Archive - Mai 2009

May 15th

Wachstum bei Dachser

Der Logistikdienstleister <a href=www.dachser.com>Dachser</a> hat im Geschäftsjahr 2008 seinen konsolidierten Bruttoumsatz um 400 Millionen auf 3,6 Milliarden Euro gesteigert. Im gleichen Zeitraum wurden über 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. <% image name="DachserManagement" %> <small>Das Management von Dachser konnte über die positive Geschäfts- und Mitarbeiterentwicklung 2009 berichten. © Dachser </small> Das Unternehmen geht mit dem Geschäftsbericht 2008 zu einer konzernorientierten Berichtsform über. Die bisherige Darstellungsweise war stärker an einer nicht konsolidierten Segmentsberichterstattung ausgerichtet. Den Unterschied Die Differenz erläuterte der für Finanzen zuständige Geschäftsführer Dieter Truxius: „Wir präsentieren für 2008 erstmals den konsolidierten Umsatz, um international noch mehr Transparenz und Vergleichbarkeit zu schaffen.“ Bislang gingen in die veröffentlichten Zahlen auch Innenumsätze ein, die alle Leistungen der einzelnen Profit-Center darstellten. In den vergangenen Jahren habe Dachser die Umsatzzahlen wie mittelständische Stückgut-Netzwerkkooperationen kommuniziert, mit der neuen Darstellungsweise stelle das Familienunternehmen seine Zahlen nach internationalen Bilanzierungsrichtlinien dar. Für 2008 werden beide Umsatzberechnungen bekannt gegeben. In Zukunft wird der Umsatz immer auf der Basis der konsolidierten Zahlen publiziert. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens liegt bei 37 Prozent. <b>Wachstum bei Mitarbeitern, Sendungen und Tonnage</b> Insgesamt transportierte der Logistikdienstleister im vergangenen Jahr 43,3 Millionen Sendungen mit einem Gesamtgewicht von 29,1 Millionen Tonnen. Besonders erfreut zeigte sich Bernhard Simon, Sprecher der Geschäftsführung, über die konstant gute Entwicklung der Mitarbeiterzahl. Ende 2008 beschäftigte Dachser an 305 Standorten 18.175 Menschen, 10.500 davon in seinem Stammland Deutschland. Alle drei Kerngeschäftsfelder trugen positiv zum Ergebnis bei. Der Umsatz im Dachser-Kerngeschäft European Logistics, dem Transport von Sammelgut im flächendeckenden europäischen Netzwerk erzielte einen konsolidierten Bruttoumsatz von 2.360 Millionen Euro. Dachser Air & Sea Logistics, das globale Netz für interkontinentale Logistik mit Tätigkeitsschwerpunkten in den USA, Europa und Asien erwirtschaftete 760 Millionen Euro Umsatz. Der dritte Geschäftsbereich, Dachser Food Logistics, verbuchte 2008 einen Umsatz von 450 Millionen Euro. Für Lebensmittellogistik bietet Dachser die Kombination von flächendeckenden Verkehrsnetzen und Kontraktlogistik. Weitere sonstige Umsätze beliefen sich auf rund 45 Millionen Euro. Für die chemische Industrie bietet Dachser standardisierte Lösungen, bestehend aus Transport, Warehousing und IT an. <b>Ausblick für 2009</b> Das Unternehmen gibt genauso wie die meisten anderen für das Jahr 2009 keine exakte Prognose ab. „Dachser verfügt über eine diversifizierte Kundenstruktur. Durch die Wirtschaftskrise bedingte Rückgänge in einzelnen Bereichen werden wir zum Teil durch guten Marktzuspruch von Neukunden auffangen“, erläutert Bernhard Simon. Gleichzeitig investiert das Familienunternehmen auch weiterhin in den Ausbau seines weltweiten Logistiknetzes: Im ersten Quartal gründete Dachser neue Standorte in Chile, Thailand und Bangladesch. Mit zahlreichen Standorterweiterungen in Europa, der Übernahme und Integration des Lebensmittellogistik-Spezialisten Tank und der Eröffnung der Dachser-Academy in Köln setzt Dachser auf den Ausbau seines kundennahen Netzes. Wachstum bei Dachser

