Archive - Nov 2009

Datum

November 30th

Evonik nimmt MMA-Anlage in Shanghai in Betrieb

<a ref=http://www.evonik.com>Evonik Industries</a> hat in Shanghai die Arbeiten an einem Großkomplex für Kunststoffe, Kunststoff-Vorprodukte und Lacksysteme vollendet und damit ein Investment von einer viertel Milliarde Euro abgeschlossen. Die neue Anlage liefert Vorprodukte, etwa zur Produktion von Plexiglas, Lacken oder Kunststoffteilen für die Automobilproduktion. Evonik nimmt MMA-Anlage in Shanghai in Betrieb <% image name="EvonikShanghai" %> <small>In der neuen Anlage wird Methylmethacrylat hergestellt, ein Vorprodukt für die Erzeugung von Plexiglas oder Lacken. (c)Evonik Industries</small> Grundlage für diese und andere Erzeugnisse ist Methylmethacrylat (MMA) - ein Schlüsselprodukt, dessen globaler Markt nach Angaben vonEvonik-Vorstandsvorsitzendem Klaus Engel jährlich um fünf Prozent wächst. Engel: „In China ist es noch deutlich mehr. Wir starten unsere neue Anlage mitten in dieser Boom-Region.“ Die Anlage im Weltmaßstab umfasst neben einer Jahreskapazität von rund 100.000 Tonnen MMA auch Betriebe für die Produktion von Methacrylsäure, Butylmethacrylat, Hydroxyester, Spezialmonomeren, Formmassen aus Polymethylmethacrylat (PMMA) sowie thermoplastischen Methacrylatharzen. <b>Forschungszentrum angeschlossen</b> Evonik hat die Produktionsanlage für MMA im Shanghai Chemical Industry Park nach zwei Jahren Bauzeit und – wie das Unternehmen betont – frei von Arbeitsunfällen in Betrieb genommen. Im angeschlossenen Forschungszentrum befinden sich auf einer Fläche von 25.000 Quadratmeter Labors für Forschung, Entwicklung, Anwendung, technischen Kundenservice sowie eine Technikumsanlage für Polymertechnologie. Evonik beschäftigt am SCIP-Standort in Shanghai rund 300 Mitarbeiter.

November 26th

Donauchemie: Franz Geiger neuer Vorstandsvorsitzender

Bereits seit September 2008 ist Franz Geiger im Vorstand der <a href=http://www.donau-chemie.com>Donau Chemie AG</a>, am 25 November wurde er zum Vorsitzenden bestellt. Sein Vorgänger Alain de Krassny wechselt in den Aufsichtsrat. <% image name="FotoDonauchemie" %> <small>Alain de Krassny (links) übergibt das Steuer an Franz Geiger © Donau Chemie AG </small> Acht Jahre lang war der 59jährige Franz Geiger im Vorstand von Siemens Österreich. Vergangenes Jahr wechselte er zur Donau Chemie, deren Führung er auf Beschluss des Aufsichtsrates nun übernimmt. Er kündigte an, den Erfolgskurs des Unternehmens fortzusetzen. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Alain de Krassny wechselt in den Aufsichtsrat der Donau Chemie, wo er ebenfalls den Vorsitz führen wird. Er wurde 1987 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt und übernahm das Unternehmen von den damaligen Mehrheitseigentümern Rhône-Poulenc Gruppe und Creditanstalt durch ein Buy-Out. Laut Angaben des Unternehmens sorgte er für Investitionen in neue, umweltfreundlichere Technologien und für eine Expansion nach Osteuropa. Die Donau Chemie entwickelt, produziert und vertreibt Industriechemikalien wie Schwefelsäure, Elektrolyse-Produkte, Kalziumkarbonat und Aktivkohle sowie seit kurzem flüssige Haushaltsprodukte und Kosmetika für Handelsketten. Das Unternehmen beschäftigt 828 Mitarbeiter in 10 Ländern bei einem Umsatz von rund 274 Millionen Euro. Donauchemie: Franz Geiger neuer Vorstandsvorsitzender

