Archive - Feb 13, 2009

Sartorius-Bilanz: Sparten unterschiedlich von Konjunktur abhängig

Der Prozess- und Labortechnologieanbieter <a href=http://www.sartorius.com>Sartorius</a> präsentierte seine vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008: demnach hat sich der Umsatz der Sparte Mechatronik im vergangenen Jahr besser entwickelt als jener der Sparte Biotechnologie. Für das laufende Jahr wird aufgrund der Konjunkturprognose genau die umgekehrte Entwicklung erwartet. <% image name="SartoriusKreuzburgWeb" %> <small>Satrorius-Vorstandsvorsitzender erwartet für 2009 Rückgang im Mechatronik- und Wachstum im Biotech-Bereich.</small> Den Grund für das verhaltene Wachstum im Biotech-Sektor sieht man bei dem Göttinger Unternehmen in der Tatsache, dass große US-Biopharmaunternehmen ihre Produktion 2008 einschränkten und in erheblichem Umfang Lagerbestände abbauten. Der Umsatz der Sparte lag bei 366 Mio. Euro und wuchs damit wechselkursbereinigt nur um 0,2 %, während er in der Berichtswährung Euro sogar um 2,6 % zurückging. In Europa war das Wachstum der Biotechnologie-Sparte dagegen vom Geschäft mit Einwegprodukten für biopharmazeutische Anwendungen (z.B. Einwegfermenter) geprägt. Im Bereich Mechatronik (dazu zählt bei Sartorius das Geschäft mit Laborinstrumenten sowie mit industrieller Wäge- und Kontrolltechnik) konnten in den ersten drei Quartalen dagegen erfreuliche Zuwächse von mehr als 5 % erzielt werden. Erst ab November 2008 wurde aufgrund des weltweiten Konjunktureinbruchs ein signifikanter Rückgang an Aufträgen verzeichnet. Das Servicegeschäft lief auch in diesem Zeitraum gut. <b>Die Erwartungen für 2009</b> Die Erwartungen der Sartorius-Unternehmensleitung an die Geschäftsentwicklung 2009 sind davon geprägt, wie sehr ein Geschäft vom konjunkturellen Umfeld beeinflusst ist. In der Sparte Mechatronik, in der es überwiegend um Investitionsgüter geht, wird aus diesem Grund mit einem Umsatzrückgang gerechnet, während in der Biotechnologie-Sparte, die als Zulieferer der pharmazeutischen Industrie von den allgemeinen Konjunkturentwicklungen relativ unabhängig ist, Wachstum geplant ist. <small> <b>Über Sartorius</b> Der Sartorius Konzern ist ein international führender Labor- und Prozesstechnologie-Anbieter mit den Segmenten Biotechnologie und Mechatronik. Der Technologiekonzern erzielte im Jahr 2008 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 611,6 Mio. Euro. Das 1870 gegründete Göttinger Unternehmen beschäftigt zur Zeit rund 4.600 Mitarbeiter. Das Segment Biotechnologie umfasst die Arbeitsschwerpunkte Filtration, Fluid Management, Fermentation, Purification und Labor. Im Segment Mechatronik werden insbesondere Geräte und Systeme der Wäge-, Mess- und Automationstechnik für Labor- und Industrieanwendungen hergestellt. Die wichtigsten Kunden von Sartorius stammen aus der pharmazeutischen, chemischen sowie der Nahrungsmittelund Getränkeindustrie und aus zahlreichen Forschungs- und Bildungseinrichtungen des öffentlichen Sektors. Sartorius verfügt in Europa, Asien und Amerika über eigene Produktionsstätten sowie über Vertriebsniederlassungen und örtliche Handelsvertretungen in mehr als 110 Ländern. </small> Sartorius-Bilanz: Sparten unterschiedlich von Konjunktur abhängig

Innovationspreis für Rohm&Haas

Für die Entwicklung eines hocheffizienten Dispergiermittels ist <a href=http://www.rohmhaas.com>Rohm & Haas</a> von <a href=http://www.henkel.com>Henkel</a> mit dem Preis „Best Innovation Contributor“ ausgezeichnet worden. Das Dispergiermittel ermöglichte Henkel die Neuformulierung von Detergentien für Geschirrspülmaschinen. Innovationspreis für Rohm&Haas <% image name="RohmandHaas" %> <small>Übergabe der Auszeichnung an Rohm & Haas; die beiden ersten Herren von links sind Thomas Müller-Kirschbaum (Henkel) und Ian Burke (Rohm & Haas)</small> Thomas Müller-Kirschbaum, Leiter der Forschung& Entwicklung für das Waschmittelgeschäft bei Henkel betonte bei der Übergabe die Bedeutung dieser Art von „Innovation in Kollaboration“ im gegebenen Marktumfeld. Auch Ian Burke, der das weltweite Geschäft mit „Primary Materials“ bei Rohm & Haas verantwortet, freute sich über die Qualität der Zusammenarbeit mit dem Schlüsselkunden Henkel.

Konferenz zur kontinuierlichen Betreuung von Patienten

Von 4. bis 6. November 2009 wird Wien der Schauplatz der <a href=http://www.integratedcare.eu/inic09vienna/index.html>„INIC“</a>, der jährlich stattfindenden Konferenz zum Thema „Integrated Care“ sein. Potenzielle Referenten sind eingeladen, bis 9. Mai ihre Beiträge einzureichen. Konferenz zur kontinuierlichen Betreuung von Patienten <% image name="AnitaRieder" %> <small>Anita Rieder vom Institut für Sozialmedizin der Medizin-Uni Wien ist Vorsitzende des wissenschaftlichen Organisationskomitees der INIC 2009</small> Die Idee von „Integrated Care“ steht für effektive Koordination und Kontinuität aller Bemühungen rund um den Patienten und ist von dem Anliegen getragen, Barrieren, die zwischen einzelnen Fachgebieten und ihren Berufskulturen bestehen, zu überwinden. Erklärtes Ziel des Ansatzes ist, dem Patienten den Weg durch die verschiedenen Institutionen zu glätten und für einen durchgängigen Informationsfluss zu sorgen. <b>Lost in Transition</b> Was angesichts der tatsächlichen Erfahrungen, die man mit medizinischen Institutionen oft machen muss, wie die Verwirklichung des gelobten Lands klingt, hat in der Realität mit zahlreichen Hindernissen zu kämpfen. Besonders die Fragendes Übergangs zwischen der Patientenbetreuung in Spitälern und jener außerhalb stellt eine ungelöste Problematik dar. Die Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitssystem und sozialen Dienstleistern ist dagegen noch gar nicht ausreichend in den Blickpunkt der Diskussion gekommen, wie die Veranstalter der Konferenz betonen, die nicht von ungefähr den Untertitel „Lost in Transition“ trägt. Die INIC wird vom International Journal of Integrated Care, dem International Network of Integrated Care (INIC) und dem Julius Center of the University Medical Center, Utrecht veranstaltet und richtet sich an Forscher, Praktiker und Politiker im Gesundheitswesen. Vorsitzende des wissenschaftlichen Organisationskomitees ist Anita Rieder vom Institut für Sozialmedizin der medizinischen Universität Wien.