Archive - Okt 29, 2007

ProFlex C: Spezialdosierer von Schenck Process

<a href=http://www.schenckprocess.com>Schenck Process</a> verspricht mit dem Spezialdosierer ProFlex C ein robustes und störunanfällige Wägesystem mit hoher Eigenfrequenz, das sich mit 2 Dosiergrößen und 3 Behältergrößen "jedem noch so spezifischen Raumangebot" anpassen lässt. ProFlex C: Spezialdosierer von Schenck Process <% image name="Schenck_ProFlex" %><p> <small> Neue Dosiergeneration für die Compound-Industrie. </small> Die außermittige Schneckenanordnung des ProFlex C ermöglicht eine optimierte Aufstellung von bis zu 8 Dosierern. Sowohl Antriebs- wie auch Schneckenanordnung sind noch auf der Baustelle bei der Montage anpassbar. Angeboten werden 2 Förderlängen im Standard mit Förderstärken bis zu 6000 dm³/h. Dank senkrechter Behälterwände wird nicht nur jeder Millimeter ausgenutzt, auch das Fließhalten des Schüttgutes ist optimal. Die Erfahrung, dass mit separaten Antrieben für Schnecke bzw. Paddel der Materialfluss optimiert wird, wurde bei der Entwicklung berücksichtigt. Weiteres Plus ist die leichte Reinigung der Behälter, die einen Produktwechsel ohne großen Aufwand möglich machen. Für Servicearbeiten werden nur 2 leicht zugängliche Seiten benötigt. Das Multipoint Wägesystem mit 2 DMS-Wägezellen rundet die Produktneuheit ab.

Unterland Flexible Packaging zertifiziert Reinräume

Mit einem Absatz von knapp 80.000 t/Jahr gehört <a href=http://www.unterland.at>Unterland Flexible Packaging</a> bei Kufstein zu den führenden Kunststofffolienerzeugern in Europa. Unterland hat bereits ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001. Nun zertifizierte <a href=http://www.qualityaustria.com>Quality Austria</a> auch noch den Reinraum bzw. die Reinraumfertigung von Unterland. <% image name="Unterland_Reinraum" %><p> <small> Manfred Schlapps, Technischer Vorstand bei Unterland Flexible Packaging AG, erhält das erste Zertifikat nach der ISO 14644 von Quality Austria. © Unterland </small> Bei Reinräumen spielt die Filtertechnik eine zentrale Rolle, die Beschaffenheit der Böden, Decken und Wände sowie die Art der Bekleidung und das Verhalten der Personen in den Reinräumen sind ebenfalls in der Planung und im Betrieb zu berücksichtigen. Die <b>ISO 14644</b> unterscheidet Reinraumklassen von 1-9, je kleiner die Klasse umso höher die Reinheitsanforderung, basierend auf Partikelanzahlen mit &Oslash; von 0,1-5 µm. Alfred Kriebitz, Reinraumexperte bei der Quality Austria, erklärt: "Kritische Parameter sind neben der Luftaufbereitung die richtige Wahl der Schutzkonzepte, die Ver- und Entsorgung von Reinstmedien, die Messtechnik und nicht zuletzt ein funktionierendes Reinraum-Qualitätsmanagementsystem." Bei Unterland wurde bereits 2005 der Beschluss gefasst, bestimmte Bereiche in der Produktion zur Reinraumfertigung der Klassifizierung 8 und 9 umzubauen. Vom Planungsbüro Focus Life Science wurde unter der Federführung von Wolfgang Haas ein Planungskonzept erstellt, dass in der Folge in verschiedenen Teilen als Designqualifizierung aktualisiert und angepasst wurde. Die Reinraum-Kapselung der Anlagen wurde mit entsprechender Luft- und Befeuchtungstechnik ausgestattet und mit 2 Personen-Schleuse zugänglich gemacht. Der Reinraumbereich wird mit einem 25-fachen Luftwechsel gefahren. Als Strömungskonzept wurde ein Mischsystem gewählt. Die Luftversorgung läuft über eigenständige Luftaufbereitungs- und Versorgungseinheiten, alle Anlagen sind in ein gesamtheitliches Luftaufbereitungssystem, mit abluftseitiger Wärmerückrückgewinnung, zusammengeschlossen. Die Lüftungsanlagen wurden mit 3 Filterstufen ausgeführt. In der fertiggestellten Ausbaustufe hat der Sauber- und Reinraumbereich eine Fläche von rund 1.600 m², der Reinraum selbst mit einer Höhe von 3 m hat etwa 400 m². Gemäß der ISO 14644 besteht der Boden aus einer Kunstharzbeschichtung. Unterland Flexible Packaging zertifiziert Reinräume

