Archive - Aug 9, 2016
Detrick leitet Takeda in Österreich
09.08.16
von
Klaus Fischer
Die gebürtige US-Amerikanerin Kirsten Detrick ist seit 25. Juli neue Geschäftsführerin von Takeda in Österreich. Das teilte der Pharmakonzern am 9. Juli mit. Sie folgt Stefan König, der nunmehr in der Konzernzentrale in Zürich als „Global Brand Leader“ für Entyvio, ein Medikament gegen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, verantwortlich ist.
Detrick ist Chemikerin und seit 2013 für Takeda tätig. Sie verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der internationalen Pharmaindustrie sowie im Gesundheitswesen und in der Gesundheitspolitik. In ihrer nunmehrigen Position leitet sie nicht nur die Vertriebsgesellschaft von Takeda in Wien, sondern auch den Forschungs- und Produktionsstandort in Linz.
In Österreich ist Takeda seit 1995 tätig und hat mittlerweile rund 700 Beschäftigte. In Linz werden pro Jahr rund 650 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Etwa 90 Prozent der Erzeugnisse gehen in den Export.
BASF und Toda Kogyo erweitern Kooperation
09.08.16
von
Klaus Fischer
Der deutsche Chemiekonzern BASF und die japanische Toda Kogyo wollen den nordamerikanischen Markt für Kathodenmaterialien und deren Vorprodukte künftig gemeinsam bearbeiten. Zu diesem Zweck soll eine gemeinsame Gesellschaft gegründet werden, an der BASF die Mehrheit hält. Diesbezüglich würden „exklusive Verhandlungen“ geführt, meldete BASF. In Japan sind die beiden Unternehmen bereits mit dem Joint-Venture BASF Toda Battery Materials tätig. An diesem hält BASF Japan mit 66 Prozent die Mehrheit. Mit der neuen Gesellschaft planen BASF und Toda Kogyo, „ihre Allianz auf dem globalen Markt zu stärken“, hieß es in einer Aussendung.
Die von ihnen erzeugten Kathodenmaterialien sowie deren Vorprodukte kommen vor allem in Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz, die in der Autoindustrie, in der Unterhaltungselektronik sowie in stationären Energiespeichern benötigt werden. Laut Tadashi Kubota, dem Vorstandsvorsitzenden von Toda Kogyo, wird der Markt für Autobatterien auf Lithium-Ionen-Basis in den kommenden Jahren „um mehr als 30 Prozent pro Jahr“ wachsen. Die Zusammenarbeit mit BASF in Nordamerika diene dazu, „eine Spitzenposition“ auf diesem Markt zu erreichen.