Serie das 10fache Signal-Rausch-Verhältnis und verweist damit andere Triple-Quadrupole-Geräte im Markt auf die Plätze. </small>
Mit dem neuen System können Wissenschaftler, die mit kleinen Molekülen, Biomolekülen und Peptiden arbeiten, Verbindungen im Ultraspuren-Bereich detektieren; und das mit größter Präzision. Damit bietet es enorme Wettbewerbsvorteile für Unternehmen, die Verbindungen der nächsten Generation wie etwa Biosimilars möglichst schnell, zuverlässig und erfolgreich durch die behördlichen Prüfungen bringen wollen. Seine Leistungsstärke verdankt das Gerät technischen Innovationen bei der Ionisierungseffizienz und Ionentransmission.
Das ionenoptische S-Linsen-System des TSQ Vantage nutzt eine neuartige Technologie elektrostatischer Felder, erfasst damit praktisch jedes einzelne Ion und überträgt es effizient in den HyperQuad Quadrupole-Massenanalysator.
Das S-Linsen-Design stellt im Vergleich zum bisherigen Design auf Basis von Hochdruck-Ionenquellen mit Skimmer einen beträchtlichen Fortschritt dar, denn es eliminiert die Massendiskriminierung und senkt die Gaslast bei den teuren Turbo-Molekularpumpen. Dadurch bleibt die Ionenoptik länger frei von Verunreinigungen, sodass die Empfindlichkeit unbeeinträchtigt bleibt.TSQ Vantage: Empfindlichstes LC-MS/MS am Markt
<a href=http://www.lanxess.de>Lanxess</a> will seine Zentrale von Leverkusen nach Köln zu verlegen. Der Umzug soll bis 2011 erfolgen. Das Unternehmen nimmt nun intensive Gespräche mit der Stadt Köln über mögliche Standorte auf. Lanxess verlegt Konzernzentrale nach Köln<% image name="Lanxess_HQ" %><p>
"Damit wir unseren Wachstumskurs auch in Zukunft effizient steuern können, benötigen wir eine Zentrale, die uns optimale Bedingungen bietet", begründet Lanxess-Chef Axel C. Heitmann. "Köln hat sich in den vergangenen Jahren eindrucksvoll entwickelt und verfügt über eine in Nordrhein-Westfalen einzigartige Infrastruktur mit besten Verkehrsanbindungen." Rund die Hälfte der weltweit über 15.000 Lanxess-Mitarbeiter arbeitet in Nordrhein-Westfalen.
Derzeit sind wichtige Leitungsfunktionen bei Lanxess über zahlreiche Gebäude im Chempark Leverkusen verteilt und die Kapazitäten für geeignete Büros und Parkmöglichkeiten ausgeschöpft. In der neuen Zentrale sollen diese Managementbereiche unter einem Dach gebündelt werden. Vom Umzug betroffen sind 500 der 8.000 Mitarbeiter in Deutschland. Finanziert wird der Neubau über einen externen Investor.
"Leverkusen bleibt aber unser größter und wichtigster Produktionsstandort mit den meisten Mitarbeitern. Hier werden wir uns auch weiterhin in hohem Maße engagieren. Allein in diesem und dem nächsten Jahr werden wir hier rund 200 Mio € investieren", so Heitmann. Das Gebäude der derzeitigen Konzernzentrale wird Lanxess nach dem Umzug ebenfalls weiter nutzen.
<small> Bereits im Juni hatte der Konzern bekannt gegeben, dass das Unternehmen neuer Namensgeber für die ehemalige Kölnarena ist, die seitdem Lanxess-Arena heißt. </small>
Wacker verbessert Amdoxovir-Synthese für RFS Pharma
<a href=http://www.wacker.com>Wacker</a> und <a href=http://www.rfspharma.com>RFS Pharma</a> haben einen Vertrag über die Nutzung eines proprietären Syntheseverfahrens von Wacker zur Herstellung des wichtigsten HIV-Medikaments von RFS, Amdoxovir (DAPD), abgeschlossen. Amdoxovir befindet sich derzeit in Phase II im US-Zulassungsverfahren für neue Medikamente.
