Archive - Sep 20, 2009

Datum

Extruwood investiert in Extrusionsanlage für Wood Polymer Composites

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der Kunststoffcluster das neue Unternehmen <a href=http://www.extruwood.at>Extruwood</a>, ein Joint Venture von Stratics GmbH und Kunststoffwerk Zitta GmbH. Produziert werden am Standort Pasching (Oberösterreich) Wood Polymer Composites (WPC). <% image name="WPC-Extrusionsanlage" %> <small> Die neue Extrusionsanlage hat eine Produktionskapazität von 650 Tonnen WPC-Profile im Jahr. © Extruwood</small> Bei WPC handelt es sich um Holzverbundwerkstoffe, die die vielseitigen Eigenschaften von Holz und Kunststoff miteinander vereinbaren. Die neue Extrusionsanlage hat eine Produktionskapazität von 650 Tonnen WPC-Profile im Jahr. Für nächstes Jahr ist die Produktion von 310 Tonnen geplant. Sven Wolf, Geschäftsführer der Stratics GmbH möchte mittelfristig 40 neue Arbeitsplätze schaffen. <b>Ein komplexer Werkstoff mit hohem Potenzial</b> Holz ist in der Außenanwendung verschiedenen Witterungs- und biologischen Einflüssen (Insekten, Pilze etc.) ausgesetzt. Die neue Materialgruppe Wood Polymer Composites (WPC) bildet dazu eine sinnvolle Alternative: Witterungsbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit, angenehme Haptik und beständige Farben sind typische Eigenschaften. Produktbeispiele sind Terrassengestaltungen (für Schwimmplätze, Dachterrassen oder Einfamilienhäuser), Zäune und Bootsstege. „In vielen Anwendungsbereichen können mit WPC Importe von Tropenhölzern verringert werden“, erklärt dazu Heinrich Wallner, Verkaufsleiter der Extruwood GmbH. Laut Franz Zitta, Geschäftsführer der Kunststoffwerk Zitta GmbH sind Wood Polymer Composites sind in Märkten wie USA oder Japan bereits die umsatzstärkste Werkstoffgruppe <b>Beispiel für clusterübergreifende Zusammenarbeit</b> Das Unternehmen Extruwood ist ein gutes Beispiel für clusterübergreifende Zusammenarbeit. Hier haben sich ein Partnerunternehmen des Möbel- und Holzbau-Clusters (Stratics) und ein Partnerbetrieb des Kunststoff-Clusters (Zitta) zu einem Joint Venture zusammengeschlossen. "Die Entstehungsgeschichte zeigt, dass aus geförderten Projekten der EU konkrete kommerziell verwertbare Ergebnisse hervorgehen", sagt dazu der oberösterreichische Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl, „umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Holz (Wood-K-Plus) sowie mit dem Kunststoff- und dem Möbel- und Holzbau-Cluster unterstützt durch Cornet-Fördermittel der EU gingen der Gründung von Extruwood voraus." Die Clusterland Oberösterreich GmbH hat eine eigene WPC-Plattform ins Leben gerufen. Gemeinsam mit anderen Unternehmen ist Extruwood ein wichtiger Proponent der Plattform. Extruwood investiert in Extrusionsanlage für Wood Polymer Composites

BASF Coatings eröffnet Bildungs-Zentrum für Lackierer

Die <a href=http://www.basf-coatings.de>BASF Coatings</a> hat das neue Refinish Competence Centre (RCC) am Standort Münster-Hiltrup eröffnet. Das RCC stellt ein modernes Informations-, Fortbildungs- und Trainings-Zentren für Lackierer aus aller Welt dar. <% image name="BASFRefinishCompetenceCenterWeb" %> <small>Der neue Refinish Competence Centre der BASF Coatings am Standort Münster ist eröffnet: Jürgen Book, Leiter Kundenservice der BASF Coatings, Raimar Jahn, Vorstandsvorsitzender der BASF Coatings, Münsters Bürgermeisterin Karin Reismann, NRW-Staatssekretär Jens Baganz und der Leiter des Geschäftsbereichs Autoreparaturlacke der BASF Coatings, Christoph Hansen (v.l.n.r.). © BASF / Coatings, 2009</small> In dieser Bildungseinrichtung für die Fahrzeugreparaturlackierung werden hauptsächlich Kunden, aber auch die weltweiten Landestrainer der Autoreparaturlackmarke „Glasurit“ geschult. Diese kommen nach Münster, um nach dem Prinzip „Train the Trainer“ qualifiziert zu werden. Ihr erworbenes Wissen geben sie dann in ihren Heimatländern an ihre Mitarbeiter und Kunden weiter. Insgesamt hat BASF Coatings nun weltweit 40 Refinish Competence Centre – Münster ist in diesem globalen Netzwerk ein wichtiger Knotenpunkt und Kompetenzzentrum. Rund 3,5 Millionen Euro investierte das Unternehmen in die neue Trainingseinrichtung mit einer Grundfläche von cirka 2.000 Quadratmetern. Das seit 25 Jahren bestehende Trainings-Zentrum wurde von Grund auf saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Ein Jahr lang hatten die Um-, Ausbau- und Erweiterungsarbeiten gedauert. Bis Ende des Jahres 2009 werden im neuen Schulungszentrum noch etwa 2.000 Kunden und Besucher erwartet. Sie werden zum Großteil aus Europa und dem Mittleren Osten kommen. Zum Vergleich: In den Jahren des alten RCC besuchten in einem gesamten Jahr durchschnittlich rund 3.000 Gäste die Einrichtung. BASF Coatings eröffnet Bildungs-Zentrum für Lackierer