November 25th

FH Campus Wien eröffnet neues Gebäude

Die <a href=http://www.fh-campuswien.ac.at>FH Campus Wien</a> feiert vom 20. bis 27. November 2009 die Eröffnung ihres neuen Gebäudes beim Verteilerkreis in Wien 10. Zahlreiche Veranstaltungen ranken sich um dieses Ereignis - von der offiziellen Eröffnung, über vielfältige Themenveranstaltungen und Diskussionen bis zum Bezirkstag der offenen Tür am 26. November und dem ersten gemeinsamen Infotag der Studiengänge am 27. November. FH Campus Wien eröffnet neues Gebäude <% image name="FHEroeffnung" %> <small>Zahlreiche Prominenz bei der Eröffnung des neuen Gebäudes der FH Campus Wien: Rektor Heinz Schmidt, Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch, Studierendenvertreter Tobias Haas, Sigurd Höllinger (Obmann des Vorstands des Trägervereins der FH Campus Wien), Staatssekretär Josef Ostermayer, die Architekten Roman Delugan und Elke Meissl, Staatssekretärin Christine Marek, Siemens-Chefin Brigitte Ederer, Porr-Generaldirektor Wolfgang Hesoun, Willi Behensky (Hausherr, Geschäftsführer) ©FH Campus Wien/APA-OTS/Preiss</small> In Themenveranstaltungen am 25., 26. und 27. November diskutieren interne und externe Experten von Unternehmen, sozialen Organisationen, Universitäten, des Fachhochschulrats, der Fachhochschulkonferenz, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, der WKO, der Studierendenanwaltschaft und der ÖH. Das FH-Gebäude wurde von Delugan Meissl Associated Architects geplant, die etwa auch das Porsche-Museum in Stuttgart und das Filmmuseum in Amsterdam entworfen haben. Während der gesamten Eröffnungswoche führen Studierende die Besucher durch das Gebäude und beantworten Fragen zu den Studiengängen. Ein Kurzfilm des international ausgezeichneten Regisseurs Michal Kosakowski vermittelt einen bewegten Eindruck von der 18-monatigen Bauzeit des FH-Gebäudes. <b>Vielfältige Veranstaltungswoche</b> Woher die Studiengänge eigentlich kommen zeigt eine Fotoausstellung. Und die Studiengänge selbst präsentieren sich an Actionpoints, in Workshops und Infovorträgen an vielen „Ecken“ und von vielen Seiten. Die Themen in abendlichen Diskussionsveranstaltungen am 25. und 26. November spiegeln die Vielfalt der FH Campus Wien wider: "Diversity als Erfolgsfaktor für Bildungsinstitutionen", "Lebensqualität im Alter - Schnittstelle: Gesundheit, Technik Bautechnik", "Internationaler Mobilitätsmarkt", "FH = Forschungshochschule", "Corporate Social Responsibility - wer profitiert von wem?", "Die aktuelle Krise - Entwicklungschancen im öffentlichen Sektor" und - ausgehend von einer aktuellen Marktstudie - "die Bedeutung von System-Safety für den Wirtschaftsstandort Österreich". Die für Studierende aktuelle Frage "FH und Uni - ein offenes System?" wird am Freitag, den 27. November diskutiert.

Borealis: Gerd Löbbert neues Vorstandsmitglied

Gerd Löbbert (52) wird als stellvertretender Vorstandsvorsitzender mit 1. Jänner 2010 für den Bereich der Basis-Chemikalien von <a href=http://www.borealisgroup.com>Borealis</a> zuständig sein. Der Chemiker war bereits für führende Unternehmen in den Bereichen Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Marketing aktiv. <% image name="FotoBorealis" %> <small>Für Gerd Löbbert ist Borealis gut aufgestellt. © Borealis </small> „Durch seine Erfahrung mit Chemikalien steigert Gerd den Wert unserer Chemikaliengeschäfte“, freut sich Borealis-Vorstandsvorsitzender Mark Garett und begrüßt ihn im Team des Unternehmens mit Sitz in Wien. „Es sind sehr herausfordernde Zeiten für die Industrie und die globale Wirtschaft. In jedem Fall werden diese Bedingungen am Ende des Tages neue Chancen für Borealis bieten“, nimmt Gerd Löbbert die Herausforderung an. Er sieht Borealis aufgrund seines breiten Portfolios gut aufgestellt. Gerd Löbbert wurde 1957 in Deutschland geboren und studierte in Bochum Chemie und Physik. Er war u. a. für BASF in verschiedenen Positionen in Deutschland und den USA tätig. Gerd Löbbert übernimmt Mitverantwortung für einen führenden Chemikalien- und Kunststoffanbieter mit weltweit 5.400 Mitarbeitern und einem Umsatz von 6,6 Milliarden Euro im Jahr 2008. Borealis gehört zu 64 Prozent der International Petrolium Investment Company in Abu Dabi und zu 36 Prozent der OMV. Dem entsprechend hat Borealis Kunden in über 120 Ländern, speziell im mittleren Osten, Asien, dem pazifischen Raum, dem indischen Sub-Kontinent und Afrika. Borealis: Gerd Löbbert neues Vorstandsmitglied

