Archive - Jan 2007

January 18th

Gräsertablette Grazax in Österreich erhältlich

Die Gräsertablette Grazax von <a href=http://www.alk-abello.at>ALK-Abelló</a> ist nun auch für Österreichs (erwachsene) Gräserpollenallergiker verfügbar. <% image name="Tabletten" %><p> <small> Die neue Behandlungsoption ist eine Allergie-Impfung in Tablettenform, die das Immunsystem trainiert sich wieder an den Allergieauslöser zu gewöhnen. </small> Etwa ein Viertel der österreichischen Bevölkerung leidet an einer Allergie. Häufigster Auslöser ist der Blütenstaub (Pollen) der heimischen Gräser, der jährlich mehr als 1 Mio Österreichern von Mai bis August den Sommer verleiden. Die neuesten Ergebnisse des größten Studienprogramms, das je im Bereich der spezifischen Immuntherapie durchgeführt wurde, bestätigten: Die Heuschnupfen-Symptome (rinnende Nase, Niesen, juckende Augen, Husten) werden während der zweiten Pollensaison um 36 % über den Placeboeffekt hinaus verringert und gleichzeitig wird der Bedarf an symptomlindernden Medikamenten (Antihistaminika, Kortisonpräparate) um 46 % reduziert. Die entsprechenden Werte aus der Pollensaison 2005 waren 33 bzw. 35 %. Diese neuen Studiendaten dokumentieren die zunehmende Besserung der allergischen Beschwerden nach 2 Behandlungsperioden und unterstützen die Erwartungen einer anhaltenden Wirkung der Gräsertablette auch nach Ende der empfohlenen dreijährigen Behandlung. Die Studie wird noch weitergeführt, um noch mehr Daten zur Langzeit-Sicherheit und -Wirksamkeit zu erhalten. Gräsertablette Grazax in Österreich erhältlich

Nano-Technologie verzaubert A4-Papier

Nach zweijähriger F&E-Arbeit stellt die Business Paper Division von <a href=http://www.mondibp.com>Mondi</a> mit neox eine bahnbrechende Innovation vor. Dank Nano-Hybrid-Technologie konnten die Vorzüge gestrichener und ungestrichener Papiere in einem Blatt vereint werden. <% image name="Mondi_neox" %><p> <small> Durch seine Vielseitigkeit erfüllt neox bisher scheinbar unvereinbare Anforderungen im Druckbereich: Es verbindet den Glanz und die angenehme Haptik eines beschichteten Papiers mit der hohen Weiße und der Steifheit, die man von einem hochwertigen unbeschichteten Papier erwartet. </small> „Mit der Nano-Hybrid-Technologie haben wir einen Durchbruch bei der Papierherstellung erzielt. neox revolutioniert den Markt des professionellen Farblaserdrucks. Es ist das vielseitigste Papier, das es derzeit am Markt gibt", erklärt Günther Hassler, CEO von Mondi Business Paper. <% image name="Mondi_neox2" %><p> <small> Auf ein A4 Blatt werden auf jeder Seite 25 Billionen Nano-Teilchen aufgebracht. Durch diese neue Technologie entsteht eine ebenmäßig glatte, nanostrukturierte Papieroberfläche. </small> „Mehr als zwei Jahre haben unsere Experten an der Entwicklung von neox gearbeitet," so Hassler. „Wir betrachten neox als eine Plattformtechnologie, von der aus wir künftig auch neue Papierlösungen für andere Drucktechniken entwickeln können." neox wird in Österreich erzeugt. Nano-Technologie verzaubert A4-Papier