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Wacker hat einen patentierten Herstellungsprozess entwickelt, bei dem durch eine effizientere und skalierbare Synthese die Produktionskosten von Amdoxovir gesenkt werden können.
<% image name="Fermenter_Bullauge" %><p>
Im Rahmen der Vereinbarung erhält RFS Pharma die exklusiven Nutzungsrechte für dieses neue und verbesserte Syntheseverfahren. Amdoxovir gehört zur Klasse der Nukleosid-analogen Reverse-Transkriptase-Hemmer (NRTIs) und wurde mehr als 200 Erwachsenen in 7 klinischen Studien der Phase I und II sicher verabreicht.
<blockquote><small> RFS Pharma betreibt in Tucker, Georgia, auf einer Fläche von mehr als 2400 m² seine Forschungs-Einrichtungen. Das private Biotech setzt seine Expertise im Bereich der Nukleosidchemie für die Entwicklung von Medikamenten zur Bekämpfung von Infektionen, hervorgerufen durch resistente HIV- und Hepatitis-Viren, ein. </small></blockquote>Wacker verbessert Amdoxovir-Synthese für RFS Pharma
Jenaer Forscher erzeugen neue Form von Copolymeren
<a href=http://www.brenntag.at>Brenntag</a> expandiert mit der Übernahme von Dipol Chemical International sein Chemiedistributionsnetzwerk in der Ukraine, Russland und dem Baltikum. Neben der Distribution von Spezialchemikalien in diesen Ländern bietet Dipol auch Services in Weißrussland und Moldawien.<% image name="Brenntag_Helmut_Struger" %><p>
<small> Helmut Struger, Geschäftsführer der Brenntag CEE mit Sitz in Wien: "Wir sehen großes Potenzial in Russland, der Ukraine und am Balkan und wollen uns aktiv am Wachstum in dieser Region beteiligen. Wir haben uns auf diese Akquisition sehr gut vorbereitet und sehen der künftigen Entwicklung mit hohen Erwartungen entgegen." </small>
Mit der Akquisition von Dipol etabliert Brenntag sich im ukrainischen Markt und kann seine Präsenz in Russland wesentlich stärken. Darüber hinaus bietet diese Akquisition eine ideale Voraussetzung, um die Angebotspalette für Industriezweige wie Lebensmittel, Kosmetik, Bauchemie, Farben und Lacke, Automotive und Petroindustrie zu erweitern.
Dipol wurde 1994 gegründet und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007 einen Außenumsatz von 100 Mio $. Über die Standorte Kiew, St. Petersburg, Moskau und Riga führt Dipol ein umfassendes Netzwerk und agiert als Partner namhafter Produzenten wie Dow, Ineos Nova, Ineos Polyolefine, DuPont und DSM.
<small><blockquote> Mit einem Umsatz von 680 Mio. Euro im Jahr 2007 ist Brenntag CEE der führende Chemiedistributeur in Zentral- und Osteuropa. Brenntag CEE ist in 14 Ländern mit 1.400 Mitarbeitern präsent. Von 50 Standorten aus beliefert Brenntag CEE 32.000 Kunden. </blockquote></small>Brenntag akquiriert Dipol Chemical International
Seit Anfang August, nachdem die GMP-Verordnung der EU für Werkstoffe mit Lebensmittelkontakt in Kraft getreten ist, bietet die <a href=http://www.basf.de>BASF</a> in Europa einige neue technische Kunststofftypen speziell für den Kontakt mit Lebensmitteln an.Neue Kunststofftypen für den Lebensmittelkontakt<% image name="BASF_Ultramid_Lebensmittel" %><p>
Es handelt sich um Marken im Polyamid-6.6-Sortiment – z.B. Ultramid A3K FC (unverstärkt) und Ultramid A3EG6 FC – sowie um compoundierte PBT-Marken, darunter das unverstärkte Ultradur B4520 FC und das glasfaserverstärkte Ultradur B4300 G6 FC. Dazu kommen 3 Ultradur-FC-Basispolymere. Die Bezeichnung FC steht für "food contact" (Lebensmittelkontakt).