May 14th

Intercell liefert Impfstoff an US-Army

Die in Wien beheimatete Intercell AG hat einen mehrjährigen Vertrag mit der „Defense Logistics Agency“ (DLA) des amerikanischen Verteidigungsministeriums über den Ankauf von „Ixiario“, dem neuzugelassenen Impfstoff zur Vorbeugung von Japanischer Enzephalitis abgeschlossen. Intercell liefert Impfstoff an US-Army <% image name="gerd_zettlmeissl_01" %> <small>Gerd Zettlmeissl, CEO von Intercell, freut sich über einen langfristig abgeschlossenen Vertrag. (c)Intercell AG</small> Nachdem die DLA im August 2008 eine offizielle Anfrage zur Angebotslegung (RFP, Request for Proposal) ausgeschrieben hatte, wurde der Vertrag mit Intercell verhandelt. Nach der Zulassung des Impfstoffs durch die amerikanische Behörde FDA (Food and Drug Administration) am 30. März 2009 konnte der Vertrag nun abgeschlossen werden. Es handelt sich dabei um einen Exklusiv&#8208;Vertrag zur Lieferung der erforderlichen Menge des Impfstoffs an die DLA. Die Vereinbarung wurde über fünf Jahre geschlossen mit der jährlichen Option, Preisanpassungen vorzunehmen. <b>Bedrohung für Menschen in Asien</b> „Mit einer Todesrate von bis zu 30 Prozent, stellt die Japanische Enzephalitis eine ernsthafte Gesundheitsbedrohung für tausende in den endemischen Gebieten stationierte Soldaten, Militärbedienstete und deren Familien dar. Ixiario kann all diesen Menschen Schutz bieten“, erklärte Gerd Zettlmeissl, Chief Executive Officer von Intercell. „Intercell freut sich, dass das Verteidigungsministerium den Wert von Ixiario anerkennt und dies durch einen langfristigen Vertrag deutlich zum Ausdruck bringt.“ Ixiario wurde von Intercell im Rahmen eines Kooperationsabkommens mit dem Walter Reed Army Institute of Research (WRAIR) entwickelt. Japanische Enzephalitis stellt eine ernste und stetig wachsende Gesundheitsbedrohung für in Asien lebende Menschen dar. Das US&#8208;Militär plant den Einsatz von Ixiario zum Schutz seiner Einsatzkräfte und deren Familien in den betroffenen Gebieten. Intercell wird das Arzenimittel direkt an das US&#8208;Militär vertreiben und vermarkten, während Novartis Vaccines USA für das Marketing und den Vertrieb auf dem amerikanischen Privatmarkt sorgt.