ALSA 2009 geht an Ivan Tancevski

Zum vierten Mal wurde am 24. November 2009 der Austrian Life Science Award (ALSA) verliehen. Diesjähriger Gewinner des von Chemiereport und Novomatic ins Leben gerufenen Preises ist Ivan Tancevski von der Medizinischen Universität Innsbruck, der für seine Arbeiten zu einer neuen Klasse Cholesterin-senkender Wirkstoffe ausgezeichnet wurde. <% image name="ALSA09" %> <small>ALSA-Preisverleihung im Festsaal der Wiener Börse</small> Der ALSA ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Jury unter der Leitung von Sabine Herlitschka (FFG) vergab darüber hinaus Anerkennungspreise im Wert von 1.000 Euro für Kerstin Steindl-Kuscher (Ludwig-Boltzmann-Institut für Retinologie und biomikroskopische Laserchirurgie), die über die Verjüngung von Pigment-Epithelzellen in der Retina dissertierte und für Irena Pashkunova-Martic (Universität Wien) für ihre Arbeiten zu neuartigen Kontrastmitteln für die Magnetresonanztomographie. <b>Kampf gegen Cholesterin</b> Preisträger Ivan Tancevski bemüht sich in seinen Arbeiten darum, eine Alternative zur bislang einzigen Arzneimittelklasse zur Senkung von LDL-Cholesterin, den Statinen, zu finden. Aussichtsreich ist dabei die Substanzklasse der Thyreomimetika, die strukturell mit den Schilddrüsenhormonen verwandt sind. Tancevski ist es dabei gelungen, sowohl die Wirksamkeit der Wirkstoffe im Kampf gegen Atherosklerose im Tiermodell nachzuweisen als auch die grundlegenden molekularen Mechanismen der Wirkung aufzuklären. Die Preisverleihung fand im Festsaal der Wiener Börse statt, über 300 Gäste stellen auch einen neuen Besucherrekord dar. <a href=http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=43&dir=200911&e=20091124_a&a=event>Bilder der Veranstaltung</a> ALSA 2009 geht an Ivan Tancevski

Sanochemia: Neue Behandlungsstrategie für Blasenkrebs

Die Wirkung von PVP-Hyperizin zur photodynamischen Therapie wird vom Pharma-Konzern <a href=http://www.sanochemia.at>Sanochemia</a> erstmals an Patienten getestet. Die neue Therapieform könnte die Lebensqualität von Blasenkrebs-Erkrankten erheblich erhöhen. Sanochemia: Neue Behandlungsstrategie für Blasenkrebs <% image name="FotoSanochemia" %> <small> Sanochemia ist Patent-Inhaber für PVP-Hyperizin © Sanochemia </small> Der Einsatz von PVP-Hyperizin in der photodynamischen Therapie unterstützt die Entfernung oberflächlicher Karzinome bei der Bestrahlung mit einer speziellen Lichtquelle. Außerdem wird die Substanz bei der Blaulicht-Zystoskopie eingesetzt, die im Vergleich zur Weißlicht-Zystoskopie Tumore besser und früher erkennen lässt. Drei Prozent aller Krebs-Arten befallen die Harnblase, bei Männern signifikant öfter als bei Frauen. Bei einer Erkrankung ist nach erfolgreicher Entfernung der Tumore eine Neubildung sehr wahrscheinlich. Die Erkennung und Entfernung von Tumoren, die in der Schleimhaut der Harnblase eingewachsen sind, gestaltet sich aber bis dato besonders schwierig. Sanochemia-Geschäftsführer Werner Frantsits spricht von einem Durchbruch in der Entwicklung: „Sanochemia ist damit Pionier im Versuch einer neuen Form zur Behandlung oberflächlicher Blasenkarzinome, die mit großer Wahrscheinlichkeit und ohne Chemotherapie Rezitive weitgehend verhindern kann und die Lebensqualität der Patienten wesentlich verbessert.“ Sanochemia ist Patent-Halter für PVP-Hyperizin in den USA und Europa. Ergebnisse der Studie werden für 2010 erwartet.