Slowenische Zuckerfabrik wird zum Öl-Lager

Die einzige slowenische Zuckerfabrik in Tovarna sladkorja Ormoz stellt infolge der EU-Zuckermarktreform ihre Produktion ein. Die Reservoirs werden nun für die Lagerung der strategische Ölreserven genutzt, zudem wird der Umstieg auf die Bioethanol-Produktion überlegt. Slowenische Zuckerfabrik wird zum Öl-Lager <% image name="Zuckerruebe" %><p> Zwar ist die Lagerkapazität mit 12.500 m3 nicht sehr bedeutend, der zentral gelegene Standort ermögliche aber eine Verteilung der Ölreserven über das ganze Land. Derzeit werden nur 71 % der staatlichen Ölreserven von rund 540.000 t in Slowenien selbst gelagert, der Rest liegt wegen Kapazitätsmangels im Ausland. Die Zuckerfabrik selbst soll auf dem rund 100 ha großen Standort zerlegt werden. Aus den EU-Fonds erhofft sich die Fabrik mit fast 200 Angestellten, die zu 80 % der niederländischer <a href=http://www.cosun.nl>Cosun</a>-Gruppe und dem italienischen Zuckerhersteller <a href=http://www.sfir.it>SFIR</a> gehört, rund 38,5 Mio € für die Umstellung der Produktion.

Thermo Fisher Scientific kauft in der Schweiz zu

<a href=http://www.thermofisher.com>Thermo Fisher Scientific</a> übernimmt die SwissAnalytic Group AG. Zu der in Basel ansässigen Gruppe gehören Spectronex und Flux Instruments, die 2006 gemeinsam rund 22 Mio $ an Umsatz erzielt haben. <% image name="Cyclobond" %><p> <a href=http://www.spectronex.com>Spectronex</a> hat eine führende Stellung als Anbieter von Massenspektrometern, Chromatographen sowie Instrumente für die Oberflächen-Wissenschaften in der Schweiz, Österreich, der Slowakei und Tschechien. Thermo Fisher Scientific erhofft sich mit dem Zukauf zusätzliche Vertriebsstärke in diesen Ländern. <a href=http://www.flux.ch>Flux Instruments</a> stellt Pumpen und Software für die High-Performance-Liquid-Chromatographie (HPLC) her und bringt neue Technologie- und Design-Expertise in das HPLC- und LCMS-Geschäft von Thermo Fisher Scientific ein. "Flux Instruments ergänzt unsere expandierenden Produktlinien in der Chromatographie und der Massenspektrometrie optimal,” ist Marijn E. Dekkers, der CEO von Thermo Fisher Scientific, überzeugt. Thermo Fisher Scientific kauft in der Schweiz zu

20 Mio € Euro für besseres Fleisch

50 Arbeitsgruppen aus 21 Ländern arbeiten in den nächsten 5 Jahren zusammen, um die Abläufe in der Schweinefleisch-Produktion zu verbessern. EU und Wirtschaft lassen sich das 20,73 Mio € kosten. 20 Mio € Euro für besseres Fleisch <% image name="BASF_Fleischverpackung" %><p> <small> Nach zweijähriger Vorarbeit fiel jetzt der Startschuss: Mehr als 100 Forscher und Wirtschaftsvertreter aus 16 europäischen und 5 außereuropäischen Ländern trafen in Kopenhagen zum Projektstart zusammen, um sich über ihre Zusammenarbeit abzustimmen. </small> Ziel von <a href=http://www.q-porkchains.org>Q-PorkChains</a> ist es, die Abläufe in der Schweinefleisch-Produktion zu verbessern. Es ist das bisher umfangreichste EU-Forschungsprojekt in diesem Bereich. Koordiniert wird es von Anders Karlsson von der Uni Kopenhagen. Die Projektpartner kommen aus den Bereichen Marktforschung, Tierproduktion, Fleischforschung, Molekulargenetik, Qualitätsmanagement und Agrarökonomie. Die Teilprojekte spiegeln damit alle Facetten der Wertschöpfungskette Fleisch wider. So wollen die Projektpartner Methoden für die Qualitätskontrolle entwickeln, die sowohl im Stall, beim Transport als auch im Supermarkt zum Einsatz kommen sollen. Das Bonner <a href=http://www.giqs.org>GIQS</a> (Grenzüberschreitende Integrierte Qualitätssicherung) wird die praktische Umsetzung der Ergebnisse koordinieren. Für die Erprobung der Innovationen sind 1,5 Mio € reserviert, die im Laufe des Projekts an Industriepartner vergeben werden. <small> Unternehmen der europäischen Schweineproduktion sind in das Projekt eingebunden, unter anderem die Vion Food Group (NL), Danish Crown, Nutreco (NL), Pig Improvement Company (GB), die Erzeugergemeinschaft Osnabrück, Casedemont und Espuna (ESP), der Zentralverband der deutschen Schweineproduktion, aber auch KMUs wie R-Biopharm (D), Chainfood (NL) und Qualitype (D). </small>