Fresenius verlagert Adsorber-Aktivitäten nach Krems

<a href=http://www.fmc-ag.de>Fresenius Medical Care</a>, der Mutterkonzern der Biotec Systems Krems GmbH, konzentriert seine Aktivitäten im Bereich Adsorbertechnologien am Technopol Krems. Zunächst wird die einschlägig tätige Forschungsgruppe verlagert, Mitte 2010 soll die Produktion mit 15 neuen Arbeitsplätzen starten. <% image name="PKRiz-Nord" %> <small> Inge Rinke (Bürgermeisterin der Stadt Krems), Erwin Pröll (Landeshauptmann von Niederösterreich). Emanuele Gatti (Vorstandsmitglied der Fresenius Medical Care AG) und Helmut Miernicki (GF Ecoplus) bei der Vorstellung des Projekts. © Thule JUG </small> Fresenius Medical Care ist alleiniger Gesellschafter der Biotec Systems Krems GmbH, die bereits seit 1. Juli 2000 im RIZ Nord/Gründerzentrum Krems angesiedelt ist und Adsorberkapseln für die Therapie von Erkrankungen wie Leberversagen oder Autoimmunerkrankungen produziert. Das Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg (D) ist weltweit führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Bereich Dialyse mit einem Umsatz von über 10 Milliarden Euro pro Jahr. Das Projekt wurde im Rahmen eines Pressegesprächs von Landeshauptmann Erwin Pröll, Fresenius-Vorstand Emanuele Gatti, Bürgermeisterin Inge Rinke und Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki vorgestellt. <b>Künftig Forschung und Produktion in Krems</b> Ziel der Standortkonzentration von Fresenius Medical Care ist es, alle Forschungsaktivitäten im Bereich Adsorbertechnologie nach Krems zu verlagern. Darüber hinaus wird auch die Produktion des Adsorbers DALI hier stattfinden, ein Produkt das für die Therapie von Fettstoffwechselerkrankungen eingesetzt wird. Im Zuge einer sogenannten Adsorbertherapie werden in einem extrakorporalen Blutkreislauf aus dem Blut bestimmte Faktoren entfernt. Eine intensive Beschäftigung mit diesem Therapiebereich findet an der Donau-Universität Krems statt. Fresenius Medical Care wird in das Biotechnologiezentrum Krems (BTZ) einziehen und hier erhebliche Investitionen für neue Produktionseinrichtungen- und Forschungslabors tätigen. Die Tochtergesellschaft Biotec Systems ist bereits jetzt im RIZ Nord ansässig und wird die Flächen im BTZ zusätzlich übernehmen. Das Land Niederösterreich investiert über das BTZ seinerseits für die bedarfsgerechte Adaptierung des Objekts 3,5 Millionen Euro. Das BTZ bietet dann Platz für Büros und Labors, die entsprechend den Mieterwünschen genutzt werden können. Fresenius verlagert Adsorber-Aktivitäten nach Krems

May 8th

Weltgrößtes Weltraumteleskop mit Technologie aus Österreich

Ein Thermal-Schutzschild des österreichischen Unternehmens <a href=http://www.space.at>RUAG</a> schützt die europäischen Raumsonden „Herschel“ und „Planck“ vor extremen Temperaturschwankungen im All. <% image name="Ruag" %> <small>Mit thermischer Isolationstechnik von RUAG wurden auch beinahe alle ESA-Satelliten ausgestattet. © RUAG </small> Verlaufen die letzten technischen Tests störungsfrei und spielt das Wetter mit, startet am 14. Mai vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana eine Ariane-Trägerrakete, die die europäischen Forschungssatelliten "Herschel" und "Planck" auf ihre vorgesehenen Umlaufbahnen ins All bringt. Die beiden mit wissenschaftlichen Instrumenten vollgepackten ESA-Sonden begeben sich gleichsam auf eine Zeitreise durch das Universum: Während "Planck" mit seinem Weltraumteleskop den Ursprung des Kosmos in bis zu 14 Milliarden Lichtjahren Entfernung erforschen soll, versucht das Infrarot-Teleskop "Herschel", die Geheimnisse um die Geburt von Sternen und Galaxien zu entschlüsseln. <b>Infrarot-Teleskop muss vor jeder Wärmequelle geschützt werden</b> Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Weltraummission hat die RUAG Aerospace Austria mit ihrem Werk Berndorf im Triestingtal. Dort fertigt das niederösterreichische High-Tech-Unternehmen jenen Thermal-Schutzschild, der die empfindlichen Sonden vor den extremen Temperaturschwankungen im All abschirmt. Vor allem für die "Herschel"-Mission – mit einem Spiegeldurchmesser von 3,5 Meter das bisher größte jemals gebaute Weltraumteleskop – ist das besonders wichtig. Die Sensoren dieser "extraterrestrischen Sternwarte" müssen vor jeder Wärmequelle geschützt werden. "Die Instrumenteneinheit von Herschel besteht aus drei hochsensiblen Apparaten, die in einer Art Thermoskanne untergebracht und dort bei minus 270 Grad eingekühlt sind. Wir haben für diese Thermoskanne den Deckel, den Aufklappmechanismus und die thermische Verkleidung entwickelt und geliefert", erzählte Gerald Zeynard, Sprecher von RUAG Aerospace Austria, dem Niederösterreichischen Wirtschaftspressedienst "Herschel" wird nicht wie andere Satelliten die Erde umkreisen, sondern "parkt" nach 60 Flugtagen in rund 1,5 Millionen Kilometern Entfernung in einem stabilen Orbit, wo sich die Schwerkräfte von Sonne, Mond und Erde aufheben. Dort kann das empfindliche Infrarot-Teleskop ungestört von der Lufthülle durch den kosmischen Staub nach verhüllten Sternen und sogar Planeten spähen, die für herkömmliche Fernrohre unsichtbar sind. Wenn es irgendwo in der Milchstraße Wasser gibt, könnte "Herschel" es entdecken. RUAG Aerospace Austria unterhält im Berndorfer Industrieareal Produktionsräume mit einer Gesamtfläche von 1.200 Quadratmetern. Dorthin liefern Kunden wie die europäische Raumfahrtagentur ESA, von ihren Satelliten oder Sonden dreidimensionale Modelle. Diese werden von den RUAG-Mitarbeitern zu Probezwecken in die Thermalisolationen gewickelt, die Folien geerdet. Das gesamte Auftragsvolumen für das Unternehmen im Rahmen des „Herschel/Planck“-Projekts beläuft sich auf etwa 19 Millionen Euro. Weltgrößtes Weltraumteleskop mit Technologie aus Österreich

