Archive - Aug 9, 2009

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Amgen und GlaxoSmithKline vermarkten gemeinsam Osteoporose-Medikament

<a href=http://www.amgen.com>Amgen</a> und <a href=http://www.gsk.com>GlaxoSmithKline</a> gehen eine Kooperation zur Vermarktung eines von Amgen entwickelten Osteoporose-Medikament ein, um eine möglichst rasche und weltweite Verfügbarkeit des Medikaments zu gewährleisten, sobald es in den einzelnen Ländern zugelassen ist. Amgen hat einen monoklonalen Antikörper zur Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Knochenerkrankungen (Osteoporose, Knochenmetastasen, Knochendichteverlust durch Krebstherapie sowie Knochenerosion aufgrund rheumatoider Arthritis) entwickelt. Das Produkt soll gemeinsam in Europa, Australien, Neuseeland und Mexiko vertrieben werden, sobald das Präparat in diesen Ländern die Zulassung erhalten hat. GlaxoSmithKline wird den vollhumanen monoklonalen Antikörper für alle Indikationen in jenen Ländern registrieren und alleine vertreiben, in denen Amgen derzeit nicht am Markt vertreten ist, wie zum Beispiel in China, Brasilien, Indien und Südkorea. Die Kooperation ist so gestaltet, dass Amgen die Möglichkeit hat, seine Rolle in der Vermarktung des Medikaments sowohl in Europa als auch in bestimmten Schwellenmärkten in Zukunft auszubauen. In den USA und Kanada wird Amgen das Produkt sowohl für die Behandlung von postmenopausaler Osteoporose (PMO) als auch für onkologische Indikationen alleine vertreiben. Auch in Europa, wo hinsichtlich der Indikation PMO mit GSK kooperiert wird, wird das Arzneimittel für alle onkologischen Indikationen von Amgen alleine vertrieben werden. Dasselbe gilt für einige weitere ausgewählte Märkte. Amgen und GlaxoSmithKline vermarkten gemeinsam Osteoporose-Medikament

Mikroorganismen produzieren Biosprit durch Sonnenlicht

Ein neuartiges Verfahren des Start-up-Unternehmens <a href=http://www.joulebio.com>Joule Biotechnologies</a> aus den USA könnte fossile Brennstoffe in naher Zukunft ersetzen. Mikroorganismen produzieren Biosprit durch Sonnenlicht <% image name="Microorganismane_Biosprit" %> <small>Mikroorganismen produzieren Biotreibstoff. (c) Eva Decker, Universität Freiburg</small> Das in Cambridge, Massachusetts, ansässige Unternehmen behauptet, dass mit diesem Verfahren pro Acre (entspricht etwa 4.046 m2) ein jährlicher Ertrag von 20.000 Gallonen (ca. 75.700 l) an Biotreibstoff erzeugt werden kann. Sollte sich diese Menge als realistisch erweisen - bislang wurden nur Versuche im Labor durchgeführt - könnte dies weitreichende Folgen für die Treibstoffindustrie haben. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Erdöl könnten von Biokraftstoffen abgelöst werden und zum neuen Standard im Transportwesen werden. Dazu werden genetisch veränderte Mikroorganismen in speziell dafür angefertigten Photobioreaktoren angepflanzt und danach mit Kohlenstoffdioxid und Wasser "gefüttert". Die Organismen wandeln diese Stoffe, unter ausschließlicher Verwendung von Sonnenenergie, mittels Photosynthese daraufhin direkt und fortlaufend in Treibstoff um. Der fertige Biosprit wird von den Organismen ausgeschieden und kann mithilfe herkömmlicher chemischer Separationsverfahren abgeschöpft werden - anders als etwa bei Algen, bei denen das gewonnene Öl noch zusätzlich raffiniert werden muss, um zu Biotreibstoff zu werden. Das Unternehmen plant für nächstes Jahr den Bau einer Pilotanlage im Südwesten der USA und erhofft sich, bis Ende 2010 mit der kommerziellen Produktion von Bioethanol beginnen zu können. Die Produktion von Kohlenwasserstoff-basierten Treibstoffen soll schließlich 2011 in großem Umfang über die Bühne gehen.