Vier Fachkongresse rund um die Werkstoffmesse Materialica

Die 12. Internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product Engineering <a href=http://www.materialica.de>„Materialica“</a> findet vom 13. bis 15. Oktober auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Neben den unter der Dachmarke Materialica zusammengefassten vier Schwerpunktthemen „Composites“, „Metal Light“, „Ceramics“ und „Surface“ wird auch ein umfangreiches Kongressprogramm geboten. <% image name="MATERIALICA_2006_175web" %> <small>Die Materialica in München zeigt Trends auf dem Gebiet der Werkstoffe für Autos, Flugzeuge und Maschinen. © MunichExpo Veranstaltungs GmbH</small> Gezeigt werden auf der Messe Materialien, Bauteile, Komponenten und Technologien speziell für die Branchen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Energietechnik und Konsumgüter. 2008 standen auf der Materialica 374 Aussteller über 7.000 Fachbesuchern gegenüber. Parallel zur diesjährigen Messe finden insgesamt vier Fachkongresse statt: • Composites in Automotive and Aerospace • Design Impulse: Mit Materialkompetenz zu Alleinstellungsmerkmalen • Innovative Oberflächen: Mehrwert, Nachhaltigkeit, Funktionalität • Materialien und Prozesse im modernen Yachtbau <b>Fachkongress zu faserverstärkten Verbundwerkstoffen</b> Der industrie- und anwendungsorientierte Fachkongress <a href=http://www.compositeskongress.de>Composites in Automotive and Aerospace</a> richtet sich an Entwicklungsingenieure, Konstrukteure und Designer aus den Branchen Automotive und Aerospace. Internationale Fachreferenten werden einen Überblick über neue Technologien, Verfahren, Forschungsergebnisse, Zukunftsaussichten und Marktchancen im Bereich der faserverstärkten Verbundwerkstoffe geben. Unter den Vortragenden sind unter anderen Matthew Beaumont, Head of Operations for EADS Innovation Works Composite Technologies, Klaus Drechsler, Leiter des Instituts für Flugzeugbau der Universität Stuttgart, Alois K. Schlarb, der einen Lehrstuhl für Verbundwerkstoffe an der TU Kaiserslautern innehat und Rudolf Stauber, der Hauptabteilungsleiter Betriebsfestigkeiten und Werkstoffe der BMW AG Vier Fachkongresse rund um die Werkstoffmesse Materialica

Karrierechancen im Chemischen Gewerbe

Werbung für seine Branche machte Franz Josef Astleithner, der NÖ. Landesinnungsmeister des <a href=http://www.chemisches-gewerbe.or.at> Chemischen Gewerbes</a> im Gespräch mit dem niederösterreichischen Wirtschaftspressedienst. Die rund 2.000 niederösterreichischen chemischen Betriebe hätten sich in Sachen Forschung, Entwicklung und Innovation international gut positioniert. <% image name="Astleithner" %> <small>Franz Josef Astleithner, NÖ. Landesinnungsmeister des Chemischen Gewerbes, lobt die Ausbildungsmöglichkeiten in seiner Branche. (c) Fabachem</small> Astleithner betonte, dass man nach abgeschlossener Ausbildung im Chemischen Gewerbe in ganz Europa gefragt sein werde. Den Lehrlingen und Meisterprüfungskandidaten werde ein umfangreiches Wissen und Kompetenz in einer Vielzahl an Berufsbereichen angeboten – „vom Arzneimittelhersteller bis zum Kosmetikproduzenten, vom Gebäudereiniger bis zum Lackerzeuger“, wie es hieß. Astleithner, der die Obmannfunktion in der Wirtschaftskammer seit Jahresbeginn bekleidet, betont die Wichtigkeit, die Aus- und Weiterbildung in seiner Berufsgruppe haben, um international am Ball zu bleiben. Zudem könne man hierzulande nicht mit Billigprodukten und niedrigen Löhnen mit anderen Ländern wetteifern, sondern, "durch ausgezeichnete Qualität und Kreativität konkurrenzfähig bleiben. <b>Beispiel Fabachem</b> Astleithner führt in Wiener Neustadt die Hygiene- und Kosmetikfirma <a href=http://fabachem-astleithner-gmbh.businesscard.at>Fabachem</a> mit zwölf Mitarbeitern, arbeitet mit dem Austrian Institute of Technology zusammen und beschäftigt sich mit Anwendungen der Nanotechnologie. Beispielsweise wurde vom Unternehmen ein spezieller Graffiti-Entferner entwickelt. Die Zukunft sieht der Spartenobmann durchaus positiv. Seiner Einschätzung nach sei es für die vielen Kleinunternehmer Niederösterreichs mit durchschnittlich zehn Mitarbeitern pro Betrieb wichtig, sich "mit Spezialisierungen und Nischenprodukten am Markt zu festigen.“ Die großen Konzerne säßen zwar in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. „Den heimischen chemischen Betrieben gelingt es aber trotzdem immer wieder“, so Astleithner, „allein wegen ihrer hervorragenden Leistungen und ihres Forscherdranges mitzumischen.“ Karrierechancen im Chemischen Gewerbe