May 7th

Lanxess´ Quartalsbilanz: Einbruch und Sparmaßnahmen

Angesichts des derzeitigen Marktumfelds verzeichnete die <a href=http://www.lanxess.com>Lanxess AG</a> im ersten Quartal 2009 einen signifikanten Nachfragerückgang. Aufgrund eines Maßnahmenpakets gelang dennoch ein positives operatives Ergebnis. Bereits für das zweite Quartal wird mit einer „anziehenden Nachfrage“ gerechnet. <% image name="LanxessHeitmannWeb1" %> <small>Lanxess-Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann setzt auf eine Kombination von technischen Maßnahmen mit Entgeltverzicht des Personals. (c) Lanxess AG</small> Der Konzernumsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 31,3 Prozent auf 1,054 (1,535) Milliarden Euro. Bereinigt um Portfolioveränderungen und positive Währungseffekte lag er um 37,9 Prozent unter Vorjahresniveau. Dabei betrug der mengenmäßige Rückgang alleine 36,1 Prozent. Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank um 70 Prozent auf 66 (220) Millionen Euro und die EBITDA-Marge auf 6,3 Prozent nach 14,3 Prozent im Vorjahreszeitraum. Lanxess musste erneut umfangreiche Vorratsabwertungen in Höhe von rund 40 Millionen Euro als Folge des weiteren Verfalls der Rohstoffkosten vornehmen. <b>Nachfragerückgang von historischem Ausmaß</b> „Alle Geschäftsbereiche waren von der weltweiten Rezession betroffen“, sagte der Lanxess-Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann. „Der Nachfragerückgang von mehr als 35 Prozent erreichte historische Ausmaße. Jedoch ist es uns durch das umfangreiche und sofort weltweit eingeleitete Maßnahmenpaket „Challenge09“ gelungen, ein Ergebnis in Höhe eines knappen Drittels des sehr guten Vorjahreswertes zu erreichen.“ „Challenge09“ umfasst eine Kombination aus zahlreichen technischen Maßnahmen sowie einen Entgeltverzicht im Personalbereich bzw. eine Arbeitszeitreduktion. Damit will der Konzern in diesem und im kommenden Jahr rund 250 Millionen Euro einsparen. Ein Kernelement des globalen Maßnahmenpakets ist das flexible Anlagenmanagement. Durch die Organisation des Unternehmens in kleinen Einheiten, durch das Netzwerk von Anlagen rund um den Globus, durch die Konzentration auf bestimmte, flexibel zu fertigende Produkte kann der Konzern auf Änderungen der Nachfrage schnell reagieren. So kann Lanxess auch an seiner Preis-vor-Menge Strategie festhalten. Zusätzlich werden allein durch die Verschiebung von Großprojekten in 2009 Ausgaben in Höhe von 100 Millionen Euro in die Zukunft verlagert. „Die flexible Steuerung unserer weltweiten Produktionsprozesse sowie die zusätzlichen Kostensenkungsmaßnahmen versetzen uns in die Lage, den Break Even Point um mindestens 10 Prozentpunkte zu reduzieren“, sagte Heitmann. Lanxess´ Quartalsbilanz: Einbruch und Sparmaßnahmen