Neue optische Näherungsschalter von Siemens

Die Gabellichtschranke Simatic PXO830 GL, der Lichtleitersensor Simatic PXO840 LV70 und der Laser-Distanzsensor Simatic PXO650 L90L erweitern das Angebot der <a href=http://www.siemens.com/simatic-sensors/px>optischen Sensoren</a> von Siemens A&D. Neue optische Näherungsschalter von Siemens <% image name="Siemens_Naeherungsschalter1" %><p> <small> Die Geräte bieten eine hohe Erkennungsgenauigkeit und Zuverlässigkeit, sind leicht zu montieren und flexibel anzuschließen. </small> Das Spektrum der neuen photoelektrischen Sensoren reicht vom Erfassen kleinster Objekte bis hin zum Detektieren großer Gegenstände aus bis zu 30 m Entfernung. Die Näherungsschalter eignen sich für Vorgänge wie Überwachen, Prüfen, Erkennen oder Positionieren. Die Gabellichtschranke <b>Simatic PXO830 GL</b> erkennt Objektgrößen ab 0,2 mm und ist in den Gabelweiten 30, 50, 80 und 120 mm verfügbar. Die Schaltfrequenz von 2 KHz erlaubt schnelle Prozessdurchläufe. LED-Anzeigen lassen eine von allen Seiten gut erkennbare Statusüberprüfung zu. Sender und Empfänger sind in einem stabilen und leichten Kunststoffgehäuse integriert. Hohe Erkennungsgenauigkeit auf kurze Distanzen bietet der Lichtleitersensor <b>Simatic PXO840 LV70</b>. Die kleinen Geräte lassen sich auf eine Standard-DIN-Schiene aufschnappen. Bis zu 4 Geräte kommunizieren dabei über 1 optische Schnittstelle. Das Display zeigt detaillierte Problemdiagnosen an, womit sich Fehler schnell beheben lassen. Zusätzlich zum Schaltausgang verfügt der Sensor über einen Analogausgang mit 0-10 V. Mit seinen hohen Tast- und Reichweiten erfasst der Laser-Distanzsensor <b>Simatic PXO650 L90L</b> schließlich Objekte in Distanzen bis zu 6 m. Bei Einsatz zusätzlicher Reflektoren werden Gegenstände in bis zu 30 m Entfernung erkannt. Die verwendeten Laser bieten einen kleinen und eingegrenzten Messfleck, zum Beispiel 4 x 12 mm in 6 m Entfernung, und messen dadurch Abstände auch über große Distanzen punktgenau. Sichtbares Laser-Rotlicht und eine 2-Tasten-Bedienung vereinfachen die Justage. "Arbeitslicht" ist ein unsichtbarer IR-Laser Klasse 1.

Bisher größtes Bakteriengenom entschlüsselt

Ein Forscher-Konsortium unter Beteiligung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig hat das bisher größte Bakteriengenom entschlüsselt. Untersuchungsobjekt war das Bodenbakterium Sorangium cellulosum. <% image name="Sorangium_cellulosium" %><p> <small> Fruchtkörper von Bakterien der Art Sorangium cellulosium. Um ihn zu bilden, müssen die Bakterien miteinander kommunizieren. Die dabei eingesetzten chemischen Signale interessieren Naturstoffforscher besonders. © Gerth </small> "Sorangium cellulosum ist ein überaus vielseitiger Produzent von Naturstoffen", erklärt Rolf Müller, Arbeitsgruppenleiter am HZI und Professor an der Universität des Saarlandes. Naturstoffe gewinnen in der Medizin, der pharmazeutischen Industrie aber auch in der Agrochemie als Wirkstoffe immer mehr Bedeutung. "Da wir nun die Erbinformation kennen, können wir künftig viel gezielter nach neuen Wirkstoffen suchen und deren Produktion verbessern". Insgesamt fanden die Wissenschaftler im Genom von Sorangium cellulosum fast 10.000 Gene, die aus mehr als 13 Mio Basenpaaren aufgebaut sind. Damit hat es die vierfache Größe eines &Oslash; Bakteriengenoms. Die Gene tragen die Information, die das Bakterium für die Produktion sämtlicher seiner Bestandteile braucht. Ihre enorme Zahl erklärt, warum Sorangium cellulosum eine sehr große Zahl auch wirtschaftlich interessanter Stoffe herstellt. Neben seiner Fähigkeit zu einer sehr vielseitigen Wirkstoffproduktion fällt Sorangium cellulosum durch eine weitere Besonderheit auf: Es zeigt ein pseudosoziales Verhalten - die Fähigkeit, gemeinsame Strukturen zu bilden. Diese als Fruchtkörper bezeichneten Formen dienen dem Überleben der Art bei Nahrungsmangel und erinnern an echte Fruchtkörper niederer Pilze. Die Fähigkeit zur Fruchtkörperbildung zeigt, dass auch vergleichsweise einfache Organismen wie Bakterien die Fähigkeit zur Kommunikation und zu koordinierter Aktion haben. Die dafür verantwortlichen chemischen Substanzen können ebenfalls in Medizin und Pharmazie von Bedeutung sein. Bisher größtes Bakteriengenom entschlüsselt

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