November 24th

Balzan-Preise 2009 vergeben

Mit den diesjährigen Balzan-Preisen wurden in Bern Michael Grätzel (Materialwissenschaften), Terence Cave (Literatur ab 1500), Brenda Milner (Kognitive Neurowissenschaften) und Paolo Rossi (Wissenschaftsgeschichte) ausgezeichnet. <% image name="photo_graetzel" %> <small>Michael Grätzel von der Ecoles Polytechnique fédérales de Lausanne wurde für die Erfindung der nach ihm benannten Photovoltaik-Zellen mit dem Balzan-Preis 2009 für Materialwissenschaften ausgezeichnet. © Ecoles Polytechnique fédérales de Lausanne</small> Die Preise sind mit je einer Million Schweizer Franken dotiert, von der Summe müssen die Preisträger die Hälfte in Projekte investieren, die der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen. Die Balzan-Preise wurden verliehen an Michael Grätzel "für seine zahlreichen Beiträge zu den Materialwissenschaften und im Besonderen für seine Erfindung und Entwicklung eines neuen Typs von Photovoltaik-Solarzellen, der Dye Sensitized Cell, besser bekannt als Grätzel-Zelle", an Terence Cave "für seine bahnbrechenden Beiträge zu einem neuen Verständnis der Renaissance-Literatur und seine Forschungen zur Wirkungsgeschichte der aristotelischen Poetik in der modernen europäischen Literatur", Brenda Milner erhielt den Preis "für ihre pionierhaften Studien über die Rolle des Hippokampus in der Gedächtnisbildung und die Identifizierung verschiedener Formen von Gedächtnis" und Paolo Rossi "für seine wichtigen Beiträge zur Erforschung der intellektuellen Grundlagen der Wissenschaft von der Renaissance bis zur Aufklärung". <b>Begleitet von interdisziplinärem Forum</b> Am Vortag, Donnerstag, wurde das Interdisziplinäre Forum der Balzan-Preisträger in Kooperation mit den Akademien der Wissenschaften Schweiz im Plenarsaal des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung durchgeführt. Dabei nahmen auch frühere Balzan-Preisträger, Mitglieder des Preisverleihungskomitees und der Akademien der Wissenschaften Schweiz sowie deren Präsident Peter Suter teil. Gestiftet wurden die Preise aus dem Erbe des des italienischen Journalisten Eugenio Balzan (1874 bis 1953), der Miteigentümer der Tageszeitung Corriere della Sera war. Seit 1978 werden sie alljährlich vergeben. Die Preisgebiete der Balzan-Preise variieren jedes Jahr, die Preisverleihung wechselt zwischen Bern und Rom ab. Im Jahr 2010 werden ebenfalls vier Preise zu je einer Million Schweizer Franken in folgenden Disziplinen verliehen: Geschichte Europas 1400-1700; Geschichte des Theaters in all seinen Ausdrucksformen; Stammzellen: Biologie und potenzielle Anwendungen; reine oder angewandte Mathematik. Im Unterschied zu anderen Auszeichnungen berücksichtigt die Balzan-Stiftung oft spezielle oder interdisziplinäre Studien. Sie sollen innovative Forschung fördern, die über die Grenzen von traditionellen Gebieten hinausgeht, sei es in humanistischen Gebieten (Literatur, Geistes- und Sozialwissenschaften und die Künste) oder in den Naturwissenschaften (Physik, Mathematik, Biologie und Medizin). Balzan-Preise 2009 vergeben

