Archive - Sep 23, 2005

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Erste Monatstablette für Osteoporose zugelassen

Die erste Tablette zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose, die nur einmal pro Monat eingenommen werden muss, ist nun auch in Europa zugelassen. In Österreich wird damit für 500.000 Frauen die Osteoporose-Therapie einfacher, effizienter und angenehmer. <% image name="Bonviva" %><p> Die EMEA hat Bonviva, die weltweit erste Monatstablette zur Behandlung von Frauen mit postmenopausaler <a href=http://www.osteoporose.co.at>Osteoporose</a>, die Zulassung erteilt. Das in Bonviva enthaltene Bisphosphonat Ibandronat verhindert wirkungsvoll Frakturen und erhöht die Knochendichte substantiell. 150 mg Ibandronat reicht aus, um den bei Osteoporose gesteigerten Knochenabbau für einen Monat auf Werte wie vor der Menopause zu normalisieren. Ibandronat wird sehr rasch aus dem Blut in den Knochen aufgenommen, bleibt dort langfristig gebunden und kann so seine knochenschützende, antiresorptive Wirkung entfalten. In Europa leidet etwa jede dritte Frau über 50 an Osteoporose; in Österreich sind es etwa 500.000. Alle drei Minuten erleidet eine von ihnen eine Wirbelkörperfraktur. Bisphosphonate halten den zunehmenden Knochenschwund in der Postmenopause auf, wodurch das Frakturrisiko gesenkt wird. Durch das lange Einnahmeintervall wird die Therapietreue entscheidend verbessert. Denn die Einnahmevorschriften für Bisphosphonate sind aufwändig: Die Tabletten müssen morgens nüchtern mit einem Glas Leitungswasser eingenommen werden. Danach sollte man 30-60 Minuten in aufrechter Körperhaltung bleiben, erst anschließend darf gefrühstückt werden. <small> <b><u>Ibandronat</u></b> ist ein hochpotentes stickstoffhaltiges Bisphosphonat. Bisphosphonate sind nicht-hormonelle Substanzen, die zur Prävention und Therapie von Osteoporose eingesetzt werden. Ibandronat hat eine hohe Affinität zu den Strukturen der Knochenoberfläche und reichert sich dort an. Im Knochen hemmt es die Aktivität der Osteoklasten (Knochen abbauenden Zellen) und verhindert so den Knochenabbau (Knochenresorption). Insgesamt führt Ibandronat zu einer Zunahme der Knochendichte. </small> Seit Dezember 2001 arbeiten <a href=http://www.roche.com>Roche</a> und <a href=http://www.gsk.com>GlaxoSmithKline</a> gemeinsam an der Entwicklung von Ibandronat für die Behandlung und Vorbeugung von postmenopausaler Osteoporose. Erste Monatstablette für Osteoporose zugelassen