CD-Labor für Mikrowellenchemie in Graz eröffnet

In Graz wurde nun das neue Christian-Doppler-Labor für Mikrowellenchemie offiziell eröffnet. Wissenschaftler der Karl-Franzens-Uni Graz werden sich der angewandten Grundlagenforschung zum Einsatz von Mikrowellen in der Chemie widmen. <% image name="CD_Labor_Graz" %><p> <small> Eingeweiht: Das neue von Anton Paar und piCHEM mitfinanzierte CD-Labor in Graz. </small> Der Einsatz der Mikrowelle zur rasanten Beschleunigung chemischer Prozesse hat in den Forschungslabors eine neue Ära eingeleitet. Oliver Kappe von der Karl-Franzens-Uni Graz zählt zu den Spitzenforschern auf diesem Gebiet. Unter seiner Leitung wurde im Juli 2006 mit der Einrichtung des CD-Labors für Mikrowellenchemie an der Uni Graz begonnen. Jetzt wurde das mit modernsten Geräten ausgestattete Labor eröffnet. Industrieseitig von <a href=http://www.anton-paar.com>Anton Paar</a> und <a href=http://www.pichem.at>piCHEM R&D</a> unterstützt widmen sich die Forscher dem Einsatz von Mikrowellen in der Peptidsynthese. Gemeinsam mit Anton Paar soll ein Reaktor entwickelt werden, mit dem größere Flüssigkeitsmengen als bisher erhitzt werden können. Anton Paar ist der Spezialist auf jenen Gebieten, die in diesem Zusammenhang die größten technischen Herausforderungen darstellen: Sicherheit und die exakte Steuerung von Druck und Temperatur. Speziell für wissenschaftliche Zwecke optimierte Geräte ermöglichen heute eine sehr schnelle sowie extrem hohe Erhitzung von Reaktionsgemischen und damit eine enorme Beschleunigung chemischer Prozesse. „Pro Sekunde lässt sich ein Temperaturanstieg um bis zu 10 &deg;C erreichen; und das halbiert wiederum die Reaktionszeit“, erklärt Kappe. „Das kann bedeuten, dass eine Reaktion statt mehrere Tage nur mehr wenige Minuten dauert.“ Ein Vorteil, den vor allem die Pharmaindustrie zu schätzen weiß. „Obwohl die Mikrowelle mittlerweile in fast jedes Labor Einzug gehalten hat, sind die theoretischen Grundlagen aber noch wenig erforscht“, erklärt Kappe ein Aufgabengebiet seines Teams im CD-Labor. Die Chemiker untersuchen die Prinzipien, die der „phänomenalen“ Erhitzung zu Grunde liegen – warum sie funktioniert, wie sie funktioniert. CD-Labor für Mikrowellenchemie in Graz eröffnet