Chempark Leverkusen mit neuer Website

Der „Chempark“ an den drei niederrheinischen Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen präsentiert sich mit einer neuen Internetseite der Öffentlichkeit. Unter der Adresse <a href=http://www.chempark.de>www.chempark.de</a> finden Kunden und Investoren ebenso wie Nachbarn und Mitarbeiter der Standorte Informationen zu den von zahlreichen Chemieunternehmen gemeinsamen genutzten Standorten. <% image name="ChemparkLeverkusenWeb" %> <small>Am Chempark Leverkusen stellen rund 30.000 Mitarbeiter mehr als 5.000 Chemikalien. Schwerpunkte liegen dabei auf Nitrier- und Chlorierprodukten, Aromaten, Feinchemikalien und der Siliziumchemie. © Currenta</small> Neu ist nicht nur die Adresse, auch die Inhalte wurden bearbeitet. Rubriken wie etwa „Die Region“ und „Trendthemen“ bieten Informationen zu den Stärken des Wirtschaftsstandortes. Auch finden sich Links zu Unternehmen, Wirtschaftsförderern, Handelskammern, Hochschulen und Forschungszentren. <b>Was ist der Chempark?</b> Der Chempark ist aus den Bayer-Werken an den drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen hervorgegangen. Heute sind mehr als 70 Unternehmen angesiedelt. Diesen Firmen steht neben einer umfassenden Infrastruktur und guter Verkehrsanbindung einer der weltweit umfangreichsten Stoff- und Produktverbünde zur Verfügung. Als Manager und Betreiber des Chemparks fungiert das Unternehmen Currenta, das die ansässigen Betriebe mit Serviceleistungen wie Ausbildung, Infrastruktur, Analytik sowie Versorgungs-, Entsorgungs- und Sicherheitskonzepten unterstützt. Chempark Leverkusen mit neuer Website