November 20th

Chemieparks in Deutschland und China kooperieren

Der <a href=http://www.chempark.de>Chempark</a> mit Standorten in Nordrhein-Westfalen/Deutschland und der Nanjing Chemical Industry Park (NCIP) in Jiangsu/China vereinbarten am 18. November eine Zusammenarbeit. Der Vertrag wurde im Rahmen der Reise einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers unterzeichnet. Chemieparks in Deutschland und China kooperieren <% image name="FotoChempark" %> <small>Unterzeichnung des Vertrags in Nanjing/China © Currenta </small> Im Rahmen der Kooperation soll Know-How ausgetauscht und bei Aktivitäten und Veranstaltungen kooperiert werden. Langfristig soll ein zeitlich befristeter Austausch von Mitarbeitern die Zusammenarbeit bereichern. „Wir sehen diese Kooperation wie eine Brücke. Sie eröffnet uns auch Kontakte zu anderen chinesischen und ausländischen Produktionsgesellschaften, die in Zukunft in Europa investieren möchten“, erklärt Chempark-Manager Ernst Grigat. „Durch die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages wird eine Zusammenarbeit auf internationalem Niveau ermöglicht. Dies wird im Management, technischen Austausch und Geschäftsentwicklung eine wichtige Rolle spielen und gemeinsam zur Entwicklung beider Regionen beitragen“, ergänzt Xie Chongxiu von NCIP. Der Nanjing Chemical Industry Park ist ein wichtiger petrochemischer Produktionsort mit mehr als 100 Firmen und einer über 80jährigen Tradition. Der Chempark mit den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen wird vom Joint-Venture Currenta (ehemals Bayer Industry Services) betrieben und beherbergt über 70 Betriebe mit mehr als 45.000 Mitarbeitern. Chemie- und Industrieparks gewinnen allerorts an Bedeutung, da sich die Zusammenarbeit von Unternehmen in den Bereichen Ressourceneinsparung, Umweltschutz und Sicherheit lohnt.

Ekato: Umsatzsteigerung im Vorjahr

Der Weltmarktführer in Rühr- und Mischtechnik verbuchte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatzzuwachs von zehn Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die <a href=http://www.ekato.com>Ekato Group</a> allerdings einen Rückgang in gleicher Höhe. <% image name="FotoEkato" %> <small>Die Ekato Group vertreibt Standardprodukte und spezielle Lösungen wie diesen Wendelrührer für vertikale Schüttguttrockner © Ekato </small> Im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. April 2008 bis 31. März 2009) verzeichnete die Ekato Group einen Umsatz von rund 156 Millionen Euro, was einer Steigerung von zehn Prozent zum Vorjahr entspricht. Die Mitarbeiterzahl bleibt mit 600 konstant. Das Geschäftsergebnis führt der Konzern auf die gute Auftragslage vor der Krise zurück. Rauchgasentschwefelungsanlagen und mittelgroße Projekte im Wert von 300.000 bis drei Millionen Euro sind von der Krise weitgehend unberührt. Auftragsrückgänge verzeichnet das Unternehmen bei millionenschweren Projekten im Bereich der Rohstoffgewinnung, die derzeit meist verschoben werden. In den USA ist der Markt um 50 Prozent zurückgegangen. Ekato beziffert die Auftragsrückgänge im vergangenen Jahr mit 25 Prozent und stellt sie branchenüblichen Auftragsrückgängen von 40 Prozent gegenüber. Mit einem Paket aus kurz- und langfristigen Maßnahmen will das Unternehmen den Schaden gering halten. Vertriebsorganisationen wurden angepasst, Engineering-Dienstleistungen ausgebaut, Fixkosten gesenkt und der Einkauf optimiert. Ekato: Umsatzsteigerung im Vorjahr

75 österreichische Unternehmen bei der Medica 2009

Rund 4.300 Aussteller aus 60 Nationen waren bei der diesjährigen <a href=http://www.medica.de>Medica</a> in Düsseldorf von 18. bis 21. November vertreten. <a href=http://www.lifescienceaustria.at>Life Science Austria (LISA)</a> präsentierte auf der weltgrößten Medizinmesse Technologie aus Österreich. 75 österreichische Unternehmen bei der Medica 2009 <% image name="FotoMedica" %> Auf einem Gemeinschaftsstand von 200 Quadratmetern präsentierte LISA 17 österreichische Unternehmen im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Jugend und Familie. Die Palette der Innovationen reichte von medizinischen Implantaten und Instrumentarien über eHealth-Systeme und andere IT-Lösungen, Biosafety- und Reinraumtechnologien bis hin zu Mechanotronik- und Feinmechanik-Lösungen. Insgesamt waren 75 österreichische Medizintechnik-Unternehmen auf der Medica 2009 in Düsseldorf vertreten, die in einem speziellen Ausstellerverzeichnis zusammengefasst wurden. LISA versteht sich als Unterstützer heimischer Forschungsinstitutionen auf ihrem Weg in den internationalen Markt und als Anlaufstelle für internationale Unternehmen, die in Österreich Fuß fassen wollen. Laut Angaben der Organisation wurden in den letzten zehn Jahren mehr als 370 Millionen Euro an Krediten, Garantien und Förderungen von LISA für österreichische Unternehmen auf den Weg gebracht.

Seiten