2006: Novartis und Merck legen kräftig zu

Das Pharma-Business läuft exzellent: Größen wie Novartis und Merck konnten im Geschäftsjahr 2006 ihren Gewinn um rund ein Viertel steigern. Und die Pipelines versprechen auch für die nächsten Jahre satte Zuwächse. 2006: Novartis und Merck legen kräftig zu <% image name="Novartis_Logo" %><p> <a href=http://www.novartis.com>Novartis</a> hat 2006 den Reingewinn um 17 % auf 7,2 Mrd $ (5,58 Mrd €) gesteigert. Unter Ausschluss der Aufwendungen im Zusammenhang mit der Übernahme des Impfstoffherstellers Chiron erhöhte sich der Reingewinn sogar um 25 %. Der Umsatz wuchs um 15 % auf 37 Mrd $, wobei sich die Erlöse in der größten Division Pharma um 11 % auf 22,58 Mrd $ erhöhten. 2007 rechnet Novartis mit neuen Rekordwerten sowohl beim Nettoumsatz als auch beim Gewinn. In den kommenden zwei Jahren plant Novartis "eine Welle von Neueinführungen". <% image name="Erbitux" %><p> Die deutsche <a href=http://www.merck.de>Merck KGaA</a> kam 2006 auf einen operativen Gewinn von 1,11 Mrd €, ein Plus von 25,1 %. Im Gesamtjahr verblieben 983,1 Mio € Gewinn in der Kasse. Im Pharmageschäft setzte Merck im Schlussquartal 1,07 Mrd € um, ein Anstieg von 8,6 %. Mit ihrem Krebsmedikament Erbitux kamen die Darmstädter auf 96 Mio € Umsatz, 47 % mehr als vor einem Jahr. In der Chemiesparte legten die Umsätze mit Flüssigkristallen im vierten Quartal um 20 % zu.

January 17th

DuPont entscheidet sich für Rockwell Automation

<a href=http://www.dupont.com>DuPont</a> hat <a href=http://www.rockwellautomation.de>Rockwell Automation</a> als ‚Global Alliance Supplier’ für PLCs (Programmable Logic Controller) in diskreten und Prozessfertigungs-Systemen ausgewählt. DuPont entscheidet sich für Rockwell Automation <% image name="DuPont_Catwalk" %><p> Als Konsequenz dieser Entscheidung weiten die beiden Unternehmen ihre Kooperation auf dem Gebiet der Prozesssysteme aus. Die Steuerungslösungen von Rockwell Automation werden von nun an auch in Anwendungen zum Einsatz kommen, in denen sich DCS-Funktionalitäten (Distributed Control Systems) und der PLC-Technologie überschneiden. Rockwell Automation und DuPont arbeiten bereits seit 15 Jahren auf dem Gebiet der PLC-basierten Steuerungssysteme zusammen. Ein eigens aufgestelltes strategisches Sourcing-Team von DuPont evaluierte verschiedene mögliche Zulieferer auf der Grundlage von Six Sigma und einem auf 5 Jahre angelegten Lebenszyklus-Modell, in das Aspekte wie Kosten, Migration, Support und Services, Technologie, Security, Engineering-Tools sowie Arbeitssicherheitssysteme einflossen. „Obwohl Rockwell Automation bereits seit langem als zuverlässiger Lieferant von Prozesssteuerungen für DuPont fungiert, ging das Team überaus gewissenhaft an den Evaluierungsprozess heran“, betont Dennis Inverso, PLC Technology Team Leader bei DuPont. „Es wurde deutlich, dass das Unternehmen ein glaubwürdiges Konzept für den Prozessbereich vorzuweisen hat, in dem sich DCS- und PLC-Funktionalitäten überlappen.“

Cytochroma lockt 21 Mio CAD an

<a href=http://www.cytochroma.com>Cytochroma</a> hat eine Finanzierungsrunde über 21 Mio CAD (rund 13 Mio €) abgeschlossen und will damit die Produktentwicklung, die auf Vitamin-D-Mangel und damit verbundenen Erkrankungen bei Patienten mit chronischem Nierenleiden (CKD) ausgerichtet ist, forcieren. Cytochroma lockt 21 Mio CAD an <% image name="Cytochroma_Logo" %><p> Die Finanzierungsrunde wurde von The VenGrowth Advanced Life Sciences Fund, Novo A/S und GeneChem Technologies Venture Fund geleitet. Zu den Lead-Produkten von Cytochroma gehören neue Behandlungen für sekundären Hyperparathyroidismus und Vitamin-D-Mangel bei Patienten mit CKD: <b>CTAP201</b> ist eine neue Behandlung für sekundären Hyperparathyroidismus bei Patienten mit CKD. Das Folgepräparat <b>CTA018</b> verwendet einen neuartigen, doppelten Wirkmechanismus sowohl zur Aktivierung des Rezeptors von Vitamin-D-Hormonen als auch zur Verhinderung des Abbaustoffwechsels von Vitamin-D-Hormonen, wodurch seine Wirksamkeit verbessert wird. <b>CTAP101</b> ist für die Behandlung von Vitamin-D-Mangel vorgesehen, eine heute als häufig unbehandelt anerkannte Erkrankung bei CKD-Patienten.