Klimawandel als Profitquelle

Der <a href=http://www.vdi.de>VDI</a> präsentierte auf dem 24. Deutschen Ingenieurtag eine neue Studie zur Ressourceneffizienz und einen Acht-Punkte-Plan zum aktiven Handeln gegen den bevorstehenden Klimawandel. Der Verband sieht auf diesem Feld beträchtliche wirtschaftliche Chancen für Deutschland. Klimawandel als Profitquelle <% image name="PB2002671" %> <small>Die Welt im Treibhaus? Der Kampf gegen den Klimawandel könnte zur Profitquelle für die Wirtschaft werden. © G. Sachs</small> VDI-Präsident Bruno O. Braun meinte in seiner Stellungnahme:„Um unsere Klimaziele zu erreichen brauchen wir Weitsicht und Mut. Dazu gehören höhere Investitionen in die Forschung und Entwicklung effizienter und CO2-armer Technologien, steuerliche Vorteile für verbrauchs- und CO2-arme Mobilität sowie eine stärkere finanzielle Förderung der Gebäudesanierung.“ Neben diesen drei Punkten müsse der globale CO2-Handel konsequent umgesetzt, Handelsbarrieren für Umwelttechnologien abgebaut und mehr Transparenz für die Verbraucher geschaffen werden. Außerdem sind effizientere Wassersysteme notwendig. „Grundsätzlich brauchen wir eine Effizienzprämie für CO2-arme Produkte.“, erklärte Braun. Nach Ansicht des VDI birgt der Klimawandel enorme wirtschaftliche Chancen. „Jede dritte Solarzelle und jedes zweite Windrad kommen aus Deutschland. Deutschland ist schon heute Exportweltmeister in der Umwelttechnik“, sagte Braun. „Die gute Position müssen wir ausbauen, denn bis 2020 wird sich der weltweite Umsatz bei Umwelttechnologien verdoppeln. Deutschland muss zum Leitmarkt für Ressourceneffizienz werden.“ Aber nur wenn sich darüber selbsttragend Geld verdienen ließe, hätten Ressourcen schonende Technologien und Projekte Chance auf Realisierung, erklärte der VDI-Präsident. <b>VDI-Studie: Mit Ressourceneffizienz Klimaziel erreichen</b> Die VDI-Studie verdeutlicht, dass Ressourcen - wie etwa Erdöl und Wasser -künftig geschont werden können, ohne dass die Lebensqualität nachhaltig eingeschränkt wird. „Wenn wir das CO2-Ziel der EU bis 2050 erreichen wollen, brauchen wir ab heute alle zehn Jahre eine Verdopplung der CO2-Effizienz“, verdeutlichte Braun. „Ingenieure sind hier die treibende Kraft. Ihre Innovationen können helfen, die Erderwärmung auf moderate 2 Grad zu begrenzen.“ Potenziale liegen beispielsweise in der Sanierung des Gebäudebestands. „40 Prozent der Gesamt-Endenergie werden hier verbraucht“, so Braun. „Wir brauchen mehr finanzielle Anreizsysteme durch den Staat für Hauseigentümer.“ Denn Investitionen für die Vermieter lohnen sich kaum, da die Kosten nur in sehr begrenztem Maß an die Mieter weiter gegeben werden können. Weiteres Potenzial liegt in der Informationstechnik, die mittlerweile genauso viel CO2-Emissionen erzeugt wie der weltweite Flugverkehr. Die Koppelnutzung der Abwärme, die bei der Kühlung der Server anfällt, ist eine Möglichkeit die Ressourcen zu schonen. Technisch stellt dies kein Problem mehr dar. Auch in der Landwirtschaft und im Bereich der Mobilität liegen technische Möglichkeiten, die CO2-Bilanz zu verbessern. Entwicklungen der Biotechnologie und die Brennstoffzellentechnik sind in diesen beiden Bereichen Möglichkeiten, die CO2-Bilanz zu verbessern und das Klima zu schonen. <b>Der Acht-Punkte-Plan des VDI</b> 1. Höhere Investitionen in die Forschung und Entwicklung effizienter und CO2-armer Technologien. 2. Konsequente Umsetzung des globalen CO2-Handels, um Investitionen in CO2-arme Technologien zu fördern. 3. Abbau von Handelsbarrieren für Umwelttechnologien 4. Einführung einer Prämie für besonders effiziente Nutzung von Systemen. 5. Förderung von Systemen, die die Transparenz für Verbraucher verbessern. 6. Steuerliche Vorteile für verbrauchs- und CO2-arme Mobilität. 7. Stärkere finanzielle Förderung der Gebäudesanierung. 8. Förderung und Entwicklung von effizienteren Wasserverteil- und -aufbereitungssystemen.

May 6th

Bayer erweitert Distributions-Netzwerk für Polycarbonat

<a href=http://www.bayermaterialscience.de> Bayer Material Science </a> verstärkt seine Aktivitäten in Osteuropa durch eine erweiterte Zusammenarbeit mit der in Hamburg ansässigen <a href=http://www.albis.com> Albis-Gruppe</a>. Die Kooperation umfasst den Vertrieb von Hochleistungskunststoffen aus dem Polycarbonat-Portfolio in Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei und Rumänien. In Westeuropa vertreibt Albis bereits seit mehr als 40 Jahren Produkte von Bayer. "Osteuropa ist ein attraktiver Wachstumsmarkt für eine Vielzahl von Industrien. Für die Versorgung unserer Kunden mit hochwertigen Polycarbonat-Werkstoffen für innovative Anwendungen wollen wir in dieser Region eine weitere Alternative anbieten", erläutert Dr. Dennis McCullough, Leiter des Polycarbonat Advanced Resins Geschäfts Europa und Lateinamerika bei Bayer Material Science. Die Polycarbonat-Produkte von Bayer MaterialScience werden darüber hinaus in Osteuropa auch weiterhin durch die Firmen Szoradi, Radka sowie Kora vertreiben. <b>Über Albis</b> Albis setzt als Distributeur im Jahr über 280.000 Tonnen ab und betreut weltweit ca. 12.000 Kunden. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von ca. 540 Mio. Euro. Im Rahmen seiner sogenannten All-In-One-Philosophie verfügt Albis über ein breitgefächertes Sortiment, technische Beratung und die dazugehörige Logistik. Aufgrund einer dezentralen Logistikstruktur mit Lagern in den einzelnen Regionen können Kunden nach Aussage des Unternehmens innerhalb von 48 Stunden beliefert werden. Bayer erweitert Distributions-Netzwerk für Polycarbonat

