Archive - Sep 2005

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PVC am Bau: Membrane erobern das Stadtbild

Neue Akzente im Stadtbild erlaubt die Membranarchitektur: schwerelos wirkende Gebilde, lichtdurchlässig und enorme Spannweiten umfassend. PVC am Bau: Membrane erobern das Stadtbild Das Grundmaterial der Membrane sind zumeist Polyester-Gewebe. Durch die Beschichtung mit Weich-PVC oder anderen Kunststoffen wird das Gewebe reißfest, schwer entflammbar und beständig gegen Umwelteinflüsse. <% image name="AOL_Arena_AOL" %><p> Eingesetzt wird die textile Architektur für Sport- und Freizeitstätten, Industriebauten, den Veranstaltungs- und Messebau und in der Werbearchitektur. In Deutschland, das mit dem Münchner Olympiastadion einen der bekanntesten Membranbauten besitzt, rückte die Membrantechnik durch die Überdachung der Fußballstadien in Stuttgart, Hamburg oder Wolfsburg in den Blickpunkt. Ein Beispiel in Wien ist etwa die Neugestaltung des Urban-Loritz-Platzes, wo eine auffallende Dachlandschaft den Stadtbereich aufwertete. Die ursprüngliche Hauptfunktion von Membranen, das temporäre Abtrennen und Schützen, weicht heute neuen Dimensionen, wie der neue Tower am Flughafen Schwechat zeigt: Ein Membran verhüllt dort den Betonkern und verleiht so dem Gebäude eine eigenständige Note – und eine zusätzliche Funktion: Zukünftig werden auf diese „Haut“ Werbung ebenso wie Kunstprojekte projiziert.

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