Wie in der GMP-Verordnung (Good Manufacturing Practice) für Kunststoffe mit Lebensmittelkontakt beschrieben, muss nun ein erweitertes Qualitätssicherungs- und Prozesskontrollsystem vorliegen. Die BASF produziert Kunststoffe, die in den Lebensmittelbereich gehen, bereits seit langem nach höheren Sicherheitsstandards.
Durch die neue Regelung muss der Kunststoffhersteller jedoch spezielle Materialien auswählen und zusätzlich qualifizieren sowie noch umfassendere Maßnahmen zur Dokumentation und Qualitätssicherung ergreifen. Die BASF stellt den Kunden die entsprechenden EU-konformen schriftlichen Bestätigungen aus.
Die Produktgattungen Ultrason (PSU, PESU, PPSU) und Ultraform (POM) haben traditionell Vermarktungsschwerpunkte im Lebensmittelbereich und verfügen ebenfalls über die notwendigen Qualitätsbescheinigungen.
<small><blockquote> <b>Am 1. August</b> trat in der EU die Verordnung (EG) Nr. 2023/2006 "Über die gute Herstellpraxis" (GMP) in Kraft. Sie ist Teil der europäischen Rahmenregulierung zum Kontakt von Bedarfsgegenständen mit Lebensmitteln 1935/2004/EC. Ziel dieser verschiedenen Gesetze und Verordnungen ist es, auf allen Stufen der Lieferketten Verunreinigungen in Lebensmitteln, die den Verbraucher gefährden könnten, zu vermeiden. </blockquote></small>
Agility betreibt Shanghai Logistik Hub für Borouge
<a href=http://www.borouge.com
>Borouge</a> hat <a href=http://www.agilitylogistics.com>Agility</a> (Abu Dhabi) PJSC beauftragt, die Borouge Compound Manufacturing Unit (CMU) und den Shanghai Logistik Hub für 220 Mio $ zu bauen. Inkludiert sind lokale Logistik-Dienstleistungen für die Borouge-Kunden in Asien zwischen 2010 und 2020. <% image name="Borouge_Agility" %><p>
<small> Kontraktunterzeichnung zwischen Borouge und Agility. </small>
Agility wird für das Design, die Entwicklung und den späteren Betrieb des Logistik-Hubs zuständig sein. Insbesondere soll Agility ausreichend Infrastruktur sowie Lager- und Verteilkapazitäten für die von Borouge aus Abu Dhabi in the Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) produzierten Produkte sicherstellen. Insgesamt wird Agility ab 2010 jährlich rund 600.000 t Polyolefine über den Hub verarbeiten bzw. verteilen.
<small><blockquote> Die aktuelle Produktionskapazität von Borouge in den VAE beläuft sich auf 600.000 t Borstar-Polyethylen p.a. Mit dem laufenden Expansionsprojekt Borouge 2 wird sich diese Kapazität bis Mitte 2010 auf 2 Mio t p.a. erhöhen. Zudem wird dann auch Polypropylen produziert werden. Borouge 2 besteht aus einem 1,5 Mio t Ethan-Cracker, der weltgrößten Olefin-Conversion-Unit (mit einer Kapazität von 750.000 t), 2 Borstar PP-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 800.000 t und eine 540.000 t Borstar-PE-Anlage. </blockquote></small><p>
Der Shanghai Logistik Hub ist einer von mehreren regionalen Logistikdrehscheiben, der kundennahe Lager- und Logistik-Unterstützung für Borouge bietet. Harald Hammer, CEO der Borouge Marketing Company, erklärt: "Die Borouge CMU wir jährlich 50.000 t hochqualitative Compounds produzieren - aus Borstar-Polypropylen und speziell für den schnell wachsenden chinesischen Automobilmarkt."Agility betreibt Shanghai Logistik Hub für Borouge