May 4th

Gutes Edelmetallgeschäft bei Heraeus

Die Heraeus Holding konnte 2008 den Produktumsatz um 0,3 % auf 2,9 Mrd. Euro, den Edelmetallhandelsumsatz um 40 % auf 13 Mrd. Euro steigern. Das EBIT sank um 14,5 % auf 275 Mio. Euro, die Anzahl der neuen Mitarbeiter ist weltweit um 955 gestiegen. <% image name="Heraeus_Web" %> <small>Die Geschäftsführung der Heraeus Holding berichtete über ein „außergewöhnliches Jahr“ 2008. (c) Heraeus Holding GmbH</small> Der starke Anstieg des Edelmetallhandelsumsatzes ist nach Angaben des Unternehmens auf die zeitweise sehr hohen und stark schwankenden Edelmetallkurse sowie ausgeweitete Sicherungsgeschäfte zurückzuführen. Während die ersten drei Quartale des Jahres auf dem sehr guten Niveau des Vorjahres verliefen, beeinflussten insbesondere konjunkturbedingte Rückgänge in wichtigen Absatzmärkten der Elektronik-, Stahl-, Chemie- und der Halbleiterindustrie das vierte Quartal. Von der Krise nahezu unberührt waren hingegen insbesondere die Pharma- und Medizinbranche und der Edelmetall-Recyclingbereich. Die starken Unsicherheiten auf den internationalen Märkten führten darüber hinaus zu erheblichen Wechselkursschwankungen und zu stark volatilen Edelmetallpreisverläufen, von denen Heraeus profitieren konnte. „Das in seinem Verlauf sehr außergewöhnliche Jahr 2008 konnte insgesamt zufrieden stellend abgeschlossen werden“, resümierte Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender der Geschäftsführung der Heraeus Holding, auf Bilanzpressekonferenz in Frankfurt. <b>Mit den Weltmärkten verzahnt</b> Der Konzernbereich Edelmetalle (W. C. Heraeus) steigerte seinen Produktumsatz gegenüber 2008 um 1,5 %. Während die industrielle Nachfrage nach Platin aufgrund einbrechender Absatzmärkte sowie stark schwankender Edelmetallpreise stark rückläufig war, wirkte sich die gesteigerte Nachfrage nach Goldbarren positiv auf das Edelmetallgeschäft aus. Von den hohen Edelmetallpreisen profitierte auch das Edelmetallrecyclinggeschäft von Heraeus. Der Konzernbereich Sensoren (Heraeus Electro-Nite) verzeichnete ein Umsatzplus von 6 %, das auf eine intensive Nachfrage in den ersten drei Quartalen zurückzuführen ist, die sich jedoch im vierten Quartal bedingt durch den Einbruch im asiatischen Markt stark rückläufig darstellte. Der Bereich Dental- und Medizinprodukte (Heraeus Kulzer) konnte seinen Umsatz um 3,1 % steigern. Die Auswirkungen der Finanzkrise haben den Dentalmarkt im Geschäftsjahr 2008 nicht wesentlich beeinflusst. Der Markt für Biomaterialien zur Behandlung von Knochendefekten und zur Regeneration von Knochen- und Weichteilgewebe für die Orthopädie und Traumatologie ist weltweit gewachsen und wirkte sich positiv auf die Umsatzentwicklung von Heraeus Kulzer aus. Einzig der Konzernbereich Quarzglas (Heraeus Quarzglas) wies einen Umsatzrückgang von 19,2 % auf und konnte damit nicht zufrieden stellen. Nach einem guten Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr folgte der zyklisch erwartete Geschäftsrückgang des Halbleitermarktes in der zweiten Jahreshälfte, der durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung noch erheblich verstärkt wurde. Der Umsatz im Konzernbereich Speziallichtquellen (Heraeus Noblelight) stieg um 2,7 % und entwickelte sich bis Oktober 2008 außerordentlich positiv, bevor im vierten Quartal auch in diesem Bereich die globale wirtschaftliche Abkühlung zu einer Abschwächung führte. <b>Konzernentwicklung in unterschiedlichen Geschwindigkeiten</b> Der Konzern entwickelt sich insbesondere seit dem vierten Quartal 2008 in unterschiedlichen Geschwindigkeiten: Während die Zuliefererbereiche für die Automobil-, Halbleiter-, Elektronik-, und Stahlindustrie von der Abschwächung der Konjunktur stark betroffen sind, positionieren sich die Bereiche mit Produkten für die Medizintechnik-, Pharma- und Dentalbranche sowie das Edelmetallrecycling und der Edelmetallhandel erfreulich in ihren Märkten und verzeichnen Potenziale für weiteres Wachstum. Gutes Edelmetallgeschäft bei Heraeus