Österreichs Klima-Bilanz für 2005: "Dramatisch"

Die "Luftschadstoffinventur" für 2005 ergab ein CO<small>2</small>-Äquivalent von 93,2 Mio t. Das entspricht 2,1 Mio t mehr als 2004 bzw. 18,1 % mehr als 1990. Vom Kiotoziel ist Österreich damit 24,5 Mio t entfernt. Abzüglich der 2003 bis 2005 vereinbarten JI/CDM-Projekte im Ausland hält Österreich Ende 2005 bei 90,5 Mio t. <% image name="Proell_Josef" %><p> <small> Umweltminister Josef Pröll spricht von "dramatischen Kiotozahlen" im Inland, betont aber immerhin die Verringerung der Emissionen gegenüber 2004 um 640.000 t – "wenn man unsere Grün-Investitionen im Ausland mit einrechnet". </small> Österreichs Emissionszuwachs ist zum einen der Industrie mit 1 Mio t – und hier nahezu ausschließlich durch den Stahlkonzern voestalpine bedingt –, den Haushalten mit 1 Mio t (dank mehr Heizgradtagen) und nicht zuletzt dem Verkehr mit 0,7 Mio t zu verdanken. Bei letzterem nimmt der so genannte Tank-Tourismus – die Bürokratie spricht von "preisinduziertem Export von Kraftstoffen" – ungeahnte Dimensionen an: Jeder dritte Liter Benzin oder Diesel wird mittlerweile im Ausland "verfahren" – mit 8 Mio t CO<small>2</small> schlägt sich das zusätzlich in der Wiener Öko-Bilanz nieder. Entsprechend stagniert der inländische Emissions-Output auf Österreichs Straßen, die gesamte Belastung aus dem Verkehr hat sich dagegen seit 1990 fast verdoppelt. Sinkende Treibhausgasemissionen kann Österreich dagegen in der Energiewirtschaft und im Sektor Abfallbereich – dank geringerer Deponierung – verzeichnen. Bei der Energieversorgung sind die Emissionen trotz einer 2,6 % höheren Strom- und Wärmeproduktion um immerhin 220.000 t gegenüber 2004 gesunken. Hier hat sich vor allem der Shift von Kohle zu Gas, Wind und Biomasse als Energieträger bemerkbar gemacht. <b>Verhaltener Optimismus.</b> Josef Pröll sieht im kürzlich ausverhandelten Regierungsprogramm zwar einige "erste Antworten" auf das Kioto-Dilemma. Klar sei aber, dass nun eine "neue Klimastrategie für Österreich" vonnöten ist – ein Maßnahmen-Mix, der nicht zuletzt ein "Nationales Effizienzprogramm" beinhalten soll. Ob das hoch gesteckte Kiotoziel in Österreich überhaupt noch zu erreichen sei? Zumindest "mit aller Kraft" will er es versuchen. Und von Experten befürchtete Strafzahlungen von mehr als 1 Mrd € hält er "für deutlich zu hoch" angesetzt. Jedenfalls will Pröll "eine überbordende Kaufaktion von Emissionszertifikaten im Ausland" verhindern. In Sachen JI/CDM konnte sich Österreich im Jahr 2005 mit 12 neu abgeschlossenen Ankaufsverträgen 11 Mio t an Emissionsreduktionen für die Periode 2008 bis 2012 vertraglich zusichern. Insgesamt ist Österreich im JI-Bereich vor allem in Bulgarien, der Ukraine und Russland aktiv, CDM-Projekte wurden vor allem in Indien und China abgewickelt. Österreichs Klima-Bilanz für 2005: "Dramatisch"

Seiten