Produktion thermoplastischer Elastomere ausgebaut

<a href=http://www.sarlink.com>Sarlink</a>, eine Marke des DSM-Konzerns, hat in Genk, Belgien, eine neue Produktionsstätte in Betrieb genommen, mit der das Unternehmen seine globalen Fertigungskapazitäten für thermoplastische Vulkanisate (TPV) verdoppelt. Die Kapazitätserweiterung soll der gestiegenen Nachfrage nach diesem Materialtypus begegnen. <% image name="SarlinkWeb" %> <small>Aus thermoplastischen Vulkanisaten lassen sich Produkte herstellen, die über Kautschukeigenschaften verfügen, sich jedoch wie Kunststoffe verarbeiten lassen. © Sarlink </small> TPV sind vernetzte thermoplastische Elastomere auf Olefinbasis, verbinden also die Eigenschaften von Elastomeren bei Raumtemperatur mit plastischer Verformbarkeit bei Wärmezufuhr. Ihre Produktion bei Sarlink basiert auf einem patentierten Verfahren, bei dem große Mengen von EPDM-Kautschuk bei gleichzeitiger Vernetzung der Kautschukphase mit kontrollierter Morphologie in eine kleine kontinuierliche Kunststoffphase eingemischt werden. Resultat sind vielseitige Produkte, die über Kautschukeigenschaften verfügen, sich jedoch wie Kunststoffe verarbeiten lassen. Damit können diese Werkstoffe den Kunststoffverarbeitern das traditionelle Geschäft der Kautschukverarbeiter erschließen. <b>Wachsender Markt</b> „Der TPV-Markt verzeichnet Zuwachsraten über dem Niveau des Bruttoinlandsprodukts, und Sarlink wächst noch stärker als dieses,“ sagt David Huizing, Geschäftsführer und Präsident von Sarlink. „Einige Kunden haben das vielleicht schon im Jahr 2007 bemerkt, als unsere Kapazitäten knapp wurden. Wir sind davon überzeugt, das TPV von der Technologie vorangetrieben werden. Das gilt für den Produktionsprozess ebenso wie für den Aufbau eines zuverlässigen Produktportfolios in konsistenter Qualität und für die Entwicklung neuer Anwendungen.“ Ein bedeutender Trend in der TPV-Industrie besteht darin, dass sich die Anwendungsentwicklung, in der Wertschöpfungskette zu den Materialherstellern verlagert. Sarlink hat nach eigenen Angaben erhebliche Investitionen in Einrichtungen und Ressourcen für Anwendungsentwicklung getätigt, um Impulse für den Ersatz anderer Materialien durch TPV zu setzen. Produktion thermoplastischer Elastomere